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ᐅ Einfamilienhaus 1,5 Geschossig, 155 qm


Erstellt am: 04.01.2025 15:20

hanse987 05.01.2025 09:20
Fassen wir es doch zusammen.

- Ihr wollt ein günstiges Haus bauen, habt aber ganz spezielle Wünsche. Da braucht man aber einen guten Planer, denn je kleiner das Haus desto schwieriger.
- Es gibt am Markt eine Reihe von gut erprobten Grundrissen, aber da müsst ihr eure speziellen Wünsche streichen.

Ich persönlich würde den Entwurf als netten Versuch zur Seite legen und eine der oberen Varianten nehmen. Warum habt ihr so einen Druck mit der Förderung? Druck bei der Planung ist ein schlechter Ratgeber und dies bei der wahrscheinlich größten Investition in euerem Leben. Die Sachen die bei der Planung vergessen wurden, kann man im zweiten Schritt oft schon noch gerade biegen, aber dies kostet Geld und oft mehr als wenn man sich gleich dafür Zeit genommen hätte.

Mone_04 05.01.2025 11:09
Hallo zusammen,

vielen Dank für all euren Input und eure Gedanken. Wir hatten den Grundriss als für einen Laien relativ gut eingeschätzt und sind dankbar für eure Einwände, auch wenn es natürlich schon ein bisschen weh tut. Auch der Druck durch die Förderung ist semi-optimal, wir werden hier prüfen was wir für Möglichkeiten haben, aber hat natürlich Recht mit dem was er sagt.
Wir werden unsere Kräfte jetzt darein investieren, einen guten Planer zu finden sowie nochmal einen Blick auf Standardgrundrisse zu werfen.
Hier aber die Frage: wie finde ich einen guten Planer? Um ehrlich zu sein habe ich die Sorge, nachher einen Entwurf zu haben der auch nicht sein volles Potenzial erschöpft hat, aber dafür noch eine Menge Geld gezahlt zu haben - ich bin auch bereit, Geld dafür auszugeben, weil ein guter Entwurf natürlich auch viel Geld und Probleme hinten raus sparen kann. Ich habe hier aber genügend Threads gelesen bei denen Entwürfe von Planern stark kritisiert wurde.

Wie kann ich dieses Risiko minimieren?

K a t j a 05.01.2025 16:30
Ich habe das Gefühl, Ihr verstrickt Euch teilweise mit Vorgaben, welche aus der Nähe betrachtet aber halb dramatisch sind. Zum Beispiel finde ich es unproblematisch, wenn die Kinderzimmer statt der Südseite eben die Westseite bekommen, weil sonst der ganze Rest drunter leiden würde. Bei Satteldach macht man eh meist noch Dachflächenfenster zusätzlich rein. Das könnte dann etwa so aussehen:








Viel fragwürdiger finde ich hingegen den angestrebten Lageplan. Die lange Einfahrt inkl. der Erschließung ist schon eine Hausnummer. Ist das der Südgarten wert, zumal man ja dann auch die Terrasse Richtung Straße hat?

Wäre es meins, würde ich Haus und Garage an die Straße holen und vermutlich mit einer Nordwestterrasse glücklich sein. Gerade im Sommer doch der ideale Platz.

ypg 05.01.2025 19:06
K a t j a schrieb:

Wäre es meins, würde ich Haus und Garage an die Straße holen und vermutlich mit einer Nordwestterrasse glücklich sein. Gerade im Sommer doch der ideale Platz.
Ich wohl ebenso: Fensterflächen in S-, W-und N-Lage mit Terrasse im NW. Die Westterrasse profitiert ebenso von der Sonne im Süden, im Norden ist es eventuell angenehmer, zumindest mit Gartenblick, der dann schön im Norden mit dem Hang angelegt werden kann. Aufsteigend ist immer netter für Pflanzen und Rabatten, abwärts ist nicht schön, da kugelt man gefühlt vom Grundstück auf die Straße.

11ant 05.01.2025 19:37
Mone_04 schrieb:

Wir waren bei drei Bauunternehmen, haben teilweise gute Pläne erhalten (aber zu groß) und teilweise Standardentwürfe, die überhaupt nicht gepasst haben. Deswegen haben wir uns intensiv mit Grundrissen auseinandergesetzt und versucht, einen Entwurf zu schaffen, bei dem wir möglichst wenig Kompromisse eingehen müssen. Aufgrund unseres Wunsches, seitlich ins Haus zu gelangen und den Wohn-Ess-Kochbereich im Südwesten des Hauses als L angeordnet zu haben und der beiden Kinderzimmer in südlicher Ausrichtung mit Verzicht auf Gauben und Zwerggiebel, haben wir keine 1,5-geschossigen Entwürfe von z.B. Fertighausanbietern gefunden.
Nach vielen anderen Entwürfen haben wir letzten Endes diesen gezeichnet, der uns grundsätzlich am besten gefällt und gerade noch so von der Größe okay ist. Der Erker für die Treppe führt sicher zu Mehrkosten, die wir aber durch den Verzicht auf ein Flachdach und die Verlängerung des Dachs hoffen, zu verringern.
Die Geschosshöhe des EGs ist nur eine Annahme, die Treppe ist geplant auf die Geschosshöhe 2,83 m, Auftritt 26 cm, Steigung 18 cm.
In Kombination mit ...
Mone_04 schrieb:

Mit dem optimierten Entwurf möchten wir zu Bauunternehmen gehen und diese anfragen. Alle angefragten Architekten haben eine zu lange Wartezeit, da wir im Frühjahr eine Förderung beantragen müssen würde das zeitlich leider nicht funktionieren.
... wird da leider ein sich gegen Lösungen selbstsperrendes Problem draus.
Ich hätte da im laufenden Quartal keine Zeit, zu dem Entwurf mehr als hier dazu zu sagen, wo und weshalb er nicht funktioniert (also nicht auch die Zeit, Lösungsvorschläge zu entwickeln). So weit denke ich, wird die Terminsituation bei den Kollegen nicht wesentlich anders liegen. Detailkritik bringe ich hier gar nicht erst an, weil der Entwurf in einem zentralen Punkt (Kopffreiheit der Treppe) nicht wirtschaftlich heilbar ganz entschieden nicht funktioniert. Damit ist der Entwurf im Grunde klar gestorben. Zumindest Beispiele der "überhaupt nicht gepaßt" habenden funktionierenden Entwürfe und der Kritik an diesen könnte der Diskussion förderlich sein. Ich sehe nämlich mangelndes Selberplantalent gegeben und fürchte, daß um Vorschläge gebetene Unternehmen wie gehabt nicht zusagende Entwürfe aufböten. Also nennt ´mal Modellbezeichnungen und Eure Nichtgefallgründe dazu.
ypg schrieb:

Wenn es um Kostenoptimierung geht, dann suche man sich ein solides BU bzw GU, nehme von denen einen passenden und soliden Standardentwurf und passe ihn an, ggf mit der Länge/Kürze, ggf mit einer Spiegelung des Hauses oder Drehung einer Hälfte bzw einem Planquadrat, passe noch einiges an, setze ein bezahlbares Highlight (zb Erker, großes Fenster, Einbauschrank oder was auch immer) und werde mit einem vernünftig gebauten Haus glücklich.
hanse987 schrieb:

Fassen wir es doch zusammen.
- Ihr wollt ein günstiges Haus bauen, habt aber ganz spezielle Wünsche. Da braucht man aber einen guten Planer, denn je kleiner das Haus desto schwieriger.
- Es gibt am Markt eine Reihe von gut erprobten Grundrissen, aber da müsst ihr eure speziellen Wünsche streichen.
Ich persönlich würde den Entwurf als netten Versuch zur Seite legen und eine der oberen Varianten nehmen. Warum habt ihr so einen Druck mit der Förderung? Druck bei der Planung ist ein schlechter Ratgeber und dies bei der wahrscheinlich größten Investition in euerem Leben. Die Sachen die bei der Planung vergessen wurden, kann man im zweiten Schritt oft schon noch gerade biegen, aber dies kostet Geld und oft mehr als wenn man sich gleich dafür Zeit genommen hätte.
Kann ich beides nur vollstens unterschreiben.
Mone_04 schrieb:

Nochmal zur Treppe - Was genau ist denn das technische Problem an der Treppe? Ich würde das gerne verstehen. Nur rein aus Interesse - würde es gehen, wenn man die ganze Treppe um eine/anderthalb Stufen weiter in den Erker schiebt, also den Erker vergrößert und so die "Kopffreiheit" verbessert? Oder gibt es andere elementare Schwierigkeiten die ich übersehe?
Nein, das würde nicht helfen, es bräuchte schon einen frankensteinisch proportionierten "Kapitänserker". Aber daß Du das trotz eigener Zeichnung speziell auch dieses Details nicht begreifst, bestärkt meine Befürchtungen, daß Du ohne Architektin da nicht heraus finden wirst. Am besten gibst Du diese Idee eines aus guten Gründen beispiellosen Treppenerkers auf. An einer "üblichen" Treppenlage wird Eure Begeisterung für einen Hausentwurf ja wohl nicht entscheidend scheitern (?)
Mone_04 schrieb:

Konkret diesen Entwurf will ich nur ungern veröffentlichen weil die Machart nicht so häufig vorkommt.
Dann nenne doch mal Roß und Reiter (Achtung - ohne Link !)
Mone_04 schrieb:

Den anderen Entwurf, den wir nicht so gut fanden, werde ich morgen hier einstellen, vielleicht hat er ja doch mehr Potential als das, was wir bisher darin gesehen haben.
Fein !
Mone_04 schrieb:

Vom Abzeichnen durch einen Laien hält sich die Begeisterung meiner Erfahrung nach in diesem Forum in Grenzen, weil wir nicht wissen worauf es ankommt.
Sehr lobenswert erkannt !
Mone_04 schrieb:

Hier aber die Frage: wie finde ich einen guten Planer? Um ehrlich zu sein habe ich die Sorge, nachher einen Entwurf zu haben der auch nicht sein volles Potenzial erschöpft hat, aber dafür noch eine Menge Geld gezahlt zu haben - ich bin auch bereit, Geld dafür auszugeben, weil ein guter Entwurf natürlich auch viel Geld und Probleme hinten raus sparen kann. Ich habe hier aber genügend Threads gelesen bei denen Entwürfe von Planern stark kritisiert wurde.
Wie kann ich dieses Risiko minimieren?
Ich warte erst´mal auf Deinen morgigen Entwurf, ansonsten kannst Du Dich gerne auch bei mir melden - entweder wo Du "Ein Hausbau-Fahrplan, auch für Sie: das Phasenmodell der HOAI!"
Mone_04 schrieb:

Hang: ja, leicht. Auf die Gesamtlänge des Grundstücks von ca. 28 m etwa 1,5 – 2 m ansteigend von der Straße (Süden) hoch
... klingt für mich nicht nach Notwendigkeit einer Individualplanung, insofern könntest Du Dich auch von einem freien Bauberater bei der Auswahl und Anpassung eines Kataloghauses begleiten lassen.
Die hier am stärksten kritisierten Entwürfe von Planern sind solche von "Zeichenknechten" (also Bauzeichnern oder Architekten von Generalunternehmern), wobei die Kritik wesentlich darauf zurückgeht, daß Laienentwürfe auf diesem Wege nur allerhöchst unvollkommen verbessert werden. Mit zahmen Anpassungen von Kataloghäusern wirst Du mit einer "Normalfamilie" (zwei Erwachsene, zwei Kinder, kein Äffchen oder Pferd) aber gute Chancen haben (auch flott zu Potte zu kommen). Mit der Bundestags-Neuwahl ist der Zeitdruck ohnehin ´raus, da noch aktuelle Förderprogramme einen Regierungswechsel wohl nicht wesentlich unverändert überstehen werden.

Mone_04 06.01.2025 15:40
K a t j a schrieb:

Das könnte dann etwa so aussehen
Vielen Dank für diesen Vorschlag. So ähnlich hatte ich auch mal etwas, nur mein OG sah komplett anders aus. Da ich den First nicht gedreht hatte, hatte das aber nicht so gut funktioniert.
Einzig was mir am OG nicht so gut gefällt sind die Stellmöglichkeiten für Schränke. In den Kinderzimmer sollte es aufgrund der Größe nicht so ein Problem ergeben, aber im Schlafzimmer wäre es gut, wenn die Schränke hinter die Türe könnten damit der Raum besser stellbar ist. Das ist natürlich nur möglich, wenn der Hauswirtschaftsraum entsprechend verkürzt wird, oder sieht jemand noch andere Möglichkeiten?
K a t j a schrieb:

Wäre es meins, würde ich Haus und Garage an die Straße holen und vermutlich mit einer Nordwestterrasse glücklich sein. Gerade im Sommer doch der ideale Platz.
Danke für deinen und Meinung. Es ist natürlich eine Überlegung wert, wir waren bisher immer sehr fixiert auf den Südgarten. Wir werden uns das nochmal durch den Kopf gehen. Wie würdet ihr aber bei einem Haus, das so nah an einer Straße steht (30er Zone und nur Zufahrtsstraße für das restliche Wohngebiet mit vielleicht 15 Häusern) machen mit Fenstern und Raumaufteilung? Würdet ihr wie bisher geplant Küche/Esszimmer Richtung Süd-West und Wohnzimmer Richtung West-Nord? Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, wie es wäre bei einem so offenen Esszimmer so nah an der Straße zu sein, aber vielleicht ist das auch nur eine Barriere in meinem Kopf. Hier wäre ich aber für ein paar Eindrücke dankbar.
11ant schrieb:

Aber daß Du das trotz eigener Zeichnung speziell auch dieses Details nicht begreifst, bestärkt meine Befürchtungen, daß Du ohne Architektin da nicht heraus finden wirst
Das habe ich dank Eurer Kritik erkannt - keine Ahnung weswegen wir so ein "Brett vorm Kopf" hatten. Ich hatte immer nur das erste Podest als Problem erkannt, nicht die gesamte Kopffreiheit.
11ant schrieb:

Mit der Bundestags-Neuwahl ist der Zeitdruck ohnehin ´raus, da noch aktuelle Förderprogramme einen Regierungswechsel wohl nicht wesentlich unverändert überstehen werden.
Hierbei handelt es sich glücklicherweise um eine Landesförderung. Aber auch diese ist natürlich nie sicher.
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