ᐅ Fugen zwischen Blockbohlen abdichten. Welches Material ist geeignet?
Erstellt am: 22.01.13 17:12
Servus!
Ich habe mir ein Blockbohlenhaus Bj. 82 mit zweischaligem Wandaufbau und Mineralwolldämmung gekauft. Die Innenseiten sind unverputzt, das blanke Holz ist zu sehen. Zwischen den Blockbohlen haben sich mehr oder weniger breite Fugen gebildet, die der Vorbesitzer mit Silikon verschlossen hat. Das sieht ziemlich hässlich uns und hat sich zum Teil auch schon abgelöst.Ich möchte das Silikon entfernen und die Fugen neu verschließen.Die Frage ist nur, was ich dafür nehmen soll. Ich denke das Material muss dehnbar bleiben. Hat jemand eine Idee?
Ich habe mir ein Blockbohlenhaus Bj. 82 mit zweischaligem Wandaufbau und Mineralwolldämmung gekauft. Die Innenseiten sind unverputzt, das blanke Holz ist zu sehen. Zwischen den Blockbohlen haben sich mehr oder weniger breite Fugen gebildet, die der Vorbesitzer mit Silikon verschlossen hat. Das sieht ziemlich hässlich uns und hat sich zum Teil auch schon abgelöst.Ich möchte das Silikon entfernen und die Fugen neu verschließen.Die Frage ist nur, was ich dafür nehmen soll. Ich denke das Material muss dehnbar bleiben. Hat jemand eine Idee?
M
MODERATOR24.01.13 11:52Hallo Bernie,
diese Fugen sind nicht nur ein optisches Problem, sondern auch bauphysikalisch. Die Außenwände des Hauses sind nicht mehr luftdicht, was bedeutet, dass Wärmeverluste auftreten.
Holz "arbeitet", das heisst, es quillt und schwindet in Abhängigkeit der Luftfeuchte, und dabei ist das Schwindmass quer zur Faser viel größer. Bei Blockbohlen, die ja quer liegen (im Gegensatz zu Holzständern) sind die Fugen also kaum zu verhindern; auch ein Dichtstoff wird da nichts helfen.
Mein Rat: Verkleiden Sie die Außenwände von innen mit einem Plattenwerkstoff; das können Gipskartonplatten sein, oder auch Holzwerkstoffplatten (dann aber mit Nut-und-Feder-Verbindung).
Das klingt jetzt aufwändig, wäre es aber wert; Ihr Haus wurde vor der Wärmeschutzverordnung 84 geplant und gebaut, Wärmedämmung und Dichtheit der Gebäudehülle waren damals noch nicht so die Themen.
Die Wärmedämmung schätze ich auf 8-10cm Mineralwolle - um so wichtiger wäre es, zumindest die Dichtheit zu gewährleisten.
diese Fugen sind nicht nur ein optisches Problem, sondern auch bauphysikalisch. Die Außenwände des Hauses sind nicht mehr luftdicht, was bedeutet, dass Wärmeverluste auftreten.
Holz "arbeitet", das heisst, es quillt und schwindet in Abhängigkeit der Luftfeuchte, und dabei ist das Schwindmass quer zur Faser viel größer. Bei Blockbohlen, die ja quer liegen (im Gegensatz zu Holzständern) sind die Fugen also kaum zu verhindern; auch ein Dichtstoff wird da nichts helfen.
Mein Rat: Verkleiden Sie die Außenwände von innen mit einem Plattenwerkstoff; das können Gipskartonplatten sein, oder auch Holzwerkstoffplatten (dann aber mit Nut-und-Feder-Verbindung).
Das klingt jetzt aufwändig, wäre es aber wert; Ihr Haus wurde vor der Wärmeschutzverordnung 84 geplant und gebaut, Wärmedämmung und Dichtheit der Gebäudehülle waren damals noch nicht so die Themen.
Die Wärmedämmung schätze ich auf 8-10cm Mineralwolle - um so wichtiger wäre es, zumindest die Dichtheit zu gewährleisten.
K
Kurt1985-121.05.14 09:16Das Holz arbeitet unabhängig von der Jahreszeit. Das Verkleiden der Außenwand ist natürlich aufwendig. Es gibt aber auch Spezialdichtstoffe und mit so etwas würde ich das erst einmal versuchen. Ich dachte dabei an Domoflex.
R
Ricardo-118.08.14 13:01Meine Empfehlung wäre hier mit Holzplatten zu verkleiden. Dazwischen Mineralwolle einbringen. Das wird sich unheimlich bezahlbar machen. Die Energiekosten werden dadurch drastisch gesenkt.
U
Urs1988-104.01.15 15:30Servus,
Das stimmt, das wird ja jetzt eine kostspielige Angelegenheit. Ich würde das einfach auch abdichten. Hier wurde ja schon Domoflex genannt. Ich kenne auch noch Ottocoll M 500 und dieser ist wasserbeständig. Er dichtet sehr gut ab und damit bekommst du deine Bohlen dicht.
BG
Das stimmt, das wird ja jetzt eine kostspielige Angelegenheit. Ich würde das einfach auch abdichten. Hier wurde ja schon Domoflex genannt. Ich kenne auch noch Ottocoll M 500 und dieser ist wasserbeständig. Er dichtet sehr gut ab und damit bekommst du deine Bohlen dicht.
BG
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