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Mehrkosten Hanggrundstück mit Baumbestand

4,60 Stern(e) 5 Votes
Danke für eure Tipps und Anregungen. Das hat mir sehr viel weiter geholfen. Ich war von vornherein skeptisch bei dem Grundstück. Sehr schade.

Dann geht die Grundstückssuche wohl erst mal weiter.

Leider spielt auch Geld eine Rolle. Darum dreht sich der Thread ursprünglich ja. Ich dachte mir auch schon, dass es teurer wird, habe nur gehofft, dass es mit 50-70 k zusätzlichen Kosten oder so zu machen ist. Da das Grundstück sehr günstig ist, wäre das nicht weiter tragisch gewesen. Aber das scheint wohl eher eine größere Sache zu werden.
 
Unser Grundstück war vorher bebaut - daher wenig Erdarbeiten, die hohe Stützmauer vorhanden.
Zusätzliche Erdarbeiten + Hofeinfahrt auffüllen und verdichten + Aufpreis dickere Stützmauer (Hausrückwand) und Bodenplatte, Aufpreis Bewährung waren 2017 17K
Dickere Geschoßdecke, anders dimensionierter Unterzug 2017 15k

Da ist noch kein weiteres Mäuerchen in der Außenanlage, keine Baggerschaufel Auffüllmaterial dabei

Mehrpreis Hofeinfahrt, Geländemodellierung so wie von dir eingezeichnet und abfangen wird vermutlich stark Richtung 100 k marschieren. Du mußt anders Planen, dann wird es günstiger
 
Dann geht die Grundstückssuche wohl erst mal weiter.
Dann ist es wohl doch nicht "Das Traumgrundstück", wenn Du so schnell aufgibst. Ein Hang bietet ganz tolle Möglichkeiten. Mit dieser Aussage allerdings
In welcher Preisordnung liegt eine Begradigung des Gartens?
schließt Du alle Lösungen aus, die auch mit einem beschränkten Budget realisierbar sind. Ein Hang verlangt danach, mit ihm zu bauen, und nicht, ihn in eine oder mehrere horizontale Ebenen umzuwandeln. Wenn Du Dir nicht vorstellen kannst, auch mit schrägem Gelände glücklich zu werden, sollte Dein erster Blick den Höhendifferenzen gelten. Liegen die über einem Meter, lohnt die weitere Beschäftigung mit dem Grundstück nicht. Oder Du öffnest Deinen Blick für die besonderen Reize einer Hanglage.
 
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Was du vielleicht an Eraushub sparst, wird durch die Mehrkosten der Einfahrt und grundstücksinternen Erschließung aufgefressen.
Das kann ich aus der Praxis voll und ganz bestätigen.
"Höher" stellen will ich das Haus, weil ich mehr Licht möchte und man dann den tollen Ausblick auf Wiesen und Felder hat.
Auch das kann ich aus der Praxis als vorteilhaft bestätigen.
Zumal die Erschließung, die Hofeinfahrt wahnsinnig teuer wird.
Das auch...

Unser Grundstück war aufgrund der vielen Nachteilen fürs bauen viel preiswwerter als vergleichsweise flachere. Das relativiert die Mehrkosten etwas, wenn man das ganze Projekt betrachtet. Grundstück 25% preiswerter, Bau 30% teurer - dann geht es eigentlich. Wenn Du natürlich das für ein flaches Grundstück gedachte Budget ohne Kürzung für das Hanggrundstück einsetzen willst bleiben die 30% ohne Kompensation.
Die 30% sind ein beispielhafter Schätzwert, der enorme Abweichung haben kann und keine Faustregel.
 
Dann ist es wohl doch nicht "Das Traumgrundstück", wenn Du so schnell aufgibst. Ein Hang bietet ganz tolle Möglichkeiten. Mit dieser Aussage allerdings

schließt Du alle Lösungen aus, die auch mit einem beschränkten Budget realisierbar sind. Ein Hang verlangt danach, mit ihm zu bauen, und nicht, ihn in eine oder mehrere horizontale Ebenen umzuwandeln. Wenn Du Dir nicht vorstellen kannst, auch mit schrägem Gelände glücklich zu werden, sollte Dein erster Blick den Höhendifferenzen gelten. Liegen die über einem Meter, lohnt die weitere Beschäftigung mit dem Grundstück nicht. Oder Du öffnest Deinen Blick für die besonderen Reize einer Hanglage.
Naja alles bis auf den Hang haut hin. Ich finde Hang sogar an sich toll, weil ich es mag, wenn mein Haus höher steht. Allerdings möchte ich nicht an der Straße bei diesem Grundstück direkt bauen, weil ich dann in einem "Loch" bauen würde. Die Straße ist das niedrigste. Auch die Häuser auf der anderen Straßenseite stehen erhöht. Neben mir wäre dann Wald und hintendran dann der steile Hang. Das stelle ich mir absolut nicht schön vor. Weiter oben hätte ich einen tollen Ausblick. Ich werde heute oder morgen noch mal das Grundstück besichtigen (300km anfahrt) und mir weitere Gedanken machen.

Ich kann mir vorstellen, dass mein Garten bzw. meine Umgebung vom Haus mehrere Stufen hat. Zb kann ich mir gut vorstellen, dass vor dem Haus es ebenerdig zum Keller ist und der Garten dann ebenerdig zum EG. Ich kann mir dann auch noch eine weitere Ebene vorstellen und ein leichter Hnag kann ich mir auch vorstellen zu lassen, gerade da wo die Bäume stehen. Aber ich möchte meinen Garten schon als Garten nutzen können. Für Feste, Sport usw. Und da ist ein Steilhang etwas sehr ungünstig.

Das kann ich aus der Praxis voll und ganz bestätigen.

Auch das kann ich aus der Praxis als vorteilhaft bestätigen.

Das auch...

Unser Grundstück war aufgrund der vielen Nachteilen fürs bauen viel preiswwerter als vergleichsweise flachere. Das relativiert die Mehrkosten etwas, wenn man das ganze Projekt betrachtet. Grundstück 25% preiswerter, Bau 30% teurer - dann geht es eigentlich. Wenn Du natürlich das für ein flaches Grundstück gedachte Budget ohne Kürzung für das Hanggrundstück einsetzen willst bleiben die 30% ohne Kompensation.
Die 30% sind ein beispielhafter Schätzwert, der enorme Abweichung haben kann und keine Faustregel.
Der Grundstückspreis entspricht dem Bodenrichtwert laut katasterplan, allerdings werden alle anderen Grundstücke (in dem Ort gibt es aber sonst kein verfügbares)deutlich höher gehandelt. Und am Ende einer Sackgasse ist halt schon immer mein Traum und es ist sehr nah an unseren Arbeitsstellen (10-15 min) und zur Familie. Wir würden an Grundstückspreis vermutlich etwas zwischen 50.000 und 70.000 Euro sparen im Vergleich zu anderen Grundstücken. Kämen wir damit "hin", dann würde ich das Grundstück sofort nehmen, aber es klingt so als sei so ein Grundstück ein Fass ohne Boden. Das verunsichert mich.
 
aber es klingt so als sei so ein Grundstück ein Fass ohne Boden.
Nein, das ist es definitiv nicht, denn die Kosten sind ja ebenfalls planbar für das Projekt. Deine Ursprungsfrage war ja mit wie viel Mehrkosten Du rechnen musst und die Antworten können sich nicht auf ein konkretes Projekt beziehen. Also trägt man zusammen was zu beachten ist. Fass ohne Boden würde unkalkulierbar bedeuten.

Wir würden an Grundstückspreis vermutlich etwas zwischen 50.000 und 70.000 Euro sparen im Vergleich zu anderen Grundstücken.
Der Vergleich zu den anderen Grundstücken ist zwar prima aber für Dich nicht budgetrelevant. Wenn Du zuvor beispielsweise 300K für das Grundstück geplant hast und 400K für das Haus und 100K Für Nebenosten, Garten sonstiges, also ein Budget von 800K hattest musst Du das Grundstück für 200K einkaufen um am ende wieder bei etwa 800K zu landen.

Ein Hang verlangt danach, mit ihm zu bauen, und nicht, ihn in eine oder mehrere horizontale Ebenen umzuwandeln.
Das ist der Schlüssel. Du baust auf dem sinnigerweise Hang nicht dasselbe wie auf flachem Grund. Daher ist ein "Mehrkostenvergleich" auch so irreführend. Mehr als was denn? Ein Haus was Du da sowieso nicht draufbauen würdest?

Ich kann mir vorstellen, dass mein Garten bzw. meine Umgebung vom Haus mehrere Stufen hat.
...
Aber ich möchte meinen Garten schon als Garten nutzen können. Für Feste, Sport usw. Und da ist ein Steilhang etwas sehr ungünstig.
Auch hier gilt es das Grundstück genau anzusehen wie @Escroda schreibt und eine Planung dafür zu skizzieren. Jeder Hang ist anders und bietet andere Möglichkeiten. Vieles ist dann pragmatisch und doch recht preiswert zu lösen, manches eben nicht. Auch die Bodengegebenheiten spielen eine Rolle.

Fazit: Euer konkretes Projekt muss ins Budget passen. Wenn das Grundstück 70k weniger kostet als geplant gibt das schon mal guten Spielraum dafür.

Wir lieben es auf dem Hang zu wohnen. Für uns hat sich das voll und ganz gelohnt.
 

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