Wie schätzt ihr dieses Haus ein? Wie viel Budget wird nötig sein?

"Kaufberatung / Substanzbewertung" erstellt 25. 10. 2018.

Wie schätzt ihr dieses Haus ein? Wie viel Budget wird nötig sein? 4.5 5 4votes
4.5/5, 4 Bewertungen

  1. Yaso2.0

    Yaso2.0

    21. 05. 2014
    182
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    Es sind schon 2 Grundstücke, aber der Verkäufer dachte wohl er hätte dort knapp 2000qm und nicht gesamt knapp 1300.

    Haus A hat 900 qm Anteil und Haus B 397.

    Ca 250qm vom Grundstück von Haus A gehen wie bei einem L um die Ecke und grenzen an Haus B.

    Ich würde anfragen, ob Haus A bereit wäre dieses Stück an Haus B zu verkaufen, da es sich eh um nicht bebaubare Fläche handelt.

    So hätten Haus A und Haus B knapp 650 qm und würden sich nicht berühren. Zudem würden ja beide dann noch beim Preis einen Vorteil haben. Die 149k waren für 1263 qm angesetzt.

    Es ist übrigens ein Grundstück mit Hang und das draufliegende Haus ist unterkellert.
     
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  3. quisel

    quisel

    19. 06. 2018
    50
    20
    Es wird ja hier von Woche zu Woche immer dubioser. Wenn ich Bauland verkaufen möchte, schaue ich doch einfach mal in entsprechende Geo- bzw. Vermessungsdaten oder ins Grundbuch, was (und wieviel) ich denn da eigentlich verkaufe. Wenn der Verkäufer es nicht macht, sollte es meiner Meinung nach spätestens der Makler gemacht haben bzw. anstoßen.

    Die Makler wundern sich immer, dass ihr Beruf so wenig Ansehen genießt... wenn ich diese Nummer hier schon wieder mitverfolge, dann sollte spätestens dem letzten "Kollegen" dieser Zunft klar sein, warum das so ist. Aber die knapp 6% Provision nimmt man für die Nichtleistung natürlich trotzdem.

    Sorry, aber bei sowas fehlen mir einfach die Worte. Da zitiere ich gerne eine Bekannte:
    Sie: "Macht Ihnen Ihr Job eigentlich Spaß?"
    Er: "Ja, klar!"
    Sie: "Warum machen Sie ihn dann nicht richtig?"
    - Betretenes Schweigen -
     
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  4. Yaso2.0

    Yaso2.0

    21. 05. 2014
    182
    31
    Das sind so Dinge, die normalerweise immer anderen passieren, aber nicht einem selbst :(
     
  5. Winniefred

    Winniefred

    30. 11. 2016
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    Wir haben da auch einiges durch. Da waren Grundstücke im Expsoé 800m2 und in real nur 300. Ein Haus hatte plötzlich statt 5 Zimmer nur 3. Ja es HATTE mal 5 Zimmer! Aha! Aber dass man das frisch und top sanierte Badezimmer als Käufer dann nicht wieder rausreißt, um die ursprünglichen 2 Zimmer draus zu gewinnen, hat den Makler nicht interessiert. 5 Zimmer klang halt besser als 3. Ja dumm nur, dass wir 2 Kinder haben und mind. 4 Zimmer brauchen^^.
    Also, leider ist sowas normal.

    Ich bin gespannt, was du von der Besichtigung heute berichtest!!
     
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  6. Yaso2.0

    Yaso2.0

    21. 05. 2014
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    So, Besichtigung hat stattgefunden und die Ernüchterung ist auch wieder dabei..

    Das Grundstück ist seeeehr uneben, zudem steht das Haus sehr weit hinten auf dem Grundstück, so dass der aktuelle Bereich der Terrasse ziemlich klein ist und schon das Grundstück des Nachbarn beginnt, welches ja an den Teil grenzt. Um das Haus vorne an die Baugrenze zu setzen muss man sehr viel Erdarbeiten erledigen, da es auch extreme Hanglage hat.

    Zudem ist alles irgendwie miteinander verbunden, sogar Steine der Gartengestaltung ziehen sich komplett durch beide Seiten (das Grundstück des verkauften Hauses). Man merkt halt, dass es alles mal einer Familie gehörte.

    Auch die Terrasse beider Häuse liegen dicht beieinander, kaum ein Unterschied zu unserem jetzigen Haus.

    Das Haus selber ist wohl um die 1940/50 entstanden. Eher klein, aber was genau da verbaut wurde konnte uns die Maklerin nicht sagen und auch noch nicht den Preis, der fürs Grundstück letztendlich angesetzt wird. Sie schätzte, es würde wohl so bei 75-80k liegen. Das Büro müsse das erst aufgrund der veränderten Situation genau recherchieren.

    das Ende vom Lied: wir lassen die Finger davon..
     
  7. Winniefred

    Winniefred

    30. 11. 2016
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    58
    Hm, aber ist das denn so schlimm mit den Erdarbeiten? Ich meine, wenn das Grundstück sonst gut passt von der Größe und der Lage...das wäre für mich kein Hinderungsgrund. Das macht man ja nur einmal, danach ist es eben. Erdarbeiten kommen durch den Neubau sowieso, egal wo ihr baut. Klar, am Hang mehr als im Flachland, aber man kann umfangreiche Erdarbeiten gleich für die Gartengestaltung nutzen, denke ich.

    Einen alten Keller zu nutzen ist übrigens oft gar nicht möglich soweit ich weiß. Da müssen schon viele Begebenheiten passen, damit man das machen kann. Das alte Haus wurde im Krieg oder kurz danach gebaut; da muss man eh schon immer genau hinschauen. Ich würde das Haus einfach abreißen und das neue an eine andere Stelle bauen...direkt neben das andere Haus will man es ja nun nicht unbedingt haben, wenn man es auch anders haben kann.