ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
motorradsilke23.12.22 07:30
ypg schrieb:
Das habe ich doch schon ausgebreitet.., noch sind es unter 200€, Anpassung war mit 5€ … usw. Steht doch schon im Forum.
Ein „weiterer großer Nachteil“ sieht bei mir mit Zahlen etwas anders aus…
Zb, dass man sich damit nur negativ beschäftigt und dann ggf. überhaupt nicht bauen wird, weil die Finanzierung nicht durchgeht mit 150000€ mehr für den Grundstückskauf. Nur weil man Alternativen ausschließt.Wenn das Grundstück 150000 kostet, bekommst du das bei den heutigen Zinsen auch nicht für eine Erbpacht von 200 Euro. Und wenn du dann 300 oder 400 oder 500 zahlst, rechnet die Bank das dann genauso an.
guckuck223.12.22 07:48
TmMike_2 schrieb:
Ich sag mal aus Erfahrung dass das Quatsch ist.Ich sag mal aus Erfahrung, dass das kein Quatsch ist.
Schlenk-Bär schrieb:
Kannst Du das bitte begründen bzw. eine Quelle angeben? Danke.Sonden sind auf eine bestimmte Entzugsleistung ausgelegt, da gibts Formeln für (google). Das macht der Bohrmensch für dich. Wenn man Sonden überlastet können diese (bzw. genau genommen deren Umfeld) vereisen, was entweder irreparabel ist oder eine erhebliche Zeit zur Regeneration benötigt.
Quellen sind hier verboten.
sergutsh23.12.22 08:19
WilderSueden schrieb:
Bei mir wird seit Montag mit Hotboy geheizt. Ich kann euch morgen mal ein Update geben was bis dahin durchgelaufen ist. Bohrung ist zwar seit Mai vorhanden, darf aber auch nicht dafür genutzt werden wegen Vereisungsgefahr. Wobei die Wärmepumpe nach meinem Wissen auch noch nicht da ist 😉
...unsere Wärmepumpe ist längst da, steht aber beim Heizi im Lager und wird erst aufgestellt wenn der Bodenbelag verlegt ist. Da die Estrichaufheizung eh über den Heizstab und nicht über die Sonde laufen würde macht es wenig Sinn die Wärmepumpe jetzt aufzustellen, der Hotboy tut es genauso.Zu den Estrichpreisen: 13€/m² 100 mm Dämmung fertig verlegt, Heizestrich 60 mm für 16€/m², jeweils Netto.
WilderSueden23.12.22 08:44
ypg schrieb:
erhalten sie dafür von cyz eine Entschädigung in Höhe von mindestens zwei Dritteln des Verkehrswertes.Steht doch da. Natürlich kannst du das in der Laufzeit verkaufen oder vererben. Aber läuft der Vertrag ab und wird nicht erneuert, bekommst du zwei Drittel. Der Verpächter wird sicher den Teufel tun und dir mehr als das Minimum zahlen. Und damit hat dich der Verpächter in der Hand. Stimmst du als Eigentümer dem neuen Preis nicht zu, verlierst du eben ein Drittel des Wertes. Da sind wir dann schnell mal im Bereich von 100-150k. Und wenn man jetzt das Haus verkauft, wird jeder vernünftige Käufer das eben auch bei seiner Preisfindung berücksichtigen. Insbesondere bei nicht mehr so langen Restlaufzeiten. Damit verliert dein Haus an Wert gegenüber einem Haus das zum Grundstück gehört.Gelbwoschdd23.12.22 09:08
Also mein Großvater hatte 1966 auf ein Erbpachtgrundstück der Kirche gebaut mit 99 Jahren Laufzeit, weil er sich es damals auch gar nicht anders hätte leisten können. Vor einigen Jahren (weiß nicht mehr genau wann) hat er dann das Grundstück gekauft.
Ich will damit nur sagen, dass die Erbpacht nichts endgültiges sein muss und man eventuell später doch mal die Möglichkeit bekommen könnte das Grundstück zu erwerben. So konnte er es dann doch als familieneigenes Gesamtpaket weitervererben.
Ich will damit nur sagen, dass die Erbpacht nichts endgültiges sein muss und man eventuell später doch mal die Möglichkeit bekommen könnte das Grundstück zu erwerben. So konnte er es dann doch als familieneigenes Gesamtpaket weitervererben.
WilderSueden23.12.22 10:34
Die Fälle gibt es, aber man sollte da realistisch sein. Gesichert sind nur die 99 Jahre und man sollte sich nicht auf Erbbaurecht einlassen nur weil man die vage Hoffnung hat, nach der halben Laufzeit das Grundstück kaufen zu können.
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