SauDietmar schrieb:
An der Stelle, wo die Seitenteile mit den Kopf- und Fußteilen verbunden sind, kannst du kleine Metallwinkel (aus dem Baumarkt) zur Verstärkung montieren – das macht einen enormen Unterschied.Danke, das klingt interessant. Ich hätte nicht gedacht, dass man die Verbindung mit Metallwinkeln nachrüsten kann, ohne das Möbelstück optisch zu stark zu verändern. Wie befestigt man die Metallwinkel denn am besten, sodass sie nicht sichtbar oder zumindest wenig auffällig sind? Reichen normale Schrauben aus dem Baumarkt?
Ich kann mir auch vorstellen, dass das Holz am Bett recht dünn ist – ist das ein Problem bei der Montage von Winkeln? Welche Maße würdest du empfehlen?
S
SauDietmar20.12.22 13:01Metallwinkel, die ich verwende, sind ein Winkelprofil von ca. 40x40 mm mit einer Dicke von 2-3 mm. Die Schrauben sollten kurz und mit einem Durchmesser von 3-4 mm sein, damit sie das Holz nicht spalten. Vorbohren ist absolut Pflicht, damit das Spanholz nicht reißt.
Um die Winkel so zu platzieren, dass sie kaum sichtbar sind, montiere ich sie meist auf die Innenseite der Bettseiten, also an der Verbindung zwischen Kopf-/Fußteil und Seitenwand. Da diese Stellen oft nur von innen sichtbar sind (unter dem Lattenrost), fällt das kaum ins Auge.
Unter Umständen kannst du auch kleine Winkel wählen, die flach anliegen, damit nichts stört.
Falls du das Ganze optisch unsichtbarer willst, kannst du die Winkel farblich an das Holz anpassen oder sogar mit kleinen Holzblenden abdecken.
Tip: Nutze einen Akkuschrauber mit Drehmomentbegrenzung und setze die Schrauben vorsichtig, Schritt für Schritt. So vermeidest du Materialschäden.
Möchtest du, kann ich dir noch genaue Bezugsquellen für passende Winkel nennen.
Um die Winkel so zu platzieren, dass sie kaum sichtbar sind, montiere ich sie meist auf die Innenseite der Bettseiten, also an der Verbindung zwischen Kopf-/Fußteil und Seitenwand. Da diese Stellen oft nur von innen sichtbar sind (unter dem Lattenrost), fällt das kaum ins Auge.
Unter Umständen kannst du auch kleine Winkel wählen, die flach anliegen, damit nichts stört.
Falls du das Ganze optisch unsichtbarer willst, kannst du die Winkel farblich an das Holz anpassen oder sogar mit kleinen Holzblenden abdecken.
Tip: Nutze einen Akkuschrauber mit Drehmomentbegrenzung und setze die Schrauben vorsichtig, Schritt für Schritt. So vermeidest du Materialschäden.
Möchtest du, kann ich dir noch genaue Bezugsquellen für passende Winkel nennen.
Kleine Ergänzung von mir, falls es hilfreich ist:
Manchmal liegt die Ursache für das Wackeln auch daran, dass die Bohrlöcher im Material durch zu festes Festziehen ausgedehnt sind, sodass die Schrauben nicht mehr richtig greifen. In dem Fall hilft es, die Schrauben mit passendem Holzleim zu versehen oder Holzfüllmaterial am Loch einzubringen – dann dübellöcher wiederherstellen und neu verschrauben.
Dies ist zwar ein wenig aufwändig, aber wenn das Bett häufig belastet wird, ist die Investition sinnvoll für langfristige Stabilität.
Manchmal liegt die Ursache für das Wackeln auch daran, dass die Bohrlöcher im Material durch zu festes Festziehen ausgedehnt sind, sodass die Schrauben nicht mehr richtig greifen. In dem Fall hilft es, die Schrauben mit passendem Holzleim zu versehen oder Holzfüllmaterial am Loch einzubringen – dann dübellöcher wiederherstellen und neu verschrauben.
Dies ist zwar ein wenig aufwändig, aber wenn das Bett häufig belastet wird, ist die Investition sinnvoll für langfristige Stabilität.
Hallo Kar49,
ich kann mir gut vorstellen, dass du dich fragst, wie du die Stabilität deines Malm Bettes verbessern kannst. Ich habe selbst auch ein solches Bett und es gibt ein paar Punkte, auf die ich immer achte:
Zunächst einmal ist es wirklich wichtig, dass alle Schrauben fest sitzen. Im Laufe der Zeit lockern sich diese durch das Liegen und Aufstehen. Ich schaue daher regelmäßig nach und ziehe sie gegebenenfalls wieder an.
Außerdem hilft es, wenn du den Rahmen komplett parallel und plan aufbaust – kleine schiefe Winkel können das Ganze ins Wackeln bringen. Auch das Material kannst du ein wenig nachbehandeln, etwa mit einem Schutzlack, der das Holz etwas stabiler macht.
Falls du noch Probleme hast, kannst du an kritischen Verbindungsstellen Holzleisten innen einbauen, um zusätzliche Stabilität zu generieren. Diese Leisten sollten gut verklebt und Schraubenfest montiert werden.
Ich hoffe, diese Hinweise sind eine Hilfe für dich.
ich kann mir gut vorstellen, dass du dich fragst, wie du die Stabilität deines Malm Bettes verbessern kannst. Ich habe selbst auch ein solches Bett und es gibt ein paar Punkte, auf die ich immer achte:
Zunächst einmal ist es wirklich wichtig, dass alle Schrauben fest sitzen. Im Laufe der Zeit lockern sich diese durch das Liegen und Aufstehen. Ich schaue daher regelmäßig nach und ziehe sie gegebenenfalls wieder an.
Außerdem hilft es, wenn du den Rahmen komplett parallel und plan aufbaust – kleine schiefe Winkel können das Ganze ins Wackeln bringen. Auch das Material kannst du ein wenig nachbehandeln, etwa mit einem Schutzlack, der das Holz etwas stabiler macht.
Falls du noch Probleme hast, kannst du an kritischen Verbindungsstellen Holzleisten innen einbauen, um zusätzliche Stabilität zu generieren. Diese Leisten sollten gut verklebt und Schraubenfest montiert werden.
Ich hoffe, diese Hinweise sind eine Hilfe für dich.
sarlo schrieb:
Falls du noch Probleme hast, kannst du an kritischen Verbindungsstellen Holzleisten innen einbauen, um zusätzliche Stabilität zu generieren.Danke für den Tipp mit den Holzleisten! Welche Maße empfiehlst du ungefähr für so eine Leiste, und wie befestigt man die am besten?
Kann man auch Multiplex oder Massivholz dafür verwenden, oder ist das bei einem MALM Bett zu schwer? Mein Ziel ist, das Ganze möglichst robust zu machen aber ohne viel sichtbaren Aufwand oder dass das Bett zu schwer wird.
Guten Morgen, Kar49.
Ich greife das Gerüst mit Holzleisten gerne im Bereich der Eckverbindungen auf. Ein gängiger Ansatz ist der Einsatz von etwa 20-30 mm breiten und 10-15 mm starken Leisten, die im rechten Winkel innen an die Seiten- sowie Kopf-/Fußteilplatten geschraubt und verleimt werden. Das sorgt für zusätzliche Quersteifigkeit.
Multiplex eignet sich hervorragend, da es hohe Stabilität bietet und relativ leicht ist. Massivholz ist zwar stabil, kann aber wegen des Gewichts unnötig sein und Druckstellen am Boden begünstigen.
Generell empfehle ich:
- Leisten sorgfältig zuschneiden
- Vorbohren der Schraubenlöcher
- Verwendung von Holzleim und Schrauben in Kombination
- Überstehende Leistenkanten sauber abrunden oder absägen, damit diese nicht störend hervorstehen
Falls du möchtest, kann ich dir noch einen konkreten Aufbauplan skizzieren oder weitere Tipps zum Zuschnitt geben.
Falls du Fragen hast, gerne her damit!
Ich greife das Gerüst mit Holzleisten gerne im Bereich der Eckverbindungen auf. Ein gängiger Ansatz ist der Einsatz von etwa 20-30 mm breiten und 10-15 mm starken Leisten, die im rechten Winkel innen an die Seiten- sowie Kopf-/Fußteilplatten geschraubt und verleimt werden. Das sorgt für zusätzliche Quersteifigkeit.
Multiplex eignet sich hervorragend, da es hohe Stabilität bietet und relativ leicht ist. Massivholz ist zwar stabil, kann aber wegen des Gewichts unnötig sein und Druckstellen am Boden begünstigen.
Generell empfehle ich:
- Leisten sorgfältig zuschneiden
- Vorbohren der Schraubenlöcher
- Verwendung von Holzleim und Schrauben in Kombination
- Überstehende Leistenkanten sauber abrunden oder absägen, damit diese nicht störend hervorstehen
Falls du möchtest, kann ich dir noch einen konkreten Aufbauplan skizzieren oder weitere Tipps zum Zuschnitt geben.
Falls du Fragen hast, gerne her damit!
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