ᐅ Welches Finanzierungsmodell?
Erstellt am: 23.03.11 11:24
Hallo und Guten Tag,
ich bin heute auf dieses Forum gestoßen. Da meine Freundin und ich auch beabsichtigen zu bauen, stelle ich hier mal unsere Vorstellungen zur Diskussion.
Wir beabsichtigen, ein Reihenhaus für 180.000 € zu kaufen. Der Preis ist bis auf den letzten Pflasterstein kalkuliert (Baunebenkosten, Grundstück, Erschließung, Bauwerk, Außenanlagen, Füllsand, Fußboden- und Malerarbeiten). Das Haus selbst erfüllt die Normen eines Effizienzhauses 40.
Ich frage mich nun seit Tagen, welches Finanzierungsmodell für uns am besten ist. Ich habe in den nächsten Tagen drei Banktermine, daher wäre es nett, wenn ich hier schon mal die eine oder andere Einschätzung eines Fachmanns hören würde.
Unsere finanziellen Möglichkeiten sehen so aus: Netto stehen uns derzeit monatlich 2.500,- € zur Verfügung. Nach unserer Hochzeit im Herbst und nach dem Studium meiner Freundin werden wir zwar mit mehr Kapital planen können, aber ungelegte Eier würde ich nur ungern mit in die Kalkulation nehmen. Eigenkapital ist vorhanden und stellt sich momentan wie folgt dar:
- Wohn-Riester: ca. 9.000,- € (Bausparsumme 70.000 €, monatliche Rate ab Kauf: 382,- €)
- Bausparvertrag: 10.191,- € (Bausparsumme 20.000 €; zuteilungsreif, monatliche Rate: 160,- €)
- Weiterer Bausparvertrag: 4.200,- € (Bausparsumme 40.000 €, „Krankenschein fürs Haus“)
- Sparverträge: ca. 6.000,- €
- Lebensversicherung: 5.292,- € (Derzeitiger Rückkaufswert; Vertrag ist beitragsfrei gestellt)
Wir stellen uns eine monatliche Rate von etwa 800,- € vor. Ein Kfw Darlehen würde ich auch gerne in Anspruch nehmen, da das Programm 153 einen Tilgungszuschuss von 10 % der Darlehenssumme anbietet (Effizienzhaus 40). Das wären 5.000,- €, die sofort in die Tilgung flössen. Ansonsten bin ich unsicher, ob ich die „sicheren“ Bausparverträge nehmen soll, oder aber doch über ein langfristiges (15 Jahre?) Annuitätendarlehen (Tilgung mindestens 1,5 %) nachdenken soll. Und was soll ich mit der beitragsfreien Lebensversicherung machen? Die Verzinsung ist mau (kaum über Inflation) und die Auszahlungssumme im Alter ist ein Witz (12-15.000,- €). Wieviel von dem Eigenkapital sollte ich als Notgroschen einbehalten?
Wer kann mir helfen? Kann mir jemand ein grobes Finanzierungsmodell skizzieren?
Für die Bemühungen möchte ich mich bereits jetzt herzlich bedanken.
MfG
HeTs
ich bin heute auf dieses Forum gestoßen. Da meine Freundin und ich auch beabsichtigen zu bauen, stelle ich hier mal unsere Vorstellungen zur Diskussion.
Wir beabsichtigen, ein Reihenhaus für 180.000 € zu kaufen. Der Preis ist bis auf den letzten Pflasterstein kalkuliert (Baunebenkosten, Grundstück, Erschließung, Bauwerk, Außenanlagen, Füllsand, Fußboden- und Malerarbeiten). Das Haus selbst erfüllt die Normen eines Effizienzhauses 40.
Ich frage mich nun seit Tagen, welches Finanzierungsmodell für uns am besten ist. Ich habe in den nächsten Tagen drei Banktermine, daher wäre es nett, wenn ich hier schon mal die eine oder andere Einschätzung eines Fachmanns hören würde.
Unsere finanziellen Möglichkeiten sehen so aus: Netto stehen uns derzeit monatlich 2.500,- € zur Verfügung. Nach unserer Hochzeit im Herbst und nach dem Studium meiner Freundin werden wir zwar mit mehr Kapital planen können, aber ungelegte Eier würde ich nur ungern mit in die Kalkulation nehmen. Eigenkapital ist vorhanden und stellt sich momentan wie folgt dar:
- Wohn-Riester: ca. 9.000,- € (Bausparsumme 70.000 €, monatliche Rate ab Kauf: 382,- €)
- Bausparvertrag: 10.191,- € (Bausparsumme 20.000 €; zuteilungsreif, monatliche Rate: 160,- €)
- Weiterer Bausparvertrag: 4.200,- € (Bausparsumme 40.000 €, „Krankenschein fürs Haus“)
- Sparverträge: ca. 6.000,- €
- Lebensversicherung: 5.292,- € (Derzeitiger Rückkaufswert; Vertrag ist beitragsfrei gestellt)
Wir stellen uns eine monatliche Rate von etwa 800,- € vor. Ein Kfw Darlehen würde ich auch gerne in Anspruch nehmen, da das Programm 153 einen Tilgungszuschuss von 10 % der Darlehenssumme anbietet (Effizienzhaus 40). Das wären 5.000,- €, die sofort in die Tilgung flössen. Ansonsten bin ich unsicher, ob ich die „sicheren“ Bausparverträge nehmen soll, oder aber doch über ein langfristiges (15 Jahre?) Annuitätendarlehen (Tilgung mindestens 1,5 %) nachdenken soll. Und was soll ich mit der beitragsfreien Lebensversicherung machen? Die Verzinsung ist mau (kaum über Inflation) und die Auszahlungssumme im Alter ist ein Witz (12-15.000,- €). Wieviel von dem Eigenkapital sollte ich als Notgroschen einbehalten?
Wer kann mir helfen? Kann mir jemand ein grobes Finanzierungsmodell skizzieren?
Für die Bemühungen möchte ich mich bereits jetzt herzlich bedanken.
MfG
HeTs
Hallo,
180.000,00
./. 70.000,00 Wohnriester 382,00
./. 50.000,00 KFW153 (3,75+1,97Tilg.) 238,34
./. 10.000,00 Bausparvertrag zuteilungsreif 160,00
./. 15.000,00 Eigenkapital(10T aus Bausparvertrag+5T)
= 35.000,00 Restsumme zu finanzieren
10.Jahre f. 4,0 %+1 Tilg. 145,84
Summ summ summ 926,18
Hab da mal nen 1000,00 Bares übergelassen. Wohnriester müßtest du zwischenfinanzieren (sauteuer)und der zuteilungsreife Bausparvertrag hat eben ne hohe Tilgung. Mit 800,00 werdet Ihr nicht hinkommen. Die LV verschleudern? Keine Ahnung? Wann ist die abgeschlossen, welche Garantieverzinsung habt ihr. Krankenschein zurückhalten! Die Kfw Konditionen sind aktuell. Die verlangen aber bei dem Programm 153 1,97 Tilgung. das restliche Annuitätendarlehen über 35.000,00 hab ich mal geschätzt auf 4,0 % für 10 Jahre. die kann man denke ich erreichen. Wollt ihr da noch mehr Sicherheit, wird es natürlich f. 15 jahre noch teurer. Wenn aber mit einiger Wahrscheinlichkeit ein zweites Einkommen zur Verfügung steht, könnt Ihr das Darlehen über Sondertilgungen nach 10 jahren auf ein erträgliches Maß senken. Bei den KFW - Mitteln könntet Ihr die tilgungsfreien Jahre so timen, daß die Tilgung erst einsetzt, wenn der Partner arbeiten geht.
Gruß Ille1975
180.000,00
./. 70.000,00 Wohnriester 382,00
./. 50.000,00 KFW153 (3,75+1,97Tilg.) 238,34
./. 10.000,00 Bausparvertrag zuteilungsreif 160,00
./. 15.000,00 Eigenkapital(10T aus Bausparvertrag+5T)
= 35.000,00 Restsumme zu finanzieren
10.Jahre f. 4,0 %+1 Tilg. 145,84
Summ summ summ 926,18
Hab da mal nen 1000,00 Bares übergelassen. Wohnriester müßtest du zwischenfinanzieren (sauteuer)und der zuteilungsreife Bausparvertrag hat eben ne hohe Tilgung. Mit 800,00 werdet Ihr nicht hinkommen. Die LV verschleudern? Keine Ahnung? Wann ist die abgeschlossen, welche Garantieverzinsung habt ihr. Krankenschein zurückhalten! Die Kfw Konditionen sind aktuell. Die verlangen aber bei dem Programm 153 1,97 Tilgung. das restliche Annuitätendarlehen über 35.000,00 hab ich mal geschätzt auf 4,0 % für 10 Jahre. die kann man denke ich erreichen. Wollt ihr da noch mehr Sicherheit, wird es natürlich f. 15 jahre noch teurer. Wenn aber mit einiger Wahrscheinlichkeit ein zweites Einkommen zur Verfügung steht, könnt Ihr das Darlehen über Sondertilgungen nach 10 jahren auf ein erträgliches Maß senken. Bei den KFW - Mitteln könntet Ihr die tilgungsfreien Jahre so timen, daß die Tilgung erst einsetzt, wenn der Partner arbeiten geht.
Gruß Ille1975
Ich halte von Riester und Bausparverträgen eh nicht so wirklich viel. Und das ist noch höflich ausgedrückt. Es ist nom.zinssatztechnisch günstig. Aber was nützt ein Zinssatz von 3,0% wenn man zusätzlich 6% Til. berappen mußt. Du hast den Riester-Vertrag schon recht ordentlich bespart. Wenn du die Sparraten neben der Hausfinanzierung weiter schaffst, hilft er dir vielleicht in ein paar Jahren vielleicht weiter. Es weiß eh keiner, wo die Zinsen dann stehen. Flexibel ist das Ding auf keinen Fall. Und Abschlussprovison hat es auch gekostet.
Viel Spaß bei den Banken .....
Lass mal hören, was sie dir "geraten" haben!
Gruß Ille1975
Viel Spaß bei den Banken .....
Lass mal hören, was sie dir "geraten" haben!
Gruß Ille1975
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