Mit wem Einfamilienhaus planen/bauen?

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Wir wollten ein Massiv Passivhaus. Neja die Massivbauer haben uns mehr oder weniger höflich gesagt wir haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. Dann waren wir bei Holzständer, gibt ja genug bei uns, hat uns nicht so richtig zugesagt. Durch Zufall stand dann ein Werbeschild von Wir-Leben-Haus und sind bei Massivholz gelandet.
Holz wegen Öko sicherlich nicht. Soviel Holz geben die Wälder nicht her.
Ökologoisch ist gar nicht bauen oder sehr klein und reduziert.
Auch für WDVS hat das Frauenhofer Insititut Forschungen zur Wiederverwertung oder Beseitigung die recht vielversprechend und Ökologoisch sind.
Da muss jeder für sich selber entscheiden. Wichtig ist einfach der Bauunternehmer muß zu einem passen. Wie es Climbee schon geschrieben hat.
Stein hat mit dem Hang kein Problem
Holzständer neigen zum Turmbau - da das UG aus Beton oder Stein sein muß oder eine Stützwand und das Haus mit 1m Abstand davor
Massivholz ist etwas Statikfreundlicher. Wir haben eine WU-Wand am Hang und WU Bodenplatte. Die anderen 3 Wände des UG sind nicht erdberührend und aus Holz. Wohnen seit Februar 2018 im Haus. Bis jetzt funktioniert es ohne Probleme - Währe auch schlimm wenn nicht.
 
Auch für WDVS hat das Frauenhofer Insititut Forschungen zur Wiederverwertung oder Beseitigung die recht vielversprechend und Ökologoisch sind.
Die Dämmstoffe der WDVS´ sind oft petrochemischer "Natur" - also aus Zutaten, die sich ohne industrielle Nachhilfe nicht zueinander gesellen würden. Ob die wirklich durch die Steinlaus abbaubar sind, wage ich zu bezweifeln: seriöse Quellen behaupten, die Steinlaus sei nur ein Hoax gewesen, hinter der Prof. Grzimek imitierenden Maske habe der Humorist Loriot gesteckt ;-)
Im übrigen wiederhole ich hier gerne nochmals mein Mantra, lieber auf die "Chemie" mit dem Bauunternehmer zu setzen als sich auf einen bestimmten Baustoff zu kaprizieren. Das Kopfhirn ist viel zu anfällig für Brainwashing-Attacken der Marketing-Psychologen, das Bauchhirn im Zweifel weniger korrumpierbar. Wenn es einen Teufel gibt, argumentiert er immer mit Excel-"Beweisen" ;-)
 
Die Dämmstoffe der WDVS´ sind oft petrochemischer "Natur" - also aus Zutaten, die sich ohne industrielle Nachhilfe nicht zueinander gesellen würden. Ob die wirklich durch die Steinlaus abbaubar sind, wage ich zu bezweifeln: seriöse Quellen behaupten, die Steinlaus sei nur ein Hoax gewesen, hinter der Prof. Grzimek imitierenden Maske habe der Humorist Loriot gesteckt ;-)
Im übrigen wiederhole ich hier gerne nochmals mein Mantra, lieber auf die "Chemie" mit dem Bauunternehmer zu setzen als sich auf einen bestimmten Baustoff zu kaprizieren. Das Kopfhirn ist viel zu anfällig für Brainwashing-Attacken der Marketing-Psychologen, das Bauchhirn im Zweifel weniger korrumpierbar. Wenn es einen Teufel gibt, argumentiert er immer mit Excel-"Beweisen" ;-)
Du meinst die Mehlwürmer. Neja selbst wenn die das Zeugs wegfuttern, was ist dann mit den Würmern? Essen für Menschen oder Sondermüll. Nein es soll eine Wiederaufbereitungsanlage geben. Ob die schon in Betrieb ist weiß ich gar nicht.
Ach es gibt so viel für und wieder. Nur eines ist sicher. Die Chemie mit der Baufirma muss passen. Passt die nicht wird es kein zufriedenstellendes Ergebnis geben, selbst wenn ein Perpetuummobile entsteht.
 
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So wurde auch unser Bau gemacht: Erd- und Betonarbeiten inklusive Bodenplatte durch einen Tiefbauer, Holzhaus drauf. Die Passgenauigkeit war im Millimeterbereich und übertraf alle Erwartungen, auch die des Zimmerers, der an keiner Stelle Hand an den Beton legen musste um die Wände zu stellen - doch an einer, da hatten wir die Türe aus der Küche noch einmal um 20 cm versetzt.

Holzhaus auf Betonfundament funktioniert nach unserer Erfahrung. Die beteiligten Unternehmen waren hervorragend im Kontakt untereinander.
Das klingt super!
Doch das ist in unserem Fall nicht das, was ich meine.
Schau mal das Foto auf S. 3 ziemlich weit unten, da sieht man es gut: Das Kellergeschoss selber wird anteilig aus Beton und Holz gebaut.
 
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