KNX-Beratung / Systemintegrator im Rhein-Neckar-Kreis

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B

borxx

Wir stecken gerade mitten drin im Elektro-Gewerk, allerdings alles nach dem Zähler(-kasten) in Eigenregie :p
[WindausSegelderLehrmeister...] Der Elektriker wird kontrollieren und anmelden und wir haben zusammen schon gearbeitet, damit auch die entsprechende Sicherheit gewährleistet ist [/Wind]

Ganz wichtig ist die Lichtplanung und am wichtigsten die Gedanken über Sensorik, also Präsensmelder, Temperatur, Luftgüte etc. bzw. wo entsprechende Möglichkeiten bestehen sollen. Steckdosen Schaltbar machen o.ä. funktioniert auch später noch, wenn alles sternförmig verläuft oder überall das Bus-Kabel einmal mit lang gezogen wird.

@Mycraft klares "jaein" mit der Tendenz zu Nein. MDT funktioniert, ist etabliert, Applikationen funktionieren, Updatepolitik stimmt und es ist bekannt, der Service durchaus hilfsbereit, fähig und ansprechbar ist.
Da wären mir die 10% persönlich zu wenig Ersparnis bei einem Gesamtprojekt für Experimente und Unsicherheiten, für Tests oder in "nebensächlichen Bereichen" bzw. später im "eingeschwungenen Zustand" mit entsprechender Erfahrung sicherlich interessant. Mir ist durchaus bewusst, dass das einen Markteintritt erschwert und verlangsamt.
 
Tarnari

Tarnari

was den Service angeht, hat das unser Eli bestätigt. Der hat zuvor nur Gira und Co. verbaut. Auf unsere Nachfrage/Bitte hin wurde mehr oder weniger alles mit MDT umgesetzt.
Er war anfangs sehr skeptisch.
Klar, was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
Als bei uns dann alles fertig war, war er sehr angetan.
Funktionsumfang, Design und Service und nicht zuletzt die Preise seitens MDT haben ihn dazu gebracht, sein nächstes Projekt nach uns auf MDT-Basis anzubieten.

so kann’s auch gehen.
 
S

SandyBlack

Da ich eh noch ganz am Anfang stehe sind für mich erstmal alle Marken interessant - außer Gira, die hab ich nach dem Lesen schon allein wegen den Kosten für mich gestrichen.

Allerdings ist es so, dass sich bei meiner Frau ein Fertighausanbieter als klarer Favorit für den Bau herauskristallisiert. Mir gefällt dieser in Sachen Aufbau und Eindruck auch sehr gut. Das Blöde ist nur, dass dieser nur Loxone als smarthome-Lösung anbietet... Jetzt bin ich etwas in der Zwickmühle... Ich hatte gestern schon gefragt, ob es die Möglichkeit gäbe, dass ich mich komplett um die KNX-Planung kümmere und auch alle Komponenten besorge, die der Elektriker des Anbieters dann "nur" noch anschließen muss. Das wurde leider mit Hinweis auf die Gewährleistungspflicht abgelehnt.
Jetzt kam mir noch die Idee, dass der Elektriker nur die Leitungen für KNX mit verlegt, an alle möglichen Punkte im Haus und diese dann mit Abdeckungen / Klemmen verschließt, so dass ich im Nachgang mit einem SI oder eigenen Elektriker das KNX-Thema komplett übernehmen kann.
Bevor ich das dem Anbieter vorschlage wollte ich dazu eure Meinung wissen - ist das ein gangbarer Weg? Naiv wie ich bin denke ich, dass es dadurch evtl. sogar günstiger werden könnte, da ich bei der KNX-Planung dann ja komplett frei wäre.
Eine Schwierigkeit ist mir schon aufgefallen - bei Fenstern und Türen habe ich verstanden, dass die Sensoren nur bereits ab Werk angebracht werden können korrekt?
Da müsste ich dann also den Anbieter überzeugen, dass bei der Fensterbestellung bereits zu berücksichtigen... Womit wir wohl wieder bei der Gewährleistungspflicht wären :(... Alternativ KNX bei allen Fenstern und Türen weglassen, was mir auch nicht wirklich klug vorkommt...
Machen meine Überlegungen Sinn?

Die andere Alternative wäre eben statt KNX Loxone zu verwenden. Aber das möchte ich wenn es geht vermeiden, da mir die Nachteile Loxones durchaus bekannt sind. Aber Loxone ist denke ich immernoch besser als gar kein Smarthome oder? ;)

Dritte Möglichkeit ist natürlich den Anbieter zu streichen. Es ist allerdings der Fertighausanbieter bei dem uns der Wandaufbau ab Werk am besten gefällt.
 
M

Martial.white

Reed-Kontakte in den Fenstern sind meiner Meinung nach nicht sooo ein Sonderwunsch. Frag das mal an.
Nachrüsten geht aber auch, sieht halt nicht so “clean“ aus wie ab Werk.
 
Araknis

Araknis

Der Weg geht, wenn der Haushersteller mitspielt. Du musst halt extrem aufpassen, dass dir das nicht den Ablauf zerstört.

Die Fensterkontakte haben erstmal nichts mit dem System zu tun, das sind einfach potenzialfreie Kontakte, die mit Loxone und KNX funktionieren - sofern der Haushersteller Kontakte verwendet und nicht direkt auf irgendwelche Aufkleb- oder Anschraublösungen setzt. Wenn du allerdings einfach nur dein Haus hübsch bedienen willst und sonst keine Ambitionen auf die nerdigsten Basteleien hast, kann man auch ganz brauchbar mit Loxone leben. Wenn man es schmerzfrei aussuchen kann, würde ich aber immer immer KNX nehmen.
 
S

SandyBlack

Das klingt ja schonmal nicht so verkehrt :).
Ich verstehe noch nicht, wie mir das den Ablauf zerstören könnte.
In meinem Kopf zieht der Elektriker die KNX-Leitungen während seiner "normalen" Elektroarbeiten, die ohnehin anfallen.
Und den Rest mit dem Anschluss der ganzen Komponenten etc. machen wir dann nach Hausabnahme.
Daher dachte ich das einzige was sich verzögern könnte ist unser Einzug.
Oder meinst du, dass das Verlegen der KNX-Kabel so aufwendig ist, dass sich durch die zusätzliche Zeit die der Elektriker benötigt der Ablauf verschiebt?
 
Araknis

Araknis

Wie möchtest du Beleuchtung, Jalousien usw. testen und abnehmen, wenn nichts angeschlossen ist?

Für deinen Plan muss der ausführende Elektriker vom Haushersteller erstmal Lust haben, den Verteilerschrank mit anderen Komponenten zu bauen und ggf., je nach Loxone Topologie, seine Leitungen komplett anders zu ziehen. Wenn er das nicht will, muss ein eigener Elektriker ins Boot, der sich nahtlos in den Plan vom Hersteller einfügen muss. Das kann spannend werden.
 
B

borxx

Reed-Kontakte und Rolladenmotoren sind Standard und unterscheiden sich nicht bei den verschiedenen Systemen (Aufklebekontakte lasse ich außen vor).

Deine Möglichkeit wäre, wenn der Hersteller mitspielt, dass du einen fertigen Kasten verbauen lässt und eben keine Loxone-Taster und sonstige Sensorik. Was in dem Kasten drin steckt könnte dem Hersteller egal sein. Man müsste sich ansehen in wie weit die verschiedenen Topologien hinsichtlich Bus-Kabel unterscheiden. Bei Loxone wird entweder alles sternförmig in den Kasten gezogen oder wahrscheinlicher die Taster sind mittels Tree angebunden. Somit könnte die Verkabelung auch für KNX nutzbar sein.

Anderenfalls funktioniert Loxone durchaus gut und hat seinen Charme für den Selbermachen mit einem imho recht guten Editor. Eine Server und Netzteil als Ersatz im Schrank sowie ein unsmartes Licht im Keller vor dem Stromkasten bringen gewisse Sicherheit.
 
Zuletzt aktualisiert 28.06.2022
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