Haus für 400k gesamtvolumen überhaupt noch möglich?

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2-4 Jahre sind für mich nicht nebenbei,
das ist Beschäftigung für dich und deinen Kumpel,
Ehefrau und Schwiegerväter willst du mit den Arbeiten nicht kaputt machen
 
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Zeit ist neben Gesundheit das wertvollste im Leben und es muss jeder selbst entscheiden, ob er das in schwere langwierige Arbeiten der Gartengestaltung investiert. Da mein Nettostundenlohn weitaus höher ist, was ich den Gartenjungs Brutto bezahlen musste, hat sich mir nie die Frage der Eigenleistung gestellt. Vorallem, da das Material günstiger war als ich es bekommen würde. :)
 
Aber dann muss man auch Überstunden vergütet bekommen. Und bei meinem Netto gegen den Verrechnungsbrutto eines angeblich ausgebildeten Handwerkers würde ich nicht auf mich setzen...
 
Haha, der Garten meiner Nachbarn ist krumm und schief.
.....in Deinen Augen, vlt. gefällts ihm ja aber genau so und er grinst über geradegezogene Anlagen....who knows....
Mag schlimmeres geben, aber im Extrem jahrelang über ne improvisatorische wackelige Holztreppe in mein Haus kommen?
Naja, es gibt ja auch etwas zwischen den Extremen, mit dem man gut leben kann. Ein Haus und das Drumherum kann doch auch nach und nach wachsen und man kann sich immer wieder über einen neuen Schritt freuen. Man sitzt auf der Terrasse und sinniert darüber, wie man diese oder jene Ecke gestalten könnte; mit seinen eigenen Möglichkeiten und weg vom Baumarkt-Prospekt. Diese Zeit kann man sich lassen finde ich. Die grundsätzlichen Dinge können ja dennoch gleich mit geregelt sein wie Treppe, Zugang etc.
Jahrelang den ganzen Garten nicht nutzen können, weil er steil und wild bewachsen ist?
Da müsste man den Begriff "nutzen" erläutern. Man kann ihn doch von Tag Eins an nutzen, indem man in selbst und langsam beginnt, ihn zu gestalten. Irgendwie hat sich in den letzten Jahren verfestigt, dass das Haus gleich pikobello dastehen muss. Als wir seinerzeit gebaut haben wurde das Haus 2 Jahre lang nicht verputzt, Garten kam sowieso erst später und nur so, wie man es weitgehend selbst machen konnte.
Da kann ich ja gleich in eine Wohnung ziehen.
Das kommt drauf an, warum man ein Haus baut. Ich baue es auch, weil ich nach und nach Dinge verschönern möchte, für mich ! Ein Haus ist ohnehin eine Endlosbaustelle aber auch in positivem Sinne, man beschäftigt sich damit, spart auf etwas, freut sich nach Fertigstellung etc., trinkt Kaffee und entwickelt dabei neue Ideen.....usw., das kann doch Freude machen.

Wenn man das so liest fällt einem doch immer wieder auf, was im Einzelnen hier bereits als unterer Standard gilt. Mein lieber Mann, da schlackert man mit den Ohren und wundert sich nicht, dass vor diesem -k- immer gleich so große Zahlen stehen. Wenn Jemand 100 oder 200TE für seine Außenanlage ausgibt ist es doch toll, dann hat er sie wohl übrig und es ist es ihm wert; dann sollte er aber auch niemals jammern. Es wird aber teilw. so dargestellt, als ginge es kaum anders. Auch lese ich überwiegend davon, dass man Dinge vergibt anstatt selbst anzupacken. Das ist wohl eine aussterbende Sicht der Dinge aber ich (und auch Frau) haben gelernt zu betonieren, Fliesen zu legen etc. und Ja, das war über lange Zeit (Jahre) unsere Hauptbeschäftigung. Bei überwiegend jungen Leuten hier im Forum vermisse ich diese Einstellung etwas bzw. lese hingegen zu oft Gejammer über Preise anstatt mal kritisch zu hinterfragen, welch hohe Ansprüche ich überhaupt stelle.

Ich kann auch absolut verstehen, wenn Jemand dazu keine Lust hat und er es dennoch schön haben möchte. Dann lässt er es machen und bezahlt es. Dann weiß er das aber auch vorher und plant diesen Posten Außenanlage wirklich angemessen in der Finanzierung ein; überrascht sollte er davon nur sein, wenn er es gerne schick haben möchte aber weder Bezahlung noch harte Eigenleistung gerne mag.
 
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