Grundriss Einfamilienhaus 110m² - EG + OG - erster Entwurf Einteilung Räume

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Zuletzt aktualisiert 19.07.2024
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ruebe87

Kannst du nochmal genauer erläutern, wie die rechtlichen Vorgaben sind bezüglich des Raumes im DG? Das muss ja klar definiert sein. Dürfte man dort ggf. eine Spielecke für die Kinder einrichten? Ich würde mir das mal ganz genau anschauen. Für irgendwas muss die Fläche doch gut sein. Und ab wann darf man es als Wohnraum nutzen?

Wir leben in einem 100m2-REH. Geht alles wunderbar. Bei uns aber auf 3 Ebenen, unser Haus hat andere Außenmaße. Wir haben ein "großes Bad", das immer noch kleiner ist als bei den meisten hier das Zweitbad, und in jedem Geschoss ein WC mit Waschbecken.
Bei engeren Verhältnissen helfen einfache Grundrisse ohne Verwinkelungen und die Konzentration auf das wirklich Nötige. Um Kompromisse kommt man nicht herum. Dafür habt ihr dann später ein Haus, wo ihr euch nicht totputzt und weniger Energiekosten habt und das immer noch zu euch passt wenn die Kinder mal raus sind.
Das DG darf keine Wohnfläche sondern lediglich Stauraum sein. Es darf auch keine Wasserleitung, keine Bodenheizung etc. angeschlossen werden. Meines Wissens ist die Konventionierung nach 15 oder 25 Jahren fällig.
 
H

haydee

Fange selber an zu Zeichnen. Hauche den Grundrissen Leben ein. Das ist nicht Sache des Planers.
Sofa, Tisch, Bücherregal, Soundanlage etc. Woher soll er den von eurer Schuhsammlung und dem überlangen Bett wissen?

Jeder hier hat Möbel und Wände geschoben, jeder hat Abstriche gemacht.
Es ist eine Quadratur des Kreises.
 
R

ruebe87

Wie ist denn Euer Couch/Sofa/TV-Verhalten? Reicht da eine Lümmelcouch mit Wandregalen oder muss es das Vorzeigesofa mit Beistelltisch sein?
Ich hatte selbst mal ein REH mit 116qm plus Keller ohne Dachboden. Das war jetzt nicht beengt unten.
Eine Lümmelcouch reicht für uns völlig ;)
 
M

Myrna_Loy

Ja, hier ist es angebracht sich mal mit dem Bauhaus Stil als Inspirationsquelle zu beschäftigen. Kaum ein Stil hat das Wesentliche derart in den Vordergrund gerückt, einige Akteur*innen des Bauhaus haben sich mit der rational-funktionalen Nutzung von Raum beschäftigt - wie z.B. die großartige und selten genannte Architektin Margarete Schütte-Lihotzky. Man kann sagen, dass mit der Bauhaus Schule eine entscheidende Grundlage für das gelegt wurde, was wir heute als "modern" bezeichnen. (Dass es sich eingebürgert hat alles was kantig ist und ein Flachdach hat mit "Bauhaus" zu bezeichnen ist genauso abstrus wie eine Kombilimousine "sportlich" zu nennen und reines Marketing-Gehabe. - Konnte ich mir einfach nicht verkneifen...)
So sehr ich das Bauhaus und besonders Margarete Schütte-Lihotzky schätze, der Bauhausstil lässt sich bei der Masse an Gegenständen, welche die Menschen heute besitzen, nur mit viel Platz umsetzen. Das war früher auch schon so. Der sleeke Stil der Villa Tugendhat ist nur möglich durch die vielen Wirtschaftsräume, die der Besucher nicht sieht.

Vor 100 Jahren - zur Bauhaus Zeit also :) - kam ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland mit rund 180 Gegenständen aus. Heute sind es laut statistischem Bundesamt rund 10.000 Dinge, die der Deutsche in seinen vier Wänden hortet. Ich würde bei so kleinen Grundrissen von nicht mal 30 qm pro Person mehr in die amerikanische Richtung schauen und Einbaunischen, Wandschränke, Raumteiler einplanen. Besonders die Trennwände zwischen Bad und Schlafzimmer und zwischen den kinderzimmern bieten solche Lösungen an - statt platzfressende, begehbare Kleiderschränke, pardon Ankleiden. Kleiderschränke so planen, dass man zwischen Winter und Sommergarderobe wechselt und die nicht gebrauchte Kleidung jeweils auf dem Dachboden lagert.
 
H

Hausbautraum20

Also was mir persönlich völlig unklar ist:

- 2 Balkone -> Mehrkosten 20k
- Kinderbad + 4.Klo im Keller -> Mehrkosten 15k
- Kamin -> Mehrkosten 15k
- Verglastes Eckfenster -> Mehrkosten?
- Dreifachtiefgarage -> Mehrkosten????
....

Das klingt doch alles nach einem Luxustempel und sind Sachen, die wir uns auch bei 160qm nicht geleistet haben, da zu teuer.
Das passt dann aber überhaupt nicht zur zwingend benötigten Förderung von den 110qm oder gibt's dafür 50.000€ oder mehr?
Also anders gefragt, warum verzichtet ihr nicht auf die 110qm?
 
Zuletzt aktualisiert 19.07.2024
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