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MachsSelbst11.04.26 22:55Ich erinner mich an explodierende Holzpreise 2020/21. Damals kam das Holz auch aus Deutschland, wurde aber lieber für höhere Preise nach China und in die USA verkauft. Und das ist auch vernünftig, das ist Marktwirtschaft...
Wir verfolgen, zumindest in Deutschland, keine "Wir exportieren erst, wenn unsere eigene Nachfrage befriedigt ist" Politik wie China oder die USA inzwischen...
Wir verfolgen, zumindest in Deutschland, keine "Wir exportieren erst, wenn unsere eigene Nachfrage befriedigt ist" Politik wie China oder die USA inzwischen...
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nordanney13.04.26 17:26Gerade vom Bankentag eines richtig großen Bauträgers (i.W. Geschosswohnungsbau) zurückgekommen. Groß = dreistelliger Mio. € Jahresumsatz
Teilmodulare Bauweise: KG 300/400 2.000€/qm Baukosten (Abnehmer Wohnungsgenossenschaften usw.)
Normale Bauweise: v.g. KG 2.300€/qm Baukosten (KfW 40 QNG wg/AfA für Investoren)
Hinzu kommen das Sonderwunschmanagement für die Käufer, das die Kosten nach oben treibt.
Erwartung zu Baukosten: Aktuell seitwärts bei kleineren Auftragnehmern, da denen die Aufträge noch immer fehlen. Sofern sich das Thema Iran zeitnah löst, +/- 3% Preissteigerung in diesem und 5-7% Preissteigerung im nächsten Jahr (aufgrund deutlich anziehender Bautätigkeit)
Ja, der Bauträger ist nicht ganz mit dem privaten Bauherren vergleichbar, aber die Richtung ist sehr ähnlich. Und da die Jungs mit ihren Kosten auch während Corona und mit dem Beginn des Russlandkrieges und dem Zinsschock ganz gut gelegen haben, ist das vielleicht für Euch auch eine ganz gute Richtschnur.
Teilmodulare Bauweise: KG 300/400 2.000€/qm Baukosten (Abnehmer Wohnungsgenossenschaften usw.)
Normale Bauweise: v.g. KG 2.300€/qm Baukosten (KfW 40 QNG wg/AfA für Investoren)
Hinzu kommen das Sonderwunschmanagement für die Käufer, das die Kosten nach oben treibt.
Erwartung zu Baukosten: Aktuell seitwärts bei kleineren Auftragnehmern, da denen die Aufträge noch immer fehlen. Sofern sich das Thema Iran zeitnah löst, +/- 3% Preissteigerung in diesem und 5-7% Preissteigerung im nächsten Jahr (aufgrund deutlich anziehender Bautätigkeit)
Ja, der Bauträger ist nicht ganz mit dem privaten Bauherren vergleichbar, aber die Richtung ist sehr ähnlich. Und da die Jungs mit ihren Kosten auch während Corona und mit dem Beginn des Russlandkrieges und dem Zinsschock ganz gut gelegen haben, ist das vielleicht für Euch auch eine ganz gute Richtschnur.
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MachsSelbst14.04.26 23:07Sofern sich das Thema Iran zeitnah löst... davon kann im Moment keine Rede sein, die Eskalationsspirale rotiert immer schneller...
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Simon198815.04.26 08:14Wir waren gestern beim GU, sein Angebot bzw. Festpreis von Anfang des Jahres bleibt, es hat sich noch nichts geändert lt. seiner Aussage :-)
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nordanney24.04.26 13:18Aktuelle Zahlen, da sich das Thema Iran doch nicht flott löst:
==> geht auch gerade durch die Presse
- aktuell Preissteigerungen bei verschiedenen Materialien bei 3-5%
- Änderungen in den nächsten 12 Monaten nicht erwartet, weitere (dann auch deutliche) Preissteigerungen in Abhängigkeit der weiteren Entwicklung möglich und wahrscheinlich
==> geht auch gerade durch die Presse
Aktuelle Preissteigerungen bei verschiedenen Materialien bei 3-5%? Ich hab die aktuellen Pressemeldungen eher so verstanden, dass die Baupreise um 3-5% gestiegen sind und das einzelne Materialien da halt einen großen Einfluss haben und dementsprechend deutlich stärker steigen. Der Rohbauer, mit dem wir vermutlich nun einen Vertrag für Bau ab August 2026 eingehen, spricht aktuell davon, dass er schon Probleme hätte XPS für unter der Bodenplatte zu bekommen und die Preise dort deutlich angezogen hätten.
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