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Werner Wohnbau Erfahrungen - Wer kennt diesen Anbieter?

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Hallo,

... Sollte sich während des Aushubs feststellen, dass Sickerwasser eindringt, würden erhebliche Zusatzkosten auf uns zukommen. Das Risiko soll also vollständig auf uns übertragen werden! Sollten die Baurisiken nicht im Vorfeld über ein Bodengutachten weitestgehend ausgeräumt sein und vom Bauträger übernommen werden? Hat jemand damit Erfahrungen?
Ein Bodengutachten ist immer wichtig, _ohne_ ein solches zu bauen, käme russischen Roulette gleich. Hat der Anbieter ein Bodengutachten in seinem Festpreis, oder mußt Du diese Leistung zusätzlich kaufen?

In jedem Fall ist es eine merkwürdige Einstellung, davon auszugehen, dass der Anbieter das Risiko für einen, ihm fremden Grund übernehmen soll. Du hast oder wirst ein Grundstück kaufen, dann bist Du auch für die Bodenverhältnisse verantwortlich, trägst ergo das Risiko für Dein Eigentum.

Wenn Du Dir nicht ob der Bodenverhältnisse einigermaßen sicher sein kannst - durch bspw. Fragen an die direkten Nachbarn - würde ich an Deiner Stelle den Anbieter bitten, das Bodengutachten vorzuziehen, sofern es in seinem Leistungsumfang enthalten ist. Mußt Du die Leistung zusätzlich erbringen, kannst Du so oder so bestimmen, wann das Bodengutachten erstellt wird. ABER so oder so trägst Du die Mehrkosten, sofern sie sich aus dem Bodengutachten ergeben sollten.

Anders sieht es nur aus, wenn Du eine Bauträgermaßnahme erworben hast. Dann ist der Anbieter - welcher Grund und Haus aus einer Hand liefert - auch für sich aus dem Bodengutachten ergebende Maßnahmen verantwortlich. Allerdings kannst Du in diesem Fall sicher sein, dass er über die Bodenverhältnisse im Vorfeld Bescheid weiß und die zu erwartenden Mehrkosten bereits im Verkaufspreis berücksichtigt hat.

Freundliche Grüße
 
Hallo Zusammen,

ich habe mich Ende 2009 / Anfang 2010 auch für ein WW Reihenhaus in Egg-Leo interessiert.
Meine Gründe warum ich nicht bei Werner Wohnbau gekauft habe, obwohl ich mit der Bauqualität im großen und ganzen zufrieden war:
- Mir konnte kein plausibler Preis für das Haus allein bzw. das Grundstück allein genannt werden. Meinen Recherchen zufolge (Grundstückspreis lt. Gemeinde x Hausgrundstück + Anteil an Gemeinschaftsflächen) wäre das Haus allein in meinen Augen verhältnismäßig teuer geworden. Der Verkäufer konnte/wollte meine Argumentation nicht nachvollziehen. Was soll er auch anderes machen? ;)
- geplante Entwässerungslösung hätte unnötigerweise Gartenfläche gekostet => im jetzigen Bau scheint dies anders realisiert zu werden.
- keine eigene Heizungsanlage: Für immer und ewig an die Gemeinschaftsheizung gebunden. Für mich war es wichtig dies selbst in die Hand nehmen zu können und die Anbieter und Lösungen zu wählen die ich für richtig halte. Ob der "Verwalter" (wer auch immer das dann sein soll) immer in meinem Sinne handelt, oder ob der Gemeinschaft sich für die dauerhafte Betreuung durch WW (und deren Auftragnehmer) als "Verwalter" entscheidet? Ist die (fehlende) Heizungsanlage in den Preisen mit einkalkuliert?
- Kein fixen Termine. Uns warnten bereits wartende Kunden vor den noch anstehenden Wartezeiten. Vor dem Hintergrund ist die Anzahl Monate ab Bodenplatte natürlich sehr schwammig.
- Auch auf mehrmalige Nachfrage konnten wir nicht mit unseren direkten Nachbarn zusammen gebracht werden BEVOR wir unterzeichnen. Gerade da es sich um ein WEG-Projekt handelt hätte ich gerne vor den ersten Unterschriften gewußt mit wem ich zusammen die Gesamtanlage teile.


Gut hat mir gefallen:
- Es gibt Zwischenabnahmen (ist wirklich nicht Selbstverständlich)
- Es können individuelle Wünsche berücksichtigt werden (selbst aktiv werden)
- das ganze Haus wird aus Kalksandsteinen hochgezogen
- Während dem Bau wird ein (Bau)Schlüssel ausgehändigt. Auch dies ist definitiv nicht selbstverständlich.
- Lage der Grundstücke
Die Häuser haben eine solide Qualität und sehen verhältnismäßig gut aus. Probleme gibt es überall am Bau; WW ist davon auch nicht verschont. Es wäre aber blauäugig zu denken beim Hausbau läuft alles glatt...

Beste Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo liebe Häuslebauer,

wir haben am Samstag in WI-Erbenheim einen Termin mit Hr. Krach. Laut dessen Aussage von heute stehen noch ein Mittel- und ein Endhaus zum Verkauf. Leider wissen wir noch nicht genau, wo sich daß Grundstück ("Berliner Straße") befindet: direkt neben der Autobahn oder am anderen Ende?
Haben die bisherigen Käufer schon weitergehende (vertragliche) Erfahrungen sammeln können?

Schöne Grüße

Die Zwillingseltern
 
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Hallo Zwillingseltern,

wir haben im Dezember den Vertrag unterschrieben für das Haus Nr. 4 in Erbenheim. Das Grundstück befindet sich in der Berliner Str. 190 in Richtung Innenstadt in der Nähe der Obermayr Schule. Ca. 100m vorher befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite ein REWE Markt...eigentlich nicht zu verfehlen. Wir sind mit der ganzen Abwicklung bisher sehr zufrieden. Man bekommt immer prompte Antworten und bis heute hat Alles reibungslos geklappt. Haben auch schon unsere netten Nachbarn kennengelernt ;-). Falls ihr konkrete Fragen habt...fragt einfach.

Liebe Grüße Nadine, Sven und Connor Winter
 
Erklärung der Geschäftsleitung Werner Wohnbau

Sehr geehrte Interessenten und Bauherren,

wir begrüßen es, daß Sie sich als Bauherren im Forum untereinander austauschen und mit unserem Unternehmen auseinander setzen. Wir nehmen die angesprochenen Themen sehr ernst, daher sehen wir es als eine Herzensangelegenheit an, dazu Stellung zu nehmen. Sicher ist dies ungewöhnlich, denn fast alle Unternehmen die hier vertreten sind, geben dazu keine Meinung ab.

Jedes einzelne vorgetragene Thema wie z.B. Zeit vom Erwerb des Hauses bis zum Baubeginn ist anders gelagert und kann nicht pauschal betrachtet werden. Wenn wir dies tun würden, könnten falsche Eindrücke bei unseren Kunden entstehen. Wir möchten Sie daher einladen, Kontakt mit der Geschäftsleitung aufzunehmen.

Wiedersprechen möchten wir der Aussage, daß unprofessionell gearbeitet werden würde. Die erfolgreiche Konzeption bei der Erstellung von Reihenhausanlagen in den letzten 17 Jahren und über 1000 zufriedene Bauherren sind dafür Indiz genug.

Eine anonyme öffentliche Diskussion löst die Probleme nicht, da wir in solchen Fällen nicht mit Ihnen sprechen und somit keine gemeinsame Lösung erarbeiten können. Wir sind gerne für unsere Kunden da, jedoch ist dies ausschließlich im persönlichen Dialog möglich. Nutzen Sie die Chance direkt mit unserem Unternehmen in Kontakt zu treten.

Wir sind dankbar für jede Anregung und werden auch in Zukunft aktiv daran Arbeiten unsere Dienstleistung zu verbessern und bezahlbare Häuser für junge Familien anbieten.

Es grüßen herzlich

Alexander und Michael Werner

Sehr geehrter Herr Werner,

wir sind persönlich mit Ihnen in Kontakt getreten und haben sowohl schriftlich als auch mündlich auf die schon fast "......" Ihres Verkäufers und die uns hierdurch entstandenen zusätzlichen Kosten hingewiesen.
Die Antwort, dass sie nicht jeden einzelnen Mitarbeiter immer kontrollieren können, hat uns wirklich sehr weitergeholfen. Da haben wir sofort gespürt, dass die Zufriedenheit Ihrer Kunden eine wirkliche Herzensangelegenheit sein muss, da diese „gemeinsam erarbeitete Lösung“ qualitativ phänomenal hochwertig gewesen ist und uns sehr weitergeholfen hat.
Deshalb haben die angefallenen Bereitstellungszinsen in Höhe von einigen tausend Euro auch nicht mehr so weh getan.
Dass der Baubeginn erst nach dem vom Verkäufer (und vermeintlich vom Vertrag) versprochenen Fertigstellungstermin erfolgt ist, war somit auch nur halb so wild.

Die vor dem Notartermin laut Verkäufer nicht notwendige weiße Wanne war dann nach den Vertragsunterzeichnungen plötzlich doch zwingend. Die hierfür zusätzlichen Kosten in Höhe von 12.000 € waren aber ebenfalls kein Beinbruch, da ein guter Bauherr dies locker in der Portokasse hat.

Ich denke, dass die in diesem Forum formulierten Erfahrungen sowohl für Sie als auch für potenzielle Kunden hilfreich sein können. Nutzen Sie diese Informationen und verbessern Sie Ihr Unternehmen in diesen Bereichen.
(Nach Gesprächen mit dem Bauleiter und anderen Bauarbeitern hatte ich den Eindruck, dass die Verkaufsmethoden kein Geheimnis sind und offensichtlich toleriert werden.)

Ich möchte Ihnen zwar nicht absprechen, dass Sie bemüht sind, qualitativ gute Häuser zu bauen, allerdings bleiben aufgrund der oben geschilderten Fakten zumindest einige Ihrer Kunden finanziell auf der Strecke. Dies könnte bei einem ehrlichen Umgang Ihrer Verkäufer vermieden werden.

Mit freundlichen Grüßen


PS.: Um die Machtverhältnisse zwischen Käufer und Bauträger etwas auszugleichen, empfehle ich trotzdem beim Hausbau einen Gutachter einzuschalten. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo @ Hummel!

Es ist üblich, so lange, nichts notariell eingetütet ist, es nur telefonische oder in Gesprächen stattgefundene Absprachen gibt, die man im Zweifel nicht beweisen kann, weil Aussage gegen Aussage steht.
Das ist überall üblich. Das sind gängige Verkaufspraktiken, die du auch bei Bankberatern findest.

Hast du aber etwas schriftliches in Form einer Email, Briefen oder eines Gutachtens (Bodengutachten) das Zweifel an der ursprünglichen Aussage aufkommen läßt, rate ich dir, einen Anwalt einzuschalten.
Wenn noch andere Leute betroffen sind bei eurem Bauvorhaben schließt euch zusammen und macht Druck!

Der Rechtsweg steht jedem offen.
 

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