Mit wem Einfamilienhaus planen/bauen?

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Auf jeden Fall ist es so, dass alle drei Anbieter für ein schlüsselfertiges Haus mit ca. 160 bis 180 qm Wohnfläche und Doppelgarage (wobei bei dem einen noch nicht mal die Unterkellerung der Garage drin ist) ca. 500.000 bis 550.000 Euro netto wollen.
Hi bist du dir sicher dass es NETTO ist?
Wären dann 600-650 Brutto....
Käme mir viel vor - evtl. Brutto? Recherchiere das nochmal, da hättest du schonmal die erste Einsparung...
Lg GD
 
Solch eine Überlegung finde ich immer fragwürdig, weil keiner weiß, was in 30 Jahren sein wird und wer von euch mal wie gebrechlich werden könnte... Bei einem Hanggrundstück aber erst recht
Ich finde das überhaupt nicht fragwürdig. Es kommt ja sehr darauf an wie man das realisiert. Wir haben unser Haus darauf ausgerichtet mit sehr wenigen Handgriffen alters- oder behindertengerecht zu werden.Unsre Haus kann sich in den nächsten Jahren an unser Leben mit und ohne Kinder, mit und ohne Arbeit, mit oder ohne körperliche Gebrechen, mit oder ohne höheres Einkommen anzupassen. Wenn man das in der Architektur von Anfang an berücksichtigt, ist es möglich diese Anforderung so zu integrieren, dass es keine nennenswerte sachliche Kompromisse gibt - außer etwas Mehrkosten eben. Wenn man nur von den klassischen Lösungen ausgeht, bei denen das altersgerechte Wohnen erst nachträglich in einen Entwurf hineingebastelt wird, dann fällt es leicht skeptisch zu werden.

Der Bau muss sich gut anfühlen, und dafür ist es einfach enorm wichtig vom GU überzeugt zu sein.
Sehe ich exakt genau so!

Hi bist du dir sicher dass es NETTO ist?
Wären dann 600-650 Brutto....
Käme mir viel vor - evtl. Brutto?
Mit dem netto- Budget 500 - 550 t€ = brutto 600 - 660t€ muss man sich nicht in jedem Detail strecken, darf sich aber auch nicht in sämtlichen Wünschen verlieren.
 
Kennt das Baugebiet sehr gut, da er dort schon diverse Häuser gebaut hat. Alle, mit denen wir gesprochen haben, haben sich sehr positiv über die Firma geäußert. Unser Gesprächspartner ist der Mitinhaber und gleichzeitig Bauleiter, so dass wir schon wissen, mit wem wir es dann zu tun haben
Wäre ein sehr starker Grund für Massiv2.
Der Architekt, der für sie arbeitet, hat sich die Mühe gemacht und sich unser Grundstück angeschaut. Er hat uns zudem auf viele bauliche und rechtliche Dinge aufmerksam gemacht
Und das ist ein sehr starker Grund für Holz1.

Im Endeffekt würde ich das Bauchgefühl entscheiden lassen. Ich war damals sehr festgefahren auf massiv und hab nichtmal Holzbauer ernsthaft angefragt. Aber beim Nachbarn sehe ich aktuell dass ein Holzhaus durchaus sehr sehr hochwertig sein kann.

Stell dir die folgende Frage: Mit welchem Unternehmen könntest du am ehesten eine konstruktive Lösung finden wenn es während der Bauzeit zu einem Streitfall kommt?

Mein Bauchgefühl: Besser ein Massivhaus als ein Holzhaus vom günstigen Anbieter, falls kein Preisunterschied besteht. Das schützt vor bösen Überraschungen beim Wiederverkauf. Aber bei mittleren bis hochwertigen Angeboten mit entsprechend hochwertigen Materialien ist Holz oder Massiv eigentlich egal und reine Geschmackssache.
 
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Ich finde das überhaupt nicht fragwürdig. Es kommt ja sehr darauf an wie man das realisiert. Wir haben unser Haus darauf ausgerichtet mit sehr wenigen Handgriffen alters- oder behindertengerecht zu werden.Unsre Haus kann sich in den nächsten Jahren an unser Leben mit und ohne Kinder, mit und ohne Arbeit, mit oder ohne körperliche Gebrechen, mit oder ohne höheres Einkommen anzupassen. Wenn man das in der Architektur von Anfang an berücksichtigt, ist es möglich diese Anforderung so zu integrieren, dass es keine nennenswerte sachliche Kompromisse gibt - außer etwas Mehrkosten eben. Wenn man nur von den klassischen Lösungen ausgeht, bei denen das altersgerechte Wohnen erst nachträglich in einen Entwurf hineingebastelt wird, dann fällt es leicht skeptisch zu werden.
Natürlich ist es gut, sich vorher Gedanken zu machen. Ich verstehe nur nicht, warum so viele - oft sehr junge - Häuslebauer glauben, dass es eine tolle Lösung ist, sich im Alter in ein mini Büro zu quetschen und die anderen 1-2 Etagen ungenutzt zu lassen.
Es gibt eben auch noch andere Möglichkeiten, wie Treppenlifte oder bei Hanglage z.B. Rampen. Oder im späteren Leben nochmal umziehen in einen Bungalow, eine schöne Stadtwohnung, etc.
 
Ein Massivhaus hat heutzutage den Namen nicht mehr verdient. Es wird aufgrund Energieeffizienz eher Luft als Stein verbaut. Deshalb hallte ich Holzhäuser für mindestens genauso hochwertig, vielleicht aus besser. Wir haben trotzdem massiv gebaut, weil in unserer Region es verbreiteter ist und die Wertstabilität deutlich höher ist.
 
Erst einmal mein Lob für die mustergültige Vorstellung :)
Abgesehen davon, daß wir hier gerne auch vergleichend über vier Entwürfe herfallen: ich würde (Stichwort Äpfel./.Birnen Vergleich) nicht vier Kandidaten auf der Basis von vier Entwürfen vergleichen, sondern mindestens die beiden Steiner und die beiden Holzer untereinander auch quer, also jeden nach dem seinem Preis für das Haus des anderen fragen.
Vom Bauchgefühl denken wir beide, dass Massivhäuser wertiger sind (was mittlerweile je nach Anbieter vermutlich nur ein Vorurteil ist?),
Das ist völlig richtig erkannt, daß das nur ein Vorurteil ist. Gerade die "kleinen" Holzbauer haben übrigens (meist aus baubiologischen Hintergründen) Fans, was sich auf das Ansehen der Produkte auch aus zweiter Hand auswirkt.
Bauen die beiden Steiner und die beiden Holzer jeweils "gleich" wie der andere (also nicht monolithisch ./. WDVS bzw. Holzrahmentafel ./. Holzmassiv) ?
 
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