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Neubau EFH ca. 220qm, Bitte um Kommentare zum Grundriss

4,70 Stern(e) 3 Votes
Ob die Kizis 14 oder 20qm sind ist egal, sie sind jetzt 14J alt, wenn das Haus fertig ist, ziehen sie bald aus. Deshalb wundert mich die Größe des Hauses, es wird bald zur Hälfte unbewohnt sein.

Da finde ich Hampshire's Wohnen doch immer noch optimal, ein Trakt für die Jugend.
Das wird aller Voraussicht nach frühestens in 10 Jahren der Fall sein, wo wir dann ein paar Jahre später das Haus sowieso verkaufen möchten, solange möchten wir in großen Räumen leben, auch wenn wir nicht alles mit Möbeln voll stellen. Wir haben die Eigenschaft keine emotionale Bindung mit ein paar aufgeschichteten Steinen einzugehen, von daher ist es nicht Humbug es nur für 15 Jahre zu bauen wie manche schreiben, sondern es ist dem jeweiligen Lebensabschnitt angepasstes Wohnen.
 
Den eigenen Trakt für die Jugend finden wir auch ganz toll, müssen wie mal schauen ob wir das hinkriegen.
 
Wir haben die Eigenschaft keine emotionale Bindung mit ein paar aufgeschichteten Steinen einzugehen, von daher ist es nicht Humbug es nur für 15 Jahre zu bauen wie manche schreiben, sondern es ist dem jeweiligen Lebensabschnitt angepasstes Wohnen.
Nicht nur lesen auch verstehen ;)

Du hast ja selber geschrieben 15 Jahre bewohnen dann verkaufen. Dann würde ich mir auch über den Wiederverkauf etwas Gedanken machen. Normalerweise halte ich das für Humbug, wenn es aber den konkreten Plan schon gibt...
Und dann muss ich sagen, dass Du ein paar Unverhältnismäßigkeiten hast die einem Käufer erst mal gefallen müssen.
Ich habe geschrieben, dass ich das normalerweise für Humbug halte. Normalerweise gibt es selten den Plan bereits 10 oder 15 Jahre das Haus wieder zu verkaufen. Meistens planen die Häuslebauer für 30 oder 40 Jahre (oder länger). Ob das dann nachher so eintritt sei mal dahingestellt.
Deswegen halte ich es "normalerweise" für Humbug ein Haus nach dem Wiederverkaufsaspekt zu bauen. Man soll es sich so bauen wie es einem gefällt und für einen passt.
In Deinem Fall jedoch gibt es einen für ein Haus relativ kurzfristigen Plan. Daher halte ich es für sinnvoll beim Bau des Hauses bereits auch den Wiederverkauf im Hinterkopf zu haben. Bedeutet nicht zu speziell, denn das ist hinterher das Problem beim Wiederverkauf.
Das bedeutet nicht, dass ich das Konzept bereits in 15 Jahren wieder zu verkaufen für Humbug empfinde. Das ist Eure Lebensplanung was sollte ich mich da einmischen?

Ich stell mir aber vor ich würde als Interessent in 15 Jahren durch Dein Haus wandern. Das wird nicht das günstigste auf dem Immobilienmarkt sein, ist ja auch groß und hat ein paar QM. Aber Scheiss drauf ich gönn mir und ich kann. Also bin ich beeindruckt von der Größe im EG. Dem großen Wohn-Essbereich. Ich runzel die Strin ob der zwei Wohnzimmerecken. Denke mir wieso so eine geschlossen Küche, aber egal kann man bestimmt die Wand rausreissen. Lauf also hoch denke Wow was für eine riesige Empore, mach das erste Kinderzimmer auf und höre den 10-jähringen Torben-Hendrik von hinten in seinen Prada-Tretern fragen ob das hier sein begehbarere Kleiderschrank sein soll?

Nicht ganz ernst gemeint, will nur sagen die Verhältnismäßigkeiten sind nicht gerade Mainstream und können bei einem Verkauf auch mal hinderlich sein.
 
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Macht echt Spaß an seinem Haus herumzuzeichnen. Hier meine 5Cent:
  • Frühstück ist wochentags kurz, eilig und dennoch kommunikativ, etwas hektisch und wuselig. Für eine solche Lebensgewohnheit lohnt sich der Platz in der Küche. Kostet schnell 20+xT€ weil der Flächenverbrauch groß ist.
  • TV ist keine ausgiebige gemeinsame Familientätigkeit. Man hockt allein oder zu zweit vor der Glotze - tippe auf mindestens einen Sport-Fan und Kinder, die lieber ihre eigenen Bildschirme nutzen.
  • Sofaecke, die nicht auf TV ausgerichtet ist spricht für eine zugewandte Geselligkeit. Konsequent, die Glotze dann zu verbannen. Durch die Positionierung in der Mitte des "L" kann ich mir gut vorstellen, dass die Gemütlichkeit des Zusammensitzens nicht maximal sein wird. Gerade die zum Raum sitzenden haben je nach Möblierung (hier eher kleinere Möbel eingezeichnet) viel Luftraum und potenziellen "Verkehr" im Rücken.
  • Wie viele Bauherren in 2020 habt ihr einen BMW E30:p. Fahrräder sind wohl nicht so Sache der Kinder - dafür ist die Garage nicht gedacht.
  • Für die Eltern oben gibt es einen sehr privaten Trakt, als wollteen diese endlich mal wieder ihre Ruhe haben. Kann ich super verstehen, wir haben die Kinder gleich ganz rausgeschmissen, jeder hat jetzt seine eigene Haustüre, Bad und Küchenzeile - und alles ist für alle einfacher und besser geworden. Wiir machen auch wieder mehr zusammen. Schau mal ob eine Einliegerwohnung für die beiden Kinder, die später vermietet werden könnte nicht eine besser und wiederverkaufskompatiblere Lösung wäre.
  • Der Wohnraum ist sehr groß und hat viel Platz zwischen den Zonen. Bei einer zu geringen Deckenhöhe könnte der drückend werden. Da würde ich Richtung 3 m gehen - das macht dann aber die bereits eher kurze Treppe deutlich länger - Gehirnschmalz einsetzen macht Sinn. Eine Öffnung nach oben zur "Empore" würde wenig bringen außer die Geräusche von unten noch zuverlässiger nach oben dringen zu lassen.
  • So oder so werden die Kinder viel vom Geschehen unten mitbekommen - ob freiwillig oder nicht.
  • Im Gegensatz zur Großzügigkeit des Elterntraktes und des verschwenderischen Umgangs mit Quadratmetern im Erdgeschoss stehen die Kinderzimmer und das Kinderbad.
Fang mal mit dem OG zu zeichnen an und ghe dann ins UG. Im OG hast Du mehr Anforderungen unterzubringen. Mal sehen wie sich das dann gestaltet.

Wir haben die Eigenschaft keine emotionale Bindung mit ein paar aufgeschichteten Steinen einzugehen,
Das ist eine seltene Aussage deutscher Bauherren. Der Kauf einer Gebrauchtimmobilie könnte ja auch in Betracht gezogen werden oder?
 
Danke für die Kommentare!

Ich möchte an dieser Stelle nochmal schreiben, dass die Möbel nur Platzhalter sind. Da ich mich mit dem verwendetem Zeichenprogramm nicht so gut auskenne, habe ich einfach die erstbesten Möbel genommen, welche mir das Programm geboten hat.

  • TV ist keine ausgiebige gemeinsame Familientätigkeit. Man hockt allein oder zu zweit vor der Glotze - tippe auf mindestens einen Sport-Fan und Kinder, die lieber ihre eigenen Bildschirme nutzen.
diese Feststellung trifft zu;)


Sofaecke, die nicht auf TV ausgerichtet ist spricht für eine zugewandte Geselligkeit. Konsequent, die Glotze dann zu verbannen. Durch die Positionierung in der Mitte des "L" kann ich mir gut vorstellen, dass die Gemütlichkeit des Zusammensitzens nicht maximal sein wird. Gerade die zum Raum sitzenden haben je nach Möblierung (hier eher kleinere Möbel eingezeichnet) viel Luftraum und potenziellen "Verkehr" im Rücken.
das ist zumindest unser Plan, das wir nichts alles voll stellen mit Möbeln. Wir möchten uns frei bewegen können ohne irgendetwas anzurempeln oder beiseite schieben zu müssen. Möblierung steht aber noch nicht fest.


Wie viele Bauherren in 2020 habt ihr einen BMW E30:p. Fahrräder sind wohl nicht so Sache der Kinder - dafür ist die Garage nicht gedacht.
Ein schöner 325i als E30 wäre schon Klasse. Dann müsste ich mir nur noch eine Goldkette zulegen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die Garage wird für alles genutzt werden wie z.B. Fahrräder, aber Sie wird wie die jetzige Garage auch nur während längerer Abwesenheiten ein Auto zu Gesicht bekommen. Leider bekommen wir Aufgrund des Baufensters keine größere Garage hin, da sonst das Haus zu klein wird.

Im Gegensatz zur Großzügigkeit des Elterntraktes und des verschwenderischen Umgangs mit Quadratmetern im Erdgeschoss stehen die Kinderzimmer und das Kinderbad.
wenn ich einfach mal überschlägig rechne, stehen 2 Kindern insgesamt 15+15+10=40qm des OG zur Verfügung. Den 2 Erwachsenen stehen im Elterntrakt 14+13+12=39qm des OG zur Verfügung. Ich sehe da nicht, dass die Kinder schlechter gestellt werden. Für uns als Eltern ist das sogar weniger als jetzt, wo wir aktuell 35qm Schlafbereich und 17qm Bad haben.
Bzgl. des EG, was sollen wir da noch unterbringen?
Ein Gästezimmer brauchen wir nicht, weil wir keine Schlafgäste wollen.
Ein zusätzliches Arbeitszimmer brauchen wir auch nicht.
Was wir möchten sind große Bereiche wo wir bei der Möblierung nicht zu viele Kompromisse eingehen müssen.
 
Das ist eine seltene Aussage deutscher Bauherren. Der Kauf einer Gebrauchtimmobilie könnte ja auch in Betracht gezogen werden oder?
wir sind 40 und 41. Ich kann mir nicht vorstellen länger als 15 Jahre in so einem Haus zu leben. Meine Frau meinte eben, dass Sie sich das schon vorstellen kann:confused:. Eine Gebrauchtimmobilie kommt nicht infrage, da nach ein paar Änderungen, das ganze meistens teurer wird als ein Neubau. Abgesehen davon, gibt es selten Gebrauchtobjekte in dieser Größe als EFH.
 
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