Aus meiner Erfahrung kann ich Folgendes beitragen: Bei Malm Betten entstehen Quietscher meist an den Verbindungsstellen der Lattenrostauflage zum Bettrahmen.
Wenn der Boden nicht eben ist, gerät das Bett unter Spannung, was diese Verbindungen belastet.
Meine Empfehlung:
1. Prüfe, ob der Lattenrost exakt aufliegt und keine Bewegungsspielräume hat.
2. Klebe dünne Filzstreifen oder dünnes Moosgummi auf die Auflageflächen des Lattenrostes.
3. Nutze Unterleger mit höherer Elastizität, beispielsweise Gummiunterlagen mit Filzüberzug, an den Füßen.
Damit wird die Kraft besser verteilt, die Belastungen gering gehalten und die Quietschgeräusche effektiv reduziert.
Es ist keine einmalige Montage, eher eine Kombination aus Reinigung, Anpassung und Schalldämmung.
Wenn der Boden nicht eben ist, gerät das Bett unter Spannung, was diese Verbindungen belastet.
Meine Empfehlung:
1. Prüfe, ob der Lattenrost exakt aufliegt und keine Bewegungsspielräume hat.
2. Klebe dünne Filzstreifen oder dünnes Moosgummi auf die Auflageflächen des Lattenrostes.
3. Nutze Unterleger mit höherer Elastizität, beispielsweise Gummiunterlagen mit Filzüberzug, an den Füßen.
Damit wird die Kraft besser verteilt, die Belastungen gering gehalten und die Quietschgeräusche effektiv reduziert.
Es ist keine einmalige Montage, eher eine Kombination aus Reinigung, Anpassung und Schalldämmung.
Kurz und knapp, aber präzise:
Meiner Meinung nach kann die Ursache für das Quietschen bezüglich der unebenen Böden durch die Installation von verstellbaren Möbelstellfüßen beseitigt werden. Diese Füße bieten die Möglichkeit, das Bett exakt waagerecht auszurichten, sodass es auf stablem Fundament steht.
Des Weiteren sollte man sicherstellen, dass alle Verbindungen im Rahmen richtig angezogen sind, da ein loser Rahmen unter Spannung sicher knarzt.
Ebenso kann die Verwendung von selbstklebenden Filzpads an den Kontaktstellen zwischen Lattenrost und Rahmen weitere Geräusche minimieren.
Dies sind bewährte Standardmaßnahmen in der Möbelmontage, welche ich in meiner Tätigkeit als Möbelfachmann häufig empfehle.
Meiner Meinung nach kann die Ursache für das Quietschen bezüglich der unebenen Böden durch die Installation von verstellbaren Möbelstellfüßen beseitigt werden. Diese Füße bieten die Möglichkeit, das Bett exakt waagerecht auszurichten, sodass es auf stablem Fundament steht.
Des Weiteren sollte man sicherstellen, dass alle Verbindungen im Rahmen richtig angezogen sind, da ein loser Rahmen unter Spannung sicher knarzt.
Ebenso kann die Verwendung von selbstklebenden Filzpads an den Kontaktstellen zwischen Lattenrost und Rahmen weitere Geräusche minimieren.
Dies sind bewährte Standardmaßnahmen in der Möbelmontage, welche ich in meiner Tätigkeit als Möbelfachmann häufig empfehle.
theo63 schrieb:
ich hatte mir vor längerer Zeit selbst ein Malm Bett gekauft und festgestellt, dass die Verbindung zwischen den Kopf- und Fußteilen sowie den Seitenwänden durch die Metallwinkel bei Bewegung leichten Spielraum hat.Das ist ein wichtiger Punkt.
Zur Ergänzung: Bei Möbeln wie dem Malm kann auch geringfügiges „Wippen“ entstehen, wenn der Lattenrost in seiner Auflage nicht ausreichend gesichert ist.
Einige Nutzer haben berichtet, dass das Nachrüsten von zusätzlichen Schrauben oder Metallwinkeln (beispielsweise kleine Eckwinkel aus dem Baumarkt) da langfristig eine Verbesserung gebracht hat.
Darüber hinaus kann man die Schrauben nach ein paar Wochen erneut überprüfen, da Holz bei Belastung nachgibt und sich leicht verzieht.
Ein weiterer Tipp: Eine dünne Lage Filz oder Moosgummi zwischen Rahmen und Lattenrost kann Vibrationen und Geräusche effektiv reduzieren. Wichtig ist dabei die Trockenheit des Materials, da Feuchtigkeit die Geräusche verstärken kann.
Ich würde außerdem prüfen, ob die Bodenunebenheit einen messbaren Höhenunterschied aufweist und ob eine neue Unterlage oder sogar eine Nivelliermatte Sinn macht.
Damit sollte sich das Quietschen spürbar reduzieren lassen.
Royan schrieb:
Ich habe schon versucht, das Bett neu aufzubauen und auch unterschiedliche Unterlagen ausprobiert, aber das Problem bleibt bestehen.Danke für diese Info, das erleichtert die Einschätzung etwas, da sonst viele Ursachen in Frage kämen.
Aufbaufehler sind hier also schon ausgeschlossen?
Falls ja, würde ich noch einmal empfehlen, gezielt die Verbindungen mit kleinen Filz- oder Moosgummipads zu verstärken, wie schon erwähnt, und besonders die Auflagewinkel des Lattenrostes zu prüfen.
Eine spezielle Option bei IKEA-Möbeln ist auch die Verwendung von "Möbelzargen-Schmiermittel" – das sind schmale Trockenschmierfolien, die auch den Verschleiß durch Reibung reduzieren, ohne dass man mit Ölen arbeitet.
Bist du bei der Bewegung im Bett inklusive Mauernagelungen oder lediglich bei stärkerer Belastung wie Aufstehen und Hinsetzen betroffen?
Das könnte helfen, den genauen Bereich der Geräuschentstehung weiter zu isolieren.
theo63 schrieb:
Man könnte auch testweise eine feste Unterlage komplett unter das Bett legen, z. B. eine große Platte, die den Boden ausgleicht.Das war bei mir auch die Lösung!
Eine Unterlage, die das Bett quasi "schwebend stabilisiert", hat bei mir das Quietschen komplett beendet, weil dadurch die Schwingungen, die der unebene Boden hervorruft, einfach abgefedert wurden.
Allerdings muss die Unterlage gut belüftet sein, damit sich keine Feuchtigkeit staut, das habe ich in einem Fall verbockt und es hat leicht gemüffelt hinterher.
Deshalb: Bei Laminat oder Parkett als Boden eignet sich eine relativ dünne, aber feste und trockene Holzplatte ideal, sehr wichtig ist eine schützende Zwischenschicht, z.B. mit Filz oder einer dünnen Moosgummimatte.
Kleiner Aufwand, große Wirkung.
Danke für die vielen ausführlichen Beiträge!
Zur Qualität des Bodens: Es handelt sich um ein älteres Laminat mit leichten Unebenheiten von ca. 3-5 mm über die Bettauflagefläche verteilt. Keine starken Dellen, aber genügend, um das Bett minimal zum Wackeln zu bringen.
Ich werde alle Schrauben nochmals prüfen, die Filzgleiter ausprobieren und bei stärkeren Unebenheiten zusätzlich eine stabilisierende Holzplatte unterlegen, wie sie empfohlen wurde.
Interessant finde ich auch den Tipp mit dem Trockenschmiermittel und den Metallwinkeln, um die Stabilität zu erhöhen.
Ich gebe hier Rückmeldung, sobald ich etwas ausprobiert habe. Danke nochmals an alle für die tiefgehenden und hilfreichen Tipps! 🙂
Zur Qualität des Bodens: Es handelt sich um ein älteres Laminat mit leichten Unebenheiten von ca. 3-5 mm über die Bettauflagefläche verteilt. Keine starken Dellen, aber genügend, um das Bett minimal zum Wackeln zu bringen.
Ich werde alle Schrauben nochmals prüfen, die Filzgleiter ausprobieren und bei stärkeren Unebenheiten zusätzlich eine stabilisierende Holzplatte unterlegen, wie sie empfohlen wurde.
Interessant finde ich auch den Tipp mit dem Trockenschmiermittel und den Metallwinkeln, um die Stabilität zu erhöhen.
Ich gebe hier Rückmeldung, sobald ich etwas ausprobiert habe. Danke nochmals an alle für die tiefgehenden und hilfreichen Tipps! 🙂
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