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ᐅ Neubau Flachdach-Abdichtung: Aufbau + offene Nähte in EPDM-Folie


Erstellt am: 23.09.19 20:48

D
Der_Anbauer
23.09.19 20:48
Hallo zusammen,

unser Anbau ist inzwischen recht weit fortgeschritten, und es ist bisher alles sehr reibungslos verlaufen. Bei dem Aufbau und der Ausführung der Flachdachabdichtung habe ich jetzt allerdings etwas Bedenken. Zu folgenden zwei Fragen interessieren mich mal Eure Meinungen:

1.: Aufbau Flachdach-Abdichtung im Anbau (Kubus) über dem 1.OG, von unten nach oben:
  • Beton-Fertigteildecke, mit Bewehrung nach Statik versehen und mit Beton ausgegossen
  • Auf der Betondecke an den drei Außenseiten eine gemauerte Attika (2 Ziegelreihen)
  • Grundierung für Bitumen-Schweißbahnen
  • Bitumen-Schweißbahnen (MOGAT Bärenhaut V60 AI S4) -> Soll als Dampfsperre bzw. zweite Dichtungsschicht dienen
  • Unilin Utherm LE 50mm Dämmplatten aus PIR Hartschaum 50mm -> Dämmung
  • Gefälledämmungaus EPS Styropor mit ca. 2% Gefälle
  • 20mm Nut- und Feder OSB-Platten direkt auf den EPS Platten verlegt (zur Lastverteilung, da das Flachdach später als Dachterrasse nutzbar sein soll)
  • RESITRIX EPDM-Folie zur Abdichtung
Ist dieser Aufbau für Euch schlüssig? Kann es zu Problemen mit Feuchtigkeit mit den OSB-Platten kommen (Dichtigkeit der EPDM-Bahnen vorausgesetzt)?

2.: Verarbeitung der EPDM-Dichtungsbahnen

Ich war heute mal auf dem Dach und habe mir die Nähte genauer angesehen. Fast überall sind die EPDM-Bahnen an den Kanten sichtbar dicht miteinander verschweißt. An manchen Stellen sind aber die Nähte nicht richtig zu; an manchen Kanten sogar meiner Meinung nach gar nicht richtig miteinander verschweißt. Hat jemand von Euch Ahnung davon, wie das korrekt aussehen muss, und ob ich mir hier Sorgen machen muss? Ich werde morgen mal den ausführenden Spängler und den Bauleiter ansprechen; ggf. vielleicht auch einen unabhängigen Dritten draufschauen lassen. Was wäre eure Empfehlung? Zur Beurteilung bitte die Fotos ansehen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!!!

Der Anbauer

Nahaufnahme eines dunklen Stoffes mit einer gerissenen Naht und Staubkörnchen.


Nahaufnahme eines schwarzen Stoffs mit Naht und kleinem Loch; staubig.


Nahaufnahme eines schwarzen Stoffes mit Naht und Staubkörnchen.


Nahaufnahme einer regennassen Dachkante mit Wasserpfütze zwischen dunklen Metallplatten.


Dunkler Innenraum eines Grills mit Ruß; ein Metallgrillrost liegt schräg auf einer blauen Basis.


Flaches Dach mit schwarzen Belag, Pfützen; rotes Ziegeldach im Hintergrund, ländliche Felder.


Nahaufnahme von schwarzem Stoff mit Naht, Staub und kleinen Partikeln.


Nasse Asphaltfläche mit Pfütze links, dunkle Flecken und Schuhabdrücke rechts.


Dachfläche mit roten Tonziegeln am oberen Rand und schwarzer Bitumenbahn darunter; Staub.


Nahaufnahme eines dunklen Stoffbodens mit Naht und Staubkörnchen.
X
xray107
24.09.19 20:13
Hi!

Was hat denn dein heutiges Gespräch mit Spengler bzw. Bauleiter ergeben?

Ich bin kein Experte für Dachabdichtungen, aber so scheint mir das nicht korrekt zu sein.

Google mal folgendes:
Einfach erklärt: Die RESITRIX® Nahtverschweißung mit dem Handschweißgerät

Das erste Video schau dir mal an! Ab ca.1:30 min wird gesagt, dass "eine sehr gut sichtbare Bitumenraupe von 2 bis 4 mm austreten muss".
Die sehe ich hier nicht durchgängig. Auf der resitrix-Homepage findest du unter Service noch weitere Videos.

Im Zweifel könntest du neben einem Sachverständigen auch den Hersteller der Folie nach seiner Meinung fragen. Meist haben die auch Anwendungstechniker in ihren Reihen. Der Hersteller hat einen Ruf zu verlieren und sicherlich auch ein Interesse an einer fachgerechten Verlegung.

Grüße

xray
T
tamtamtam
26.09.19 10:16
So sahen auch meine ersten Schweißbahnen aus, als ich mich vor 10 Jahren mal an unseren Geräteschuppen ausporbiert habe

Den würde ich das um die Ohren klatschen
A
apokolok
26.09.19 12:24
So wie das aussieht sind die Bahnen nicht verschweißt sondern verklebt.
Ist meines Wissens auch Stand der Technik bei EPDM-Folien.
Die Veklebung ist großflächiger als Verschweißen.
Ob die Übergänge jetzt wirklich dicht sind lässt sich so imho nicht sagen.
Ich hab mit einer solchen Folie das Flachdach eines Schuppens gedeckt, da sah das auch teilweise etwas wild aus.
Allerdings hab ich es zum allerersten Mal gemacht und es ist ein Schuppen...
Sprich Spängler und Bauleiter noch mal darauf an, dokumentiere es und lass dir am besten was unterschreiben, dass du sie darauf hinweist, dass es zumindest für dich nicht korrekt ausgeführt und möglicherweise undicht aussieht.
https://www.hausbau-forum.de/attachments/img_4223-jpg.38376/
macht mir am meisten Sorgen, da sieht es auch für mich so aus als ob der Falz durch die ganze Verklebung durchgeht.
D
Der_Anbauer
27.09.19 10:18
Hallo zusammen,

danke für Eure Einschätzungen. Mittlerweile hat sich eine gute Lösung ergeben:

Ich habe den Hersteller der EPDM-Folie kontaktiert und dem regionalen Außendienstmitarbeiter den Link zu den Bilder geschickt. Parallel dazu haben Bauleiter und die Dachfirma (die den Spengler wieder unterbeauftragt hatten....) auch sofort gesagt, dass hier nachgearbeitet werden muss. Daraufhin gab es gestern früh einen Termin mit allen Beteiligten und dem Außendienstmitarbeiter des EPDM-Herstellers (das ist mal ein wirklich guter Service). Feststellung des Spezialisten: Das Dach ist so Murks.
Lösungsvorschlag: Es kommt eine neue, einteilige EPDM-Folie von ca. 6 x 6 Meter aufs Dach, die dann maßangefertigt vom Hersteller kommt und gar keine handgemachten Schweißnähte mehr hat. Die Folie wird dann mit Falttechnik innen an der Attika hochgezogen. Die EPDM-Firma, die Resitrix herstellt, ist bei der gesamten Montage dabei und macht dazu an unserem Dach eine Schulung für Spengler und Dachfirma zu diesem Produkt. Sozusagen als Präferenz-Objekt. Bin begeistert - da mache ich mir dann keine Sorgen mehr.

Gruß,
Der Anbauer
A
apokolok
27.09.19 11:30
Wow, das ist mal ne gute Lösung!
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