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Haus bauen, Haus kaufen oder...?

4,30 Stern(e) 9 Votes
So, also folgendes steht so grob im Bebauungsplan. Ich kann mit vielen Angaben nichts anfangen, da ich (noch) nicht so sehr in der Materie drin stecke.

  • GRZ 0,4
  • GFZ 0,8
  • Optisch soll die bauliche Anlage talseits nur zweigeschossig in Erscheinung treten (wird scheinbar nicht so eng gesehen, da meine Eltern zum Beispiel talseits mit Keller 2,5 geschossig aussehen)
  • 2. Vollgeschoss soll aus gestalterischen Gründen entweder im Sockel- oder Dachgeschoss hergestellt werden
  • 2 Vollgeschosse zulässig
  • Offene Bauweise festgesetzt
  • Abstand 3m zur Straßengrenze
  • Garagen dürfen auf die Grundstücksgrenze
  • Sattel- oder Walmdächer zugelassen
  • Dachneigung 25 bis 45 Grad
Ich glaube das ist das wichtigste für euch?! Wenn etwas fehlt immer gerne Fragen.
Zum Grundstück 550 m2, Hanglage, wobei ich das Gefälle überhaupt nicht abschätzen kann. Es ist nicht extrem, muss mal meine Eltern fragen ob die zu ihrem Grundstück da eine Angabe zu haben. Das Grundstück 2135 ist meinen Eltern 2134 ist uns und 2133 dem Bruder meiner Mutter, der dort nicht bauen wird und wenn er es verkaufen will erst uns fragen würde.
 

Anhänge

Es sollte sich zu dem Grundstück auch ein Lageplan mit Höhenlinie finden lassen. Guck halt mal auf den entsprechenden Gemeindeseiten.
Hanglage und wie steil etwas ist, unterschätzt man oft in der nomalen Ansicht. Und dann sind Baunebenkosten von 40000 Euro (was soll das alles beinhalten? Und was wollt ihr vom EK zurückbehalten für notwendige sonstige Sachen wie Küche usw.?) auch nicht soviel.
und
als "Pflicht"-Lektüre ;).
 
Meine Frau ist sowieso jetzt schon eher dafür ohne einen Keller zu bauen (aufgrund der Kosten).
Mal noch eine Idee zu der Abstellraumthematik von mir...

Wir planen auch ohne Keller, weil uns ein Keller einfach viel zu teuer ist. Denke die hier genannten Zahlen sind nicht unrealistisch. Je nach Bodenverhältnissen bist Du schnell bei 70 bis 80 TEUR. Natürlich gibt es aber auch Grundstücke, auf denen man aufgrund der starken Hanglage mit Keller bauen muss. Das ist dann natürlich was Anderes... Am besten erkundigt Ihr Euch mal. Sonst ist eure ganze Budgetplanung am Ende völlig über den Haufen geworfen.

Wir planen aktuell mit einer Einzelgarage mit Überlänge, sodass hinter der eigentlichen Garage ein zusätzlicher Abstellraum für Fahrräder etc. entsteht. Die Kosten betragen nur einen Bruchteil von denen für einen Keller.

Für Gartengeräte kann man später auch immer noch eine schöne Gartenhütte bauen.

Für Deko und sonstigen Kram ist auf dem Dachboden noch genügend Platz.

Packt das Geld für einen Keller lieber in eine bessere Energieeffizienzstufe oder sonstige Zusatzausstattung. Da habt ihr auf Dauer wirklich mehr von als von einer vergoldeten (und vergeudeten) Abstellmöglichkeit.

Im Übrigen erscheinen mir Eure Baunebenkosten sehr gering. Wir haben allein 25 TEUR für die Erdarbeiten angesetzt und das obwohl bei uns wahrscheinlich nicht mal Erde weggeschafft werden muss... Wir können sie höchstwahrscheinlich auf dem Grundstück verteilen. Unser Grundstück ist ziemlich flach... Je steiler das Grundstück, desto teurer werden die Erdarbeiten.

Habt Ihr schon ein Bodengutachten eingeholt? Wenn für euch feststeht, dass Ihr bauen wollt, wäre das für die weitere Planung nicht verkehrt. Früher oder später müsst Ihr sowieso eins haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
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Hallo,

danke für eure Antworten schon mal.
Wir kommen langsam etwas voran und haben ein Angebot einer Fertighausfirma vorliegen, das uns aber nach reiflicher Überlegung jetzt schon nicht mehr zusagt. Bei der Firma ging irgendwie alles sehr schnell und man hatte den Eindruck sie wollen irgendwie etwas Druck erzeugen und möglichst schnell zum Abschluss kommen. Diese Firma war Nichtmal mit uns auf unserem Grundstück und hat uns trotzdem ein umfängliches Angebot inkl. Preis für einen Keller unterbreitet. Der nächste Schritt wäre im Sinne der Firma jetzt eine Werksbesichtigung mit "Essen beim Italiener". Dies habe ich zunächst abgesagt und um Zeit gebeten, da wir weitere Angebote anderer Firmen einholen wollen und wieder wird nach einem Termin für ein Gespräch gefragt. Werde dies erst mal ignorieren und zu gegebener Zeit mit der Firma erneut sprechen (falls dies noch in Frage kommt) und ansonsten absagen.
Ein zweites Gespräch mit einer anderen Fertigbaufirma war da deutlich besser. Zuerst Besichtigung des Grundstückes, anschließend 3 1/2 Stunden Gespräch über Vorstellungen, Voraussetzungen, Wünsche und mögliche Probleme. Von dieser Firma wird jetzt zunächst mal eine Zeichnung auf Grundlage eines Musterhauses aus deren Katalog mit unseren Wünschen angefertigt und dann folgt ein weiteres Gespräch im Werk (bei uns in der Nähe). Der Vermittler wohnt in unmittelbarer Nähe zu uns und war nach Besichtigung des Grundstückes von einem Keller nicht wirklich überzeugt, da er es so einschätzt, dass dieser Keller in eine "Weiße Wanne" müsse und dies durchaus an die 100000€ insgesamt (je nach Ausbau des Kellers) kosten könnte.
Hinzu kommt, dass der Keller etwa 1m aus der Erde schauen würde und unser Wunsch relativ ebenerdig direkt auf die Terrasse und auf die Wiese gehen zu können damit nur umständlich realisierbar wäre. Man könnte den Keller komplett zuschütten, was aber wieder Kosten verursachen würde und teurer "verbuddelter" Abstellraum wäre.
Somit haben wir uns jetzt schon so ziemlich damit angefreundet ohne Keller zu bauen. Die Überlegung geht jetzt auch hin zu Garage oder Doppelcarport mit Abstellraum.

Zu den Baunebenkosten will der Herr von der 2. Firma uns eine Kostenaufstellung für unser Baugebiet ermitteln. Er schätzt die Baunebenkosten auf etwa 35000€, wir haben aber in die gemeinsame Planung mal 50000€ aufgenommen. Er schätzt zum Beispiel auch 20000€ Kosten für die Erdarbeiten.

Ich habe die Kosten der Erdarbeiten beim Neubau meiner Eltern mal von meinen Eltern heraussuchen lassen. Die haben deutlich mehr Hanglage als wir und mit Keller gebaut. Die hatten eine Rechnung vom Erbauer (Bekannter, aber niemand aus dem Freundeskreis oder so) über knapp 6000€, natürlich ist das knapp 10 Jahre her. Der hat für uns auch schon vorletztes Jahr im Garten einen Hang weggegraben und ihn werde ich mal anfragen und mir ein Angebot machen lassen, wenn ich einen ersten Entwurf vom Haus habe. Bin gespannt :)

Zur Hausplanung haben wir folgende Vorstellung:

  • Wohnfläche ca. 140 - 150 m2
  • Satteldach (Kniestock ca. 1,30m)
  • Erker
  • Kaminanschluss
  • abgetrennte Küche mit Schiebetür
  • WC mit Dusche und ein Büro im EG
  • Nische / Ecke für Garderobe in Diele die nicht direkt sichtbar ist (der Frau sehr wichtig :) )
  • Wohnzimmer mit Zugang zur Terrasse / Garten (relativ ebenerdig)
  • OG: 1 x Schlafzimmer, 3 weitere Zimmer, Badezimmer
  • Zisterne für Regenwasser im Garten vergraben mit Anschluss an Wasserhahn
  • Fotovoltaik (zumindest eine Vorbereitung, damit man später die Möglichkeit hat)
  • evtl. Erdwärme falls es sich lohnt (werd ich mich noch schlau machen)
Zu den Baunebenkosten haben wir besprochen, dass Gerüst, Baustellen WC und Bauzaun inklusive wäre.

Was ermittelt wird:
  • Baugenehmigung
  • Erdarbeiten
  • Straßensperrung
  • Hausanschluss / Kanalarbeiten
  • Anschluss Regenrinnen
  • evtl. Stützmauern
  • Küche
  • Baustrom/Wasser
  • Vermessung
  • Finanzierungskosten
  • Versicherung (Bauherrenhaftpflicht, Feuerrohbau)

Ein Bodengutachten überlegen wir uns noch. Der Herr von der 2. Firma meinte, wenn er dort bauen würde, würde er sich das Bodengutachten sparen. Ein guter Freund hat in der Nähe ebenfalls ohne Bodengutachten gebaut, meine Eltern am direkt angrenzenden Grundstück mit mehr Hanglage ebenfalls ohne Bodengutachten. Dies ginge wohl mit Keller heute nicht mehr, ohne Keller ist es aber möglich. Es handelt sich um ehemalige Felder für die Landwirtschaft (Kühe haben dort gegrast vor Jahrzehnten).

Danke für eure Rückmeldungen!
 
Mein Tipp. Der Fertighausbauer Nummer 2 käme in die engere Wahl nach deinem Bericht. Nummer eins flöge raus, Zeitvergeudung. Nummer drei wäre bei mir ein Massivbauer klassisch, aber regional, kein Viebrock oder Hvh oder so, und dann entscheidet. Macht Euch nicht mit 10 Anbietern verrückt.
 
Das ist die Frage, wir überlegen noch zu Fingerhuthaus zu gehen, weil die auch in der Nähe sind, aber laut Firma Nr. 2 unterscheiden sich die hier ansässigen Fertighäuserfirmen bei gleicher Qualität nur sehr geringfügig. Wir stellen uns wirklich die Frage, was macht Sinn.. Wie viele Firmen sollten wir abklappern?
Wir gehen tatsächlich noch zu einer Firma zum Gespräch, die massiv baut, aber auch "schlüsselfertig" und lassen uns dort mal beraten.
 
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