Wieviele Unterlagen sind normal? Eure Erfahrungen mit Eigenvergaben?

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Aber wenn die Hausbaufirma euer Wunschunternehmen für die Bodenplatte sowieso beauftragt, warum kann die Hausbaufirma nicht einfach deren Angebot mit in den Hausbaupreis einkalkulieren?
Sie beauftragen EINE Firma. Und die würde dann halt nur die Aufgaben erledigen die das Haus selbst betreffen. Und die Hausfirma schlägt ein „Vermittlungsaufschlag drauf“. Wir kennen einige regionale Tiefbauunternehmen und haben gute Angebote erhalten wo alles (!) enthalten ist. Würden wir Hausbaufirma + sonstige Aufgaben beauftragen kommen wir einfach ne handvoll Tausender teurer ... Und die Hausbaufirma wird ja so oder so eine Abnahme machen (lt. BLB). Für die ists aus OK wenn wir es rausnehmen. Nur die Bank versteht das nicht ...

naja ... wie gesagt wir sehen nächste Woche weiter.

All unsere Zahlen wollen wir hier nicht durchkauen und veröffentlichen.


Wir wurden auch gefragt, wer denn dann überhaupt alle Gewerkeausführungen beaufsichtigt, wenn wir „ohne Architekt“ bauen. Da fallen wir halt vom Stuhl. Wir sind doch nicht die ersten die mit einem GU bauen?!?! :rolleyes:
 
Die Bank will einen Stempel und eine Unterschrift das die Kalkulation passt.

Und die will einen Bauleiter oder Architekten der den Baufortschritt bestätigt.

Das kann euch normalerweise euer GU geben, die haben oft sogar Vordrucke dafür.
Der GU muß auch garnicht wissen wieviel EK ihr habt.

Das reicht meist wenn da die Positionen aufgeführt sind die Ihr kalkuliert habt, und wenn ihr dann die Bodenplatte an jemand anders vergebt ist das der Bank normalerweise egal.
 
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Wir wurden auch gefragt, wer denn dann überhaupt alle Gewerkeausführungen beaufsichtigt, wenn wir „ohne Architekt“ bauen.
Die Frage ist durchaus berechtigt, denn bei aller Ähnlichkeit dessen was GU und Architekt unter Bauleitung verstehen, ist doch der Unterschied in der Parteilichkeit nicht unwesentlich. Die finanzierende Bank will das Haus zwar nicht bewohnen, hat aber im weiteren nicht minder ein Interesse an der Qualität. Ihr nennt es Eigenheim und die Bank nennt es Sicherheit, aber gemeint ist dasselbe Ding. Die Bank macht das gewerblich und nimmt Ihr Interesse entsprechend professioneller wahr und ihre Skepsis ist durchaus legitim und angebracht.
 
Die Frage ist durchaus berechtigt, denn bei aller Ähnlichkeit dessen was GU und Architekt unter Bauleitung verstehen, ist doch der Unterschied in der Parteilichkeit nicht unwesentlich. Die finanzierende Bank will das Haus zwar nicht bewohnen, hat aber im weiteren nicht minder ein Interesse an der Qualität. Ihr nennt es Eigenheim und die Bank nennt es Sicherheit, aber gemeint ist dasselbe Ding. Die Bank macht das gewerblich und nimmt Ihr Interesse entsprechend professioneller wahr und ihre Skepsis ist durchaus legitim und angebracht.
Ich kann auch verstehen, dass sie eine Sicherheit wollen. Daher berichten wir ja von UNS und UNSEREN Plänen.

Aber irgendwie ist es egal was wir sagen, da jeder externe - der null Ahnung von unserem Projekt hat - mehr zählt als unsere Aussagen

Uns dass sie nichts mit dem Konzept GU/schlüsselfertig Bauen anfangen können verwirrt uns. Ein Architekt ist deren "Gott".
Und das sie dann völlig verwirrt reagieren, wenn wir sagen die Hausbaufirma kontrolliert es/ein Bauleiter und das wir die Option haben einen Bausachverständigen zu beauftragen, wobei wir das eigentlich nicht vorhaben, da das der Job meines Mannes ist. "Fake Zahlen" von jemand fremden zählen mehr als der persönliche Plan wie man das Projekt umsetzen möchte.

Und einplanen, dass man die KiZi erst später fertigstellt oder den Garten ist auch vollkommen unakzeptiert.

Das ist etwas was sich offensichtlich in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat.... wir bauen im falschen Jahrzehnt ;)
 
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