KWL mit Wärmerückgewinnung anstatt Solarthermie?

"Lüftungsanlagen / Wärmerückgewinnung" erstellt 6. 06. 2018.

KWL mit Wärmerückgewinnung anstatt Solarthermie? 4.3 5 4votes
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  1. Aliban2014

    Aliban2014

    14. 07. 2014
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    Schade, dass bislang noch keine Rückmeldung gekommen ist, die Antworten wären für viele andere ebenfalls hochinteressant, wenn auch nur als Indiz.

    Meine eigene laienhafte Hochrechnung mittels dem ENEV-Excel-Tool der Uni Kassel ergab, dass wir bei Gas+KWL ohne Solar auch bei besserer Dämmung (KfW55-Niveau) und Dichtheitsprüfung beim Ht-Wert (0,24) zwar mehr als 15% unterhalb der EnEV-2016 Vorgabe ( 0,35) sind, aber beim Jahres-Primärenergiebedarf eben nicht.


    Das EEWärmeG fordert als gültige Ersatzmaßnahme einen 15% niedrigeren Jahres-Primärenergiebedarf als EnEV2016 und einen 15% besseren Dämmwert als EnEV2016.



    Es ergab sich bei uns ein zulässiger Jahres-Primärenergiebedarf laut EnEV2016 von maximal 49,38 kWh/(m²a). Das Haus erreichte aber "nur" 52,85 kWh/(m²a). Damit wäre nicht mal die EnEV2016 erfüllt.
    Die EnEV2014 mit 65,84 kWh(m²a) Höchstwert hätten wir damit zwar geschafft, aber das zählt ja nicht mehr. Dann hätte es sogar als Ersatzmaßnahme (85% = 55,96 kWh/(m²a)) gereicht ohne Solar.

    Wenn man eine detaillierte Wärmebrückenberechnung anfertigen lässt käme unser Haus (je nach Ergebnis dieser Berechnung!) auf spekulative 48,40 kWh/(m²a) und damit lägen wir erst damit gerade so innerhalb der EnEV2016.


    Also sehe ich überhaupt keine Möglichkeit im Rahmen meiner laienhaften Eingaben in dem Excel-Rechner seit der EnEV2016 auf Solar zu verzichten im Rahmen des EEWärmeG wenn man Gas nutzen möchte.

    Unser Energieberater rechnet gerade, hat uns aber auch nicht wirklich Mut gemacht hierfür.



    Umso interessanter wären die Angaben/Berechnungen anderer Bauherren bzw. die Kontaktdaten zu deren Energieberatern ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. 08. 2018
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  3. Alex85

    Alex85

    21. 07. 2016
    4.063
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    Warte mal ab was der Energieberater sagt. Der wird den ein oder anderen Kniff kennen.
    Wenn ich mal in meinen Wärmeschutznachweis gucke und die ganzen Faktoren sehe, die mit reinzählen ... z.B. Hilfenergie (Zirkulation vorhanden ja/nein), Nachtabsenkung, soalre Gewinne ... Die Lüftungsanlage haut durch die Wärmerückgewinnung auch gewaltig in den Energiebedarf rein. Eine Photovoltaik wirkt sich auch positiv aus, falls das in Frage käme.
     
  4. HausbauTiNa

    HausbauTiNa

    20. 03. 2018
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    Mauerwerk:
    17.5 cm Porenbeton/ Ytong
    16 cm 2 lagige Mineralfasermatte
    3 cm Arbeitsfuge
    11.5 cm Verblender

    U Wert: 0.15

    Dach bzw Decke:
    Mineralfaser- 20 cm und 10 cm- WLG 035

    U Wert: 0.12

    Also aus meiner Sicht Standard.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. 08. 2018
  5. Traum2019

    Traum2019

    21. 08. 2018
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    Bei uns sieht der Wandaufbau genau so aus.
    Im Dach bzw. Balkenlage haben wir 24 cm WLG 035.

    Somit können wir ebenfalls auf die Solaranlage verzichten und verbauen stattdessen eine zentrale Lüftungsanlage.