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Kreditrahmen für Immobilienkauf abschätzen

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Liebe Häuslebauer und -Käufer,

ich habe eine Weile hier im Forum mitgelesen und bereits hilfreiche Tipps rund ums Haus erhalten können.
Nun möchte ich zu meiner konkreten Situation eure Meinungen bzw. Empfehlungen hören/lesen.
Ich bin Anfang 30, verheiratet, beide berufstätig, (erst) ein Kind.
Momentan bewohnen wir eine Doppelhaushälfte zur Miete, möchten aber über kurz oder lang Eigentum erwerben. Ich tendiere eher zu einer bezugsfähigen Bestandsimmobilie mit der Vorstellung: Kaufen, einziehen, kleinere Arbeiten nebenbei (Feierabend, Wochenende, Urlaub etc.) durchführen. "Handwerkerobjekte" sind somit kein Ausschluss, sofern uneingeschränkt bewohnbar.
Da ich beruflich ziemlich eingespannt bin, ist mir ein Hausbau momentan zu stressig. Ich will es aber nicht per se ausschließen.
Unsere Miete inkl. kalten BK beträgt momentan ~1400 EUR, dies sind wir dauerhaft in der Lage zu tragen ohne Einschränkungen hinnehmen zu müssen (Netto EK ~ 4000 EUR). Meine Vorstellung ist selbigen Betrag in ein Darlehen für das eigene Haus statt in die Miete fließen zu lassen. Dieses sollte gerne in 20 Jahren, allerspätestens natürlich bis zur Rente abgezahlt sein.
Gibt es grundsätzlich an dieser Idee etwas zu kritisieren?

Wir suchen im Berliner Speckgürtel, die Preise steigen hier quasi täglich.
Meine Beobachtungen legen Immobilienpreise ab ~ 300k EUR nahe. Ich spreche von einem 4-5 Zimmerhaus mit durchschnittlichem Standard und etwas Garten herum.
Welchen Kreditrahmen sollten wir bei einem Kaufpreis von besagten 300k inkl. aller Nebenkosten einplanen? Gelten auch hier die Daumenregel 16% NK?
Wie hoch würdet ihr mit dem Kaufpreis gehen bei unserem monatlichen EK? Leider sind 300k schon an der unteren Grenze, vermutlich muss ich das etwas aufstocken.
Für weitere Tipps und Anregungen, evtl. auch Immobilienvorschläge ;) bin ich ebenfalls dankbar.

Grüße,
Ruska
 
Mit 1400€ monatlicher Belastung dürften ca. 340T€ Kredit drin sein, dann wird die Luft aber dünn. Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundschuldeintragung) kommen extra und brauchst du cash, sind in Berlin ca 8% = 27T€ plus Makler z.B. 4% = 13,6T€
Eigenkapital vorhanden?

Gibt es grundsätzlich an dieser Idee etwas zu kritisieren?
Nö. Viel Glück beim Finden eines Objektes.
 
Mit 1400€ monatlicher Belastung dürften ca. 340T€ Kredit drin sein, dann wird die Luft aber dünn
Wie meinst du das genau?

Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundschuldeintragung) kommen extra und brauchst du cash, sind in Berlin ca 8% = 27T€ plus Makler z.B. 4% = 13,6T€
Eigenkapital vorhanden?
ca. 10% haben wir bereits, pro Jahr sollten wir etwa 10-12T EUR zurücklegen können. Sollte das passende Objekt auf sich warten lassen, kommen wir evtl. auf 20% Eigenkapital.


Nö. Viel Glück beim Finden eines Objektes.
Danke, das kann ich gebrauchen. Die Marktlage ist leider alles andere als rosig :(
Freie Grundstücke in entsprechender Lage gibt es quasi nicht mehr...
 
Zuletzt bearbeitet:
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Unsere Miete inkl. kalten BK beträgt momentan ~1400 EUR, dies sind wir dauerhaft in der Lage zu tragen ohne Einschränkungen hinnehmen zu müssen (Netto EK ~ 4000 EUR)
Das verstehe ich nicht ganz. Die kalten BK kosten fallen ja auch zukünftig an bei Eigentum. Zudem kommt ja noch Dinge die nicht umlagefähig sind; wie z.b. instandhaltungsrücklage.
 

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