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ᐅ Wie kann ich MALM Betten stabiler aufbauen?

Erstellt am: 20.12.22 09:37
K
Kar49
K
Kar49
20.12.22 09:37
Hallo zusammen,

ich habe vor Kurzem ein Malm Bett von IKEA aufgebaut, aber ich habe das Gefühl, dass es nicht so stabil steht, wie ich es mir wünschen würde. Besonders wenn man sich setzt oder sich etwas stärker darauf bewegt, wackelt das Gestell leicht, was mich etwas verunsichert. Ich habe schon darauf geachtet, alle Schrauben festzuziehen, aber ich bin mir nicht sicher, ob es da noch Optimierungen beim Aufbau gibt, die die Stabilität deutlich verbessern können.

Wie habt ihr euer MALM-Bett vielleicht stabiler aufgebaut? Gibt es besondere Tipps oder Tricks, etwa beim Schrauben, Zusatzteile oder Montagemethoden? Ich würde mich freuen, wenn ich das Bett so hinbekomme, dass es wirklich stabil und sicher steht, ohne dass man ständig Angst haben muss, etwas könnte nachgeben.

Vielen Dank schon vorab für eure Ratschläge!
J
jeix9
20.12.22 09:45
Ich würde zuerst prüfen, ob alle Schrauben richtig fest sind und keine Fehlteile verbaut wurden. Dann lohnt es sich oft, Eckverbindungen mit zusätzlichem Holzleim zu stützen, das erhöht die Stabilität deutlich.
B
Bilujon
20.12.22 10:03
Manchmal hilft es, das Bett auf einem ebenen Boden hinzustellen oder mit kleinen Unterlegeplättchen aus Holz die Unebenheiten auszugleichen. Das verhindert Wackeln von unten und stabilisiert insgesamt.
D
Dilen
20.12.22 10:37
Dein Anliegen ist nachvollziehbar, denn trotz der scheinbar soliden Konstruktion eines MALM Bettes gibt es einige typische Stellen, an denen man beim Aufbau aufpassen muss, um maximale Stabilität zu erreichen.

Zunächst: Verschraubungen sollten immer mit dem passenden Drehmoment angezogen werden, nicht zu locker, aber auch ohne Überdrehung, da sonst das Material aufweicht. Ein kleiner Trick: Schrauben, die Holz- oder Spanplattenteile verbinden, sitzen oft nicht sehr tief und brauchen eine enge Fixierung. Empfehlenswert ist hier das Vorbohren, sofern noch nicht vorgesehen, und der Einsatz von hochwertigen Schrauben mit größerem Gewinde.

Weiterhin kann man an den Verbindungsstellen zusätzlich mit Holzleim arbeiten – der verbessert die Verbindung nachhaltig. Doch Vorsicht, es muss passgenau zusammengebaut werden, sonst kann der Leim das Einpassen erschweren.

Ein weiterer kritischer Punkt sind die Auflager der Lattenroste. Diese sollten absolut plan und möglichst mit Antirutsch-Material ausgestattet sein, um Verspannungen im Gestell zu vermeiden.

Zusätzliche Tipps:
- Überprüfe die Holzplatten insbesondere an den Seiten auf Verzug.
- Falls das Bett wackelt, kann eine sehr dünne Filzunterlage an den Kontaktpunkten zwischen Bett und Boden schon viel bewirken.

Welchen Lattenrost nutzt du denn? Das kann auch Einfluss auf die Gesamtstabilität haben.

Wichtig wäre noch zu wissen, ob das Bett auf einem Teppich, Parkett oder Fliesen steht, da das die Stabilität auch beeinflussen kann.
K
Kar49
20.12.22 11:02
Dilen schrieb:
Welchen Lattenrost nutzt du denn? Das kann auch Einfluss auf die Gesamtstabilität haben.

Danke für die Detailfragen! Ich nutze den normalen Lattenrost von IKEA, der mit dem Bett angeboten wird – ist ein einfacher Federholzrost. Der Boden ist Laminat, aber ganz eben, da habe ich schon nochmal mit Wasserwaage geprüft.

Vorbohren habe ich nicht gemacht, das Bett kam als normales Selbstbauset mit vorgebohrten Löchern. Ich hab das Gefühl, dass die Seitenwangen manchmal etwas nachgeben und nicht so fest zueinander stehen. Ich nehme an, das könnte an den Verbindungen liegen, die ja eigentlich Holzplatten sind mit Schrauben drin.
S
SauDietmar
20.12.22 11:46
Hi Kar49,

ich habe das MALM Bett auch schon mehrfach aufgebaut und kann dir da eine genau strukturierte Vorgehensweise empfehlen, mit der das Bett in jedem Fall stabiler wird:

1. Vorbereitung: Kontrolliere alle Teile auf Beschädigungen und sortiere Schrauben nach Typ.
2. Einsatz von Holzleim: Trage an alle Verbindungsflächen vor dem Zusammenbauen dünn Holzleim auf. Dieser sorgt für eine wesentlich bessere Verbindung zwischen den Platten.
3. Festziehen der Schrauben: Ziehe die Schrauben mit einem passenden Schraubendreher oder Akkuschrauber an, aber ohne zu viel Kraft. Zu fest kann das Material beschädigen, was das Gegenteil von Stabilität erzeugt.
4. Zusätzliche Versteifungen: An der Stelle, wo die Seitenteile mit den Kopf- und Fußteilen verbunden sind, kannst du kleine Metallwinkel (aus dem Baumarkt) zur Verstärkung montieren – das macht einen enormen Unterschied.
5. Lattenrost richtig einsetzen: Achte darauf, dass der Lattenrost straff liegt und von der Bettumrahmung gut gehalten wird. Bei Bedarf kannst du zusätzlich rutschfeste Filz- oder Gummiunterlagen an den Kontaktpunkten anbringen.

Tipp: Falls du ein bisschen handwerkliches Geschick hast, kannst du kleine Abstandshalter unter die Bettfüße legen, um ein minimales Kippeln zu vermeiden.

Meld dich gerne, wenn du mehr Details zum Einbau der Winkel brauchst!
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