KFW 153 - Tilgungszuschüsse und Max. Kreditbeträge erhöhen sich

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Mag natürlich im Einzelfall davon abhängen, ob der GU da eine Möglichkeit wittert die Förderung selbst einzustreichen, aber allein für die 15.000€ zusätzlicher Förderung (20% der ursprünglich geplanten Kreditsumme von 100k abzgl.. der bisherigen 5.000€ Tilgungszuschuss) sollte sich das Upgrade locker realisieren lassen. Hinzu käme allerdings immer noch Betrag X, den man schon zuvor bereit gewesen wäre für den höheren Standard zu zahlen.
 
Bisher war das KfW 153 Programm für uns uninteressant. Wir bekommen dank EK ähnliche Zinssätze, über 15 Jahre festgeschrieben (KfW nur 10 Jahre) und sind über den Kredit der Hausbank viel flexibler (Sondertilgungen, Ratenänderung etc.) als mit diesem starren KfW-Konstrukt, die 5000€ Zuschuss bei 100000€ Kredit für KfW55 hauen das auch nicht heraus. Nach aktuellem Stand würden wir eh nur nach EnEV 2016 bauen. Was haltet ihr nun von folgender Idee:
- KfW153 Kredit für den Effizienzstandard 55 über ca. 28200€ - Hiervon bezahlen wir das Upgrade (Dämmung + ZKWL)
- Tilgungszuschuss nach neuen Konditionen 15%, also ca. 4200€, Restschuld 24.000€
- Diese 24.000€ finanzieren wir mit Baukindergeld (2 Kinder, also 24.000€ über 10 Jahre)

Nicht berücksichtigt bei der Überlegung sind das tilgungsfreie Jahr (kann man darauf verzichten und sofort tilgen?), was einem effektiv nur noch 9 Jahre übrig lässt zum Zurückzahlen und die Zinskosten. Man müsste etwas mit den Zahlen spielen, aber bei einem EFH (150m², FBH, WP, kein Keller) sollte sich doch mit 28000€ der Aufpreis von EnEV auf KfW55 bezahlen lassen oder?
 
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So, GU hat angerufen.
Thema hat sich erledigt, da der Aufpreis bei rund 25TEUR liegt und es auch noch ein kleines Umsetzungsproblem an einer Stelle gibt.
Unterm Strich müssten wir also drauflegen was es mir nicht wert ist.
 
Das nenne ich mal ein Abwehrangebot ;)
Der hat keine Lust jetzt umzuplanen, wo er doch schon mittendrin ist.
Wenn deine Technik stimmt (KWL + Wärmepumpe), dann kann ich mir niemals vorstellen, wie die dickere Dämmung, die benötigt wird um von 55 auf 40 zu kommen 25.000€ kosten soll.

Ist nicht schlimm. Will nur sagen, dass das sehr stark nach einem Abwehrangebot aussieht.
 
Tja, was soll ich sagen. Ich hätte auch mit weitaus weniger gerechnet.
Wenn ich das Telefonat richtig in Kopf habe gehen allein 13000€ auf das Mauerwerk bzw. den anderen Stein zurück. Wer also mit WDVS baut hat an der Stelle Vorteile.
Rest Dämmung Bodenplatte, Estrich, Dach...
Technik passt bereits bei mir
 

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