17,5 Poroton + 16 WDVS oder 36,5 Porenbeton

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Hallo Experten,

mir wird von einer Firma folgendes Mauerwerk angeboten: 17,5er Porotonstein + 16 cm WDVS.
Ich allerdings tendiere mehr zur monolithischen Bauweise und gab es bei der Firma auch so an.
Nun bekam ich ein Angebot mit einer monolithischen Bauweise aus Porenbeton (Ytong) mit einer Dicke von 36,5 cm.
Der Aufpreis dafür liegt bei 8000 €.
Was meint ihr dazu?
 
Hallo,
...Der Aufpreis dafür liegt bei 8000 €. Was meint ihr dazu?
Jeder GU/GÜ hat hinsichtlich Baukörper und Anlagentechnik ein eigenes Konzept, welches er unbedingt an den Mann (Frau) bringen will. Das betrifft sowohl Baukörper als auch Anlagentechnik. Ob es den spezifischen und individuellen Anforderungen entspricht, spielt dabei kaum eine Rolle.
"Gesteuert" wird das Ganze mit Aufpreisen

v.g.
 
Hallo,

mir wird von einer Firma folgendes Mauerwerk angeboten: 17,5er Porotonstein + 16 cm WDVS.
Ich allerdings tendiere mehr zur monolithischen Bauweise und gab es bei der Firma auch so an.
Nun bekam ich ein Angebot mit einer monolithischen Bauweise aus Porenbeton (Ytong) mit einer Dicke von 36,5 cm.
Der Aufpreis dafür liegt bei 8000 €.
Was meint ihr dazu?
Ich möchte €uro zuzustimmen, habe ich diese Diskussion doch auch häufig geführt.

Dem Grunde nach, darf ein Wechsel von HLZ und WDVS zu rein monolithischer Bauweise mit Porenbeton kaum Mehrkosten erfordern. Dies deshalb, da bei monolithischer Bauweise der 2. Arbeitsschritt (WDVS) entfällt, die Lohnkosten Rohbau geringer ausfallen, die Standzeiten des Gerüstes kürzer ausfallen, der Porenbeton unkritischer im Verbau ist und auch der dickere Stein nicht so wahnsinnig mehr kostet. Er hat eine höhere Dichte, das ja. Und auch ja, daß er dann etwas teurer ist, aber die o.g. Zahl sollte unter dem Strich nicht dabei herauskommen.

Liebe Grüsse, Bauexperte
 
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Zu teuer würd ich sagen. Oder wird das ein Schloss? Normalerweise sollte kaum ein finanzieller Unterschied zwischen beiden Wandarten sein.
Möglicherweise will der Bauträger aber nicht so bauen, deswegen der Aufpreis. Dann würd ich mir wahrscheinlich nen anderen suchen.
 
Nein, es soll natürlich kein Schloss werden, lediglich ein 140 m² großes 1,5 geschossiges EFH.
Die Firma baut normalerweise mit 17,5er Poroton + 16er WDVS. Sie schwört eben auch auf WDVS.
Ich versteh nur nicht, wie Bauexperte auch schon richtig beschrieben, warum die Mehrkosten so hoch sind.
Versucht mir die Firma ihre WDVS unterzujuchteln oder kann sich der Mehrpreis in der Tat so gestalten, aufgrund von geänderter Statik usw.????
 
Haben die irgendeinen besonderen Wandaufbau, so dass sie z.B. einen höheren KFW-Wert erreichen?
Poroton wird erst bei höheren Gebäuden wichtig, da die wohl mehr Druck aushalten. Trifft ja bei Euch nicht zu. Also kein Grund für mich für den Aufpreis.
Wir hatten das Phänomen auch, dass die Baufirmen nur so bauen wollen, wie sie immer bauen. Ich persönlich würde da auch keinen zu seinem Glück zwingen. Am Ende können dies nicht anders und Ihr seid die Gelackmeierten. Vielleicht hat die Firma aber auch einen "Stein-Abnahme-Vertrag", wenns sowas gibt? Die anderen Steine wären dann teurer - und das Angebot jetzt ist einfach 8000 Eus billiger als normal.
 

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