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TheKMKM

Tagesmutter Erziehung Elternzeit

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Ja, es gibt dann einiges, was man nicht direkt miterlebt. Es gibt aber deutlich mehr, das man miterlebt. Verpassen kann man auch etwas, wenn die Kinder bei Oma sind oder man gerade vorm PC Homeoffice macht. Außerdem wächst ein Kind nicht unglücklicher auf oder ich verpasse mein Seelenheil, wenn ich mal eines der einhundert Ereignisse nicht live erlebt hab. Es hat alles vor und Nachteile und es gibt für beide Szenarien genug positiv wie Negativbeispiele. Mein Vater hat von meiner Kindheit nicht wirklich viel mitbekommen (6 Tagewoche mit meist mind. 12-14h Arbeit). Trotzdem hatte ich eine glückliche Kindheit, hab ein super Verhältnis zu ihm und wir haben beide nicht das Gefühl, das wir in unserem Leben etwas verpasst hätten. Man kann, wenn man will, dann andere Ausgleichsmöglichkeiten finden. Klar ist es super, wenn man sich Vollzeit um seine Kinder kümmern kann, das ist schon eine große Form von Luxus, aber es ist nicht existenziell für die Entwicklung der Kinder.

Ich bin eh der Meinung, das heute viel zu viel über die Erziehung philosophiert wird. In Zeiten meiner Eltern und Großeltern wurden keine Erziehungsbücher gelesen, Esoterik Kurse zu Feng-Shui im Kinderzimmer besucht und Baby-Yoga betrieben. Trotzdem ist ein sehr großer Anteil der Kinder zu gut sozialisierten Personen herangewachsen. Heute sieht das mMn komplett anders aus, wenn man sich mal die Kindergärten und Schulen anschaut. Und das liegt nicht vordergründig daran, dass die Eltern beide berufstätig sind.
 
Ja klar, vorher lange genug Beschäftigt gewesen, aber dann kann man die Auszahlung des Elterngeldes auf zwei Jahre Strecken, erhält aber die Hälfte (oder andere Kombinationen). Es wird aber so gerechnet, als habe man es im ersten Jahr bekommen(rechtlich), so dass man im zweiten Jahr abzugsfrei hinzuverdienen darf.

von unterwegs
Das war mir klar aber wie hat sie beim 2 Kind die volle Summe bekommen ? Das interessiert mich. Sie hat ja rechnerisch nicht zwischen den Kinder gearbeitet oder?
Dann steht einem doch nur die Grundsicherung vin 300 Euro zu.
 
Nein, aber Elternzeit zählt insofern nicht, dass auch bei der Berechnung der letzten Arbeitsmonate diese nicht mitgezählt werden, also auch beim zweiten Kind das Gehalt vor der ersten Elternzeit benutzt wurde. Wir hatten nur 2 Monate Lücke, und die waren Mutterschutz mit vollem Gehalt.

von unterwegs
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Ich kenne Kinder, die eben nicht mit 1-1.5 Jahren zur Tagesmutter o.ä. gingen - deren Entwicklung hat mir in Bezug auf Sprache & Sozialverhalten nicht gefallen.

Und genau diese Komponente hat Saruss leider ausgeblendet. Zusätzlich: Meine Frau möchte neben Kind aber auch noch den Haushalt schmeissen und ihr Eigenes Geld verdienen.

Man macht es also nicht wegen Geld oder kein Bock auf das Kind.

Verpasst haben wir gefühlt gar nix - und nur darauf kommt es an.

@Evolith:

Meine Frau verdient keine 1000 Euro brutto - und damit ist sie nicht alleine. Und wir bilden damit auch keine große Ausnahme als Baupaar ;).

Und trotzdem würde es finanziell nicht mehr schön sein, wenn ich ganz alleine verdiene - das wäre kein GAU, aber so lebt es sich für alle angenehmer. Zudem will meine Frau auch kein Hausfrauchen sein, was bis zum Ende der Tage (oder Erziehung) zu Hause vorm Herd steht...
 
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Ich kenne Kinder, die eben nicht mit 1-1.5 Jahren zur Tagesmutter o.ä. gingen - deren Entwicklung hat mir in Bezug auf Sprache & Sozialverhalten nicht gefallen.

Und genau diese Komponente hat Saruss leider ausgeblendet.
Wenn du alles richtig gelesen hast, weißt du, dass dem nicht so ist. Eine Tagesmutter macht dasselbe wie eine Mutter, nur dass sie mehrere, nicht eigene Kinder hat. Ich kenne da auch negative Geschichten!
Ich kenne auch Leute, die am besten (für das Kind) dieses möglichst früh in den Kindergarten geben sollten. Und ich sagte auch immer "jedem das seine", aber manchmal mache ich mir selber halt Gedanken, warum man (außer Rente) dann Kinder hat. Es geht auch um keinen persönlich hier. Also einfach einen Gang runter schalten. Jeder ist da ein wenig anders und das ist auch gut so.
Bei mir ist es ja auch nicht so, dass ich mein Kind 3 Jahre im Keller versteckt habe. Wir haben zB etwas ältere Nachbarkinder, Krabbelgruppen, Verwandte und Freunde mit Kindern und dank Haus und Garten viele Bewegungsmöglichkeiten.
Von der biologischen Seite her ist das übrigens anders als hier andere mit "Naturvölker" argumentieren. Das natürliche Alter zum abstillen liegt bei 2 Jahren und der Mensch als Säugetier ist aus der ursprünglichen Evolution auf Familienbindung (und langer Bindung an die Mutter) getrimmt. Das in den letzten paar Hände voll tausend Jahren der Mensch durch Nahrungstechnik und soziale (regionale) Unterschiede das anders macht und machen kann, ist eine Besonderheit.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Wieso Gang runter schalten? Regt sich einer auf? Immer diese Unterstellungen...

Eine Tagesmutter macht sicherlich nicht dasselbe wie eine Mutter - das kann sie gar nicht und will sie auch nicht. Schön, dass Du negative Geschichten kennst (mit !, jene gibt es immer - was soll also dieser Hinweis?), aber ich habe ja nicht gesagt, dass unser Weg der richtige ist, sondern es ist eine Beschreibung von uns. Und erst jetzt sagst ja, dass es nicht DEN Weg gibt. So ist es auch, aber vorher hattest das etwas einseitig dargestellt - und selbst wenn nicht so gemeint, nimm es doch so hin, dass es so ankam...

Ich halte sehr viel von dem Konzept der frühen Betreuung und habe an den Kindern sehr schnell gemerkt, welche Sprünge sie in dem Umfeld gemacht haben.Und ich halte nichts davon, dass ein Kind bis zum Kindergartenalter (also ab ca. drei) nur zu Hause bleibt - oder noch schlimmer: Von den Großeltern größtenteils betreut wird...
 
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