Überwachungskamera für Outdoor

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rick2018

rick2018

Ich habe ein Konzept zur Absicherung mit Überwachung beschrieben. Und das verzögert einen Einbruch.
Eine Kamera alleine verzögert nicht. Und abschrecken tut sie auch nicht wirklich.
 
A

AllThumbs

Welches Vorgehen könnt ihr empfehlen, um vorab die richtige Position für Kameras festzulegen? Am ästetischsten fand ich ursprünglich auch den Dachüberstand, allerdings läuft es bei 2 Vollgeschossen dann tatsächlich auf das Filmen der Kopfbedeckung hinaus. Zumindest würde man aber sehen, dass jemand auf dem Grundstück ist, nur eben nicht wer.
An der Hauswand würde ich mich schwer tun den korrekten Abstand zu wählen und ist natürlich sehr auffällig.
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
Die Hersteller haben tools um ihre Kameras und die Blickwinkel etc. anhand deines Baukörpers darzustellen. Denn es gibt etwa eine Schubkarre und einen Rucksack voll an Variablen.

Es ist nicht nur die Pixelanzahl der Darstellung endscheidend sondern auch der Formfaktor, Gehäuse, Blickwinkel, Brennweite, Höhe undundund. Natürlich nur bieten solche Möglichkeiten nur Kameras die auch etwas taugen...damit kann man dann aber auch alles soweit abdecken und hat nicht nur den Eingang und Garten im Blick.

Somit kann man vorher gar nicht festlegen wo sich die Kameras befinden. Denn es kann sein dass Kamera X am Dachüberstand ein ganz gutes Ergebnis liefert. Kamera Y dagegen überhaupt nicht. Ich habe z.B. vier verschiedene Kameratypen draussen bei insgesamt 6 Kameras damit alles abgedeckt ist und ich eine Rundumsicht habe.

Es kommt natürlich auch noch darauf an was du für ein Haustyp hast und wie hoch dein Dachüberstand ist.
 
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untergasse43

untergasse43

Ich kann aus langjähriger Erfahrung sagen, dass sich absolut kein Einbrecher von Kameras abschrecken lässt. Das ist allerhöchstens nett, um nachher der Polizei was liefern zu können oder um den Nachbarsbub beim Böller-in-den-Briefkasten-stecken zu überführen. Und selbst Polizei hat nur Glück, wenn irgendwer den Besucher zufällig erkennt. Dazu sind bei den günstigen Kameras nachts auch noch alle Katzen grau, d.h. man kann dank IR-bedingter schwarz/weiß-Ansicht nicht mal was tragfähiges zur Bekleidung sagen (es gibt auch Kameras mit bunter Nachtsicht).

Was dagegen abschreckt oder abhält ist deutlich erschwertes Eindringen (d.h. mechanischer Einbruchschutz), Licht und/oder Krach. In dieser Reihenfolge. Wir haben unsere Kameras nur "zum Gucken" und weil ich auf die Technik stehe.
 
P

pagoni2020

Kameras machen schon Sinn aber nur wenn sie Teil von einem Gesamtkonzept sind.
Exakt !
Davor sollte eine individuelle Analyse stattfinden, was ich damit erreichen will bzw. was ich tatsächlich auch verhindern kann und ob diesea besondere Risiko für mich tatsächlich vorhenden ist.
Ich würde das nicht generell verteufeln, wie gesagt geht s mir eher um diesen aktuellen Security-Trend, um vermeintlich meine gefährdete Sicherheit zu erhöhen.
Ich erinnere konkret mich an Leute, die eine wirksame Maßnahme z.B. mit einem einfachen Holzbalken nicht umsetzen wollten, weil es ihnen nicht technisch oder modern genug erschien, obwohl sie ja Angst hatten. Sie haben sich dann für eine coole Lösung entschieden, teuer und trendy aber bzgl. des Problemes Schwachsinn..... o_O
Bei 500€ pro Kamera ist man nicht mehr in der Spielzeugabteilung unterwegs.
Ich hatte es so verstanden, dass der TE im Gesamten €500.- ausgeben wollte, um insbes. das Mülltonnen-Böller-Risiko zu lösen. Bereits bei einer ernsthaften Gefahrenanalyse wäre bei diesem Problem das Kamera-Thema beendet gewesen.
Das Ganze ist aber in einem Gesamtkonzept integriert. Habe es weil ich technikaffin bin und nicht weil es „nötig“ wäre.
Ich kann absolut verstehen, wenn man Freude an der Technik o.a. Dingen hat. Ich erleb(t)e aber oftmals, dass gerade in diesem Themenbereich stark mit Angst gearbeitet wird und man für jede Situation auch irgendwo einmal ein Horrorerlebnis gehört oder gelesen hat, welches dann auch jegliche, übetriebene Maßnahme rechtfertigt.
Mein kritisches Nachdenken geht dabei ausnahmslos gegen den gießkannenartigen Einsatz aufgrund einer meist unbegründeten Angst gegen Alles und Jeden, die sich im realen Leben ja nicht so zeigt.
Wäre diese Gefahr nämlich tatsächlich real oder wäre sie wahrscheinlich dürfte man sich ja keinerlei finanzielle Obergrenzen setzen oder ist das Leben oder die Gesundheit meiner Familie nur 500-5000.- Euro wert?
Wie @rick2018 schreibt, geschieht es eben oftmals auch aus Gründen der Neugier aber auch um Dinge zu kontrollieren was man dann mit irgendwelchen Gefahren begründet; der Mensch kontrolliert gerne.
In Südamerika war es so, dass die Kinder der besserebn gesellschaft niemals außerhalb der gated community spielen durften, sie wurden morgens vom Bus hinter dem Zaun abgeholt und in der Schule wieder hinter dem Zaun abgeliefert. Überall Kameras, Listen, Beobachtungen während 60% dieser Kinder wg. ihres extremen Zuckergenusses dick bzw. erkennbar fett waren. Davor hatte man keine Angst, auch durfte man dort nicht über Themen wie Pädophilie oder Gewalt in der Familie/Umfeld reden. Das war unmöglich obwohl doch am naheliegendsten.

Aber Alle haben überall Verbrecher und schreckliche Gefahren gesehen und haben gelebt wie im Gefängnis obwohl dort, im Vergleich zu Mitteleuropa gerade mal Nichts passiert ist an Kriminalität. Das Vorhandensein von tausenden Kameras, der hohen Zäune, scharfen Hunde in jedem Garten, sowie die ständig schrillenden Diebstahls-Sirenen der Autos bzw. in den Kaufhäusern hat dort erkannber dazu geführt dass man fühlt, Alles und jede Sekunde wäre es gefährlich, obwohl das Bild letztlich genau durch das Übermaß dieser verrückten Gegenmaßnahmen entstanden ist. Traurig!

Was letztendlich ein Einbrecher, Gauner etc. denkt und macht bzw. dessen Motivation oder Vorgehensweise ist unergründlich und völlig unterschiedlich. Jeder, der von sich glaubt, er wüsste, was DER Einbrecher macht oder wie es wohl sein wird, der phantasiert oder hat wohl zu oft den Derrick gesehen, wie er das immer exakt in 45 Minuten herausgefunden hat.
 

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