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Können wir uns das leisten? Einkommen/Investition/Eigenkapital

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. Und unsere Tochter ist ja erst mit 1 1/2 Jahren zur Tagesmutter und damit eher später als andere. Man merkt es finanziell kaum.
Das ist eine ziemliche Einstellungssache. Ich würde sagen: eher eher als andere!. Meine Kinder bleiben 3 Jahre zuhause. Viel vorher ist entwicklungstechnisch kein sinnvolles soziales Interagieren mit gleichaltrigen möglich. Ich weiß, dass das nicht immer geht. Ich habe aber halt keine Kinder, damit andere in den wichtigsten Stadien und auch in den schönsten das übernehmen.
 
Da wir zahlreiche Aktivitäten mit anderen Neu-Eltern hatten (aus ********** Hinweise auf Facebook sind untersagt **********-Gruppen; lokaler Mami-Treff im Mami-Kaffee; Sportkurse vor und nach der Schwangerschaft, wo man sich dann auch privat trifft, redet, usw.) kann ich dir sagen, dass hier, in dem absolut kinderfreundlichsten Viertel der Stadt der Normalfall ist, dass die Kinder spätestens mit etwa einem Jahr in Krippe oder zur Tagesmutter gegeben werden. Unsere 1 1/2 Jahre waren schon die absolute Ausnahme. Und meine Frau ist auch froh, denn jede Sekunde von früh bis spät für die Kleine da sein ist anstrengend.

Bei der Tagesmutter spielt sie vormittags im Sandkasten mit anderen Kindern. Auch wenn sich da keine Grüppchen bilden oder so, aber sie interagiert schon mit anderen Kindern. Man tauscht Spielzeug aus, befüllt zusammen Förmchen im Sandkasten oder jagt sich ein wenig. Ich habe auch gelesen, dass "richtige" soziale Interaktion erst später kommt, aber es ist mit 1 1/2 Jahren jetzt nicht so, dass jedes Kind für sich spielt, keinesfalls.

Es gab da mal ein Buch über Kinder und Erziehung bei Ureinwohnern und dort war es dann so, dass die Kinder keinesfalls den ganzen Tag bei der Mutter waren. Sie wurden oft getragen, ja. Aber auch von anderen, weiblichen Bezugspersonen wie der Großmutter, der großen Schwester oder anderen Frauen aus dem Dorf/Stamm.

Wenn jemand bis 3 Jahre zuhause bleiben möchte, soll er das gerne machen. Aber es ist keinesfalls der Normalfall. Der ist mit etwa einem Jahr zu Krippe/Tagesmutter. Das bedeutet ja nicht, dass man sein Kinder unter der Woche nicht sieht. Unsere Tochter wird dann in Zukunft 2-3x pro Woche direkt nach dem Mittagsschlaf und 2-3x pro Woche etwa 16:00 oder 16:30 abgeholt. Vor 20:00 geht sie keinesfalls ins Bett, da wird gnadenlos rebelliert und keinesfalls geschlafen. Wir haben also mindestens 4h pro Tag mit ihr nach der Arbeit oder länger und natürlich das ganze Wochenende. Ich finde nicht, dass das wenig oder zu wenig ist.
 
Ich hänge mich mal kurz mit rein auch wenn es nicht wirklich zum Thema passt.

Es war früher typisch (zumindest in der DDR) das die Kinder asap in die Kita sind und das ist m. E. auch das Beste für die Kinder da hier das soziale Umfeld dem Kind viel mehr bringt als es jemand alleine zu Hause 3 Jahre sicherstellen kann.

Ich kenne durch den Bekanntenkreis eine Familie hier sind alle Kinder bis zur Einschulung zu Hause geblieben. Kurz gesagt die Kinder sind absolut "fertig", kennen keine Kritik oder nein sagen bzw. allg. Konflikte. Solche Kinder sollen dann für unsere Rente sorgen...

Es reicht mir schon wenn ich früh im Kita mein Kind weg bringe und viele Konversationen von Eltern mitbekomme, da wird einem echt schlecht wenn ich an meine Rente denke. Hauptsache die Verantwortung der Erziehung (das geht los mit Windeln abgewöhnen) in die Kita schieben!

So musste mal raus...

P. S. Wir bringen das Kind 7:15 und holen es gegen 15:30 und das ist gut so. Versteh auch gar nicht warum manche ihre Kinder immer Mittags abholen, was sollen die anderen Kinder davon halten? Natürlich gibt es auch Fälle wo es bedingt durch Personal keine anderen Konstellationen gibt aber dies ist m. E. die Ausnahme.
 
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Wir haben gerade diese "Durststrecke", d.h. ich Alleinverdiener für einige Monate, hinter uns und ich muss sagen, man merkt es kaum.
Als Fast-Alleinverdiener kann, ja muss, ich sagen: Hätten wir annähernd doppelt soviel Brutto ("Zweiverdiener"), dann würden wir das sehr, sehr deutlich auch netto merken ;-). Es wird wohl immer auf den Einzelfall ankommen ...
 
Ich, ganz persönliche, finde das viel zu wenig mit 4h ;und dann noch nach so einem Tag, da ist ein Kleinkind auch mit Mittagsschlaf schon erschöpft, auch wenn es noch lange wach ist(Kinder versuchen sich ja schon ihre dringend benötigte Zeit zu ihren Bezugspersonen zu holen, egal wie fertig)

Und hier ist es nicht der Normalfall, die meisten gehen frühestens ab 2. Und ansonsten richtet man sich auch nicht nach der lokalen Gegebenheit wie ein "Lemming". Es gibt aber übrigens genug Studien und Infos zu dem Thema (goooo...le)Aber du musst dich garnicht rechtfertigen, sagte ich ja schon. Viele können sich das nicht leisten, finanziell oder "psychisch" ( dein genanntes Anstrengend), daher habe ich immer sehr deutlich "ich persönlich" geschrieben.

von unterwegs
 
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Will euch jetzt einfach nochmals auf die Sprünge helfen ...


was meint ihr wie die Preise sind die bei voller Auslastung 120% eines Bauunternehmen sind?
und was meint ihr wie die Preise sind bei einer Abschwächung des Booms ? DIE Bauunternehmen haben kapazitäten erweitert die nun durch die kleine Auftragsmenge gedeckt werden müssen ....und genau dann ist Bau zeit !!!.?jeder helle schein kann ja bauen wann er will...


die hellen bauen wenn keiner Baut
Da ich mich ja seit dem ersten Gespräch in einem Musterhauspark vor einigen Jahren schon seit Jahren und immer mal wieder mit dem Thema beschäftige, kann ich mal behaupten, dass die Preise die letzten Jahre nicht exorbitant in die Höhe geschnellt sind. Hallo, ja, es gibt eine natürliche Inflation. Die gibt es überall. Und natürlich kostet ein Haus mit kwl und KFW55-Standard mehr als ENEV2009.

Des Weiteren werden wir, wie viel andere, den Großteil des Darlehens fest schreiben. Das bedeutet etwa in unserem Fall, dass wir noch 30.000 EUR Restschuld in 10 Jahren und vielleicht noch 80.000 EUR Restschuld in 20 Jahren zu tilgen haben. Das werden wir einfach so aus gespartem Geld bedienen.

Die Rate ist vergleichbar einer halb so großen Wohnung zur Miete.

Deine Hoffnung auf billige Häuser in 10 Jahren oder günstige Baukonditionen usw. - sie werden wohl nicht erfüllt. Das einzige, was über die Jahre immer und immer weiter in die Höhe schnellt sind Grundstückspreise. Meine Eltern haben ein Haus in absoluter Traumlage wo es heute überhaupt keine Grundstücke mehr gibt. Wir haben, relativ gesehen, viel für unser Grundstück ausgeben aber ist wirklich eine super Lage (und innerhalb kürzester Zeit alles verkauft; selbst Grundstücke deutlich schlechter gelegen in unserem Gebiet aber für den gleichem qm-Preis wie etwa unser Grundstück). Mittlerweile wird immer und immer weiter nach außen und in zunehmend schlechteren bzw. ferneren Lagen gebaut und tlw. für echt hohe Preise. Jedes Neubaugebiet geht weiter weg von der Kernstadt und wenn du in 10 Jahren baust, auch wenn du für weniger Geld bauen solltest, so bezahlst du doch immer und immer mehr für zunehmend schlechtere Grundstücke, die weiter außerhalb liegen.
 
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