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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

Tolentino05.01.23 18:08

Also dem ersten Block kann ich nicht ganz folgen. Meinst du damit, dass der Staat eigentlich die Rente zahlen müsste, unabhängig von den Einzahlungen? Wo steht das?
Oder redest du von den versicherungsfremden Leistungen? Da ist es umstritten, ob die Zuschüsse diese Leistungen decken oder nicht, denn das hängt maßgeblich von der konkreten Abgrenzung der Leistung ab. Aber ich glaube, das zu vertiefen führt hier zu weit...

Der zweite Block beschreibt den theoretischen Ansatz sehr gut, aber die Produktivitätsteigerung eben nicht nur weitergegeben werden, sondern sie muss auch immer so hoch ausfallen, das sowohl Inflation, als auch demografischer Wandel abgefangen werden können. Und das hätte man auch mit einführung des Umlageverfahrens eigentlich absehen können (müssen), dass das nicht immer der Fall sein würde.

Jetzt zum dritten: Theoretisch stimmt das für Versicherungen.
Das Umlageverfahren funktioniert gut, wenn die Leistungsempfägner statistisch gesehen immer weniger sind (bzw. die Leistungen immer geringer) als die Einzahler (Einzahlungen). Also bei Risikoversicherungen und gfs. Krankenversicherungen. Da wir aber immer länger leben und immer weniger Kinder kriegen, geht das bei der Rente eben schon programmatisch nicht auf.
Aber bei meinem Modell wäre es ja nur zum Teil eine Versicherung ("die Basisrente"). Der Rest wäre eine Anlage/Investition. Diese würde dann tatsächlich als individueller Kapitalstock angespart werden und je nach Wahl investiert zusammen mit der resultierenden Rendite dann zum Ende der Erwerbszeit aufgezehrt werden. Hierbei dann eben auch mit entsprechenden Wahlmöglichkeiten: Auszahlung als Rente oder auf einen Schlag. Die Vorteile liegen in der Unabhängigkeit von eben der demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung lediglich der eigenen Volkswirtschaft sondern einer besseren Streuung (wenn man entsprechende Anlageobjekte wählt). Individuell betrachtet besteht auch eine größere Freiheit und Sicherheit dadurch, dass die Auszahlungshöhe eben von den individuellen persönlichen Entscheidungen abhängt und nicht von staatlichen Entscheidungsprozessen.

So jetzt kann man sagen, naja ist ja im Prinzip schon so. Ich bin nur der Meinung, dass der Anteil der gesetzlichen Rentenbeiträge im Hinblick auf die zu erwarteten Rentenbezüge eben viel zu hoch ist. Das muss jetzt so sein, weil wir immer mehr Rentner werden und immer weniger Beitragszahler. Aber früher oder später muss man da was ändern. Oder man erhebt einfach gleich mehr Steuern und macht es komplett steuerfinanziert und über die Grundsicherung. Das wäre nur nicht durchzusetzen, deswegen meine Einschätzung, dass man wohl realistisch gesehen die Boomergeneration abwartet.
chand198605.01.23 18:54
Tolentino schrieb:


Also dem ersten Block kann ich nicht ganz folgen. Meinst du damit, dass der Staat eigentlich die Rente zahlen müsste, unabhängig von den Einzahlungen? Wo steht das?
Oder redest du von den versicherungsfremden Leistungen? Da ist es umstritten, ob die Zuschüsse diese Leistungen decken oder nicht, denn das hängt maßgeblich von der konkreten Abgrenzung der Leistung ab. Aber ich glaube, das zu vertiefen führt hier zu weit...

Der zweite Block beschreibt den theoretischen Ansatz sehr gut, aber die Produktivitätsteigerung eben nicht nur weitergegeben werden, sondern sie muss auch immer so hoch ausfallen, das sowohl Inflation, als auch demografischer Wandel abgefangen werden können. Und das hätte man auch mit einführung des Umlageverfahrens eigentlich absehen können (müssen), dass das nicht immer der Fall sein würde.

Jetzt zum dritten: Theoretisch stimmt das für Versicherungen.
Das Umlageverfahren funktioniert gut, wenn die Leistungsempfägner statistisch gesehen immer weniger sind (bzw. die Leistungen immer geringer) als die Einzahler (Einzahlungen). Also bei Risikoversicherungen und gfs. Krankenversicherungen. Da wir aber immer länger leben und immer weniger Kinder kriegen, geht das bei der Rente eben schon programmatisch nicht auf.
Aber bei meinem Modell wäre es ja nur zum Teil eine Versicherung ("die Basisrente"). Der Rest wäre eine Anlage/Investition. Diese würde dann tatsächlich als individueller Kapitalstock angespart werden und je nach Wahl investiert zusammen mit der resultierenden Rendite dann zum Ende der Erwerbszeit aufgezehrt werden. Hierbei dann eben auch mit entsprechenden Wahlmöglichkeiten: Auszahlung als Rente oder auf einen Schlag. Die Vorteile liegen in der Unabhängigkeit von eben der demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung lediglich der eigenen Volkswirtschaft sondern einer besseren Streuung (wenn man entsprechende Anlageobjekte wählt). Individuell betrachtet besteht auch eine größere Freiheit und Sicherheit dadurch, dass die Auszahlungshöhe eben von den individuellen persönlichen Entscheidungen abhängt und nicht von staatlichen Entscheidungsprozessen.

So jetzt kann man sagen, naja ist ja im Prinzip schon so. Ich bin nur der Meinung, dass der Anteil der gesetzlichen Rentenbeiträge im Hinblick auf die zu erwarteten Rentenbezüge eben viel zu hoch ist. Das muss jetzt so sein, weil wir immer mehr Rentner werden und immer weniger Beitragszahler. Aber früher oder später muss man da was ändern. Oder man erhebt einfach gleich mehr Steuern und macht es komplett steuerfinanziert und über die Grundsicherung. Das wäre nur nicht durchzusetzen, deswegen meine Einschätzung, dass man wohl realistisch gesehen die Boomergeneration abwartet.
Logisch nicht konsistent. Wenn man tatsächlich für die Rente an den Kapitalmarkt muss, fließt Nachfrage dorthin statt in die Realwirtschaft. Dann wird ausgerechnet der reale Kapitalstock durch Nachfrageausfälle angenagt, der später dann eben jene kapitalgedeckte Rente ausgeben soll. Geht logisch nicht auf. Wird man aber wahrscheinlich erst merken, wenn man den Karren einmal vor die Wand gesetzt hat, wie bei so vielem.

Inflation ist, externe Schocks ausgenommen ( Ölpreiskrise, Corona ), eben die Ableitung des Anstiegs der Lohnstückkosten. Das ist wahrscheinlich die engste Korrelation, die man in der VWL finden kann. Würde logisch heißen: Löhne müssen mit der Produktivität plus der gewollten Inflation ( von 2% in dem Fall ) steigen. Bei externen Schocks hieße es Gürtel enger schnallen.
Ist nicht durchsetzbar, und damit erodiert das System langsam.

Nutzt halt nichts, wenn man weiß, was zu tun wäre, es aber nicht durchsetzbar ist.
SoL05.01.23 19:06
Winniefred schrieb:

Ich als Altbaubesitzer wäre schonmal froh, wenn man Handwerker bekäme. Ich suche seit September nach Handwerkern, die unsere Sanierung realisieren. Nun ist Januar und ich bin kein Stück weiter. Ach doch, der Statiker kommt nächste Woche. Das war es. Ich hab es bisher nicht geschafft einen einzigen Kostenvoranschlag zu bekommen. 1 Vor-Ort-Termin hat stattgefunden. Aber sonst? Es ist zum Haareraufen. Und ich dachte, wenn ich im September beginne, dann kriege ich doch sicher für den Sommer im Folgejahr Handwerker....wir würden ja gerne noch weitermachen, zum Keller dämmen, Solarthermie um den Gasverbrauch zu drosseln. Aber nix da, keine Möglichkeit. Und es ist in einem Umfang, den wir nicht selbst erledigen können. Alle sanieren, dämmen und verbauen Wärmepumpen wie verrückt, es ist einfach keiner zu bekommen. Nach Monaten der erfolglosen Suche bin ich drauf und dran die Sanierung des EG und die Solarthermie einfach sein zu lassen. Bleibt es halt wie es ist. Ich kann auch nichts dafür. Ich hab schon keine Nerven mehr, bevor wir überhaupt anfangen konnten.
Fast genau meine Geschichte...
Etwa 15 Anfragen im August verschickt, 5 Antworten bekommen, 2 Vorortbesichtigungen im September / Oktober, 1 Firma wartet jetzt auf die Energieberater-Berechnungen, um ein Angebot abzugeben (die macht aber immerhin einen guten Eindruck und hat einen prima Ruf).
Jetzt muss ich nur noch sehen, dass die Firma sich weiterhin im Wettbewerb wähnt...

P.S.: Geschätzter Umfang 250-300k, also kann man daran auch was verdienen...
Reggert05.01.23 19:40
Wegen Reichtum keine Betreuung ist oft ein Problem

Habe zum großen Glück einen sanitär im bekanntenkreis bei Fragen, ansonsten kommst du dir vor wie beim Zahnarzt: "sind sie schon Kunde? Nein bin neu hergezogen. Ne dann nicht wir haben so viel zu tun. Und wie soll ich dann Kunde werden? Melden Sie sich wenn es Zeit hat"
3 mal so erlebt...
Die Wartung der Wärmepumpe wird wohl somit nun doch vom werkskundendienst erledigt, da macht es immerhin der hersteller... hätte gerne jemand lokales genommen

Und btw ich bin eindeutig Sorte Kunde: ich nehme mir Zeit wie es dem handwerker passt, frage nicht nach dem Preis und versorge mit Kaffee und essen

Lediglich die Jungs die die einfahrt gemacht haben waren extrem fleißig und unkompliziert, da habe ich mich sogar entschuldigt das ich nichts anbieten konnte weil sie so schnell waren
Winniefred05.01.23 19:43
SoL schrieb:

Fast genau meine Geschichte...
Etwa 15 Anfragen im August verschickt, 5 Antworten bekommen, 2 Vorortbesichtigungen im September / Oktober, 1 Firma wartet jetzt auf die Energieberater-Berechnungen, um ein Angebot abzugeben (die macht aber immerhin einen guten Eindruck und hat einen prima Ruf).
Jetzt muss ich nur noch sehen, dass die Firma sich weiterhin im Wettbewerb wähnt...

P.S.: Geschätzter Umfang 250-300k, also kann man daran auch was verdienen...

Sowas hört man von überall. Bei uns ist das Volumen natürlich wesentlich geringer, es ist ja nur das Erdgeschoss. Aber die Firmen sind offenbar bis sonstwann ausgebucht und benötigen keine Aufträge in halbwegs absehbarer Zeit. Ich drücke euch die Daumen. Bei uns ist es immerhin so, dass es notfalls so bleiben kann, wir wohnen ja auch schon drinnen. Ich bin froh, dass wir nicht absolut dringend auf Handwerker angewiesen sind. Zur Not machen wir es peu a peu selbst, so wie bisher auch fast alles.
Natürlich dann auch ohne Förderung, denn einen Energieberater finden wir ebenfalls nicht 😡.
Tolentino05.01.23 20:14
chand1986 schrieb:

Wenn man tatsächlich für die Rente an den Kapitalmarkt muss, fließt Nachfrage dorthin statt in die Realwirtschaft. Dann wird ausgerechnet der reale Kapitalstock durch Nachfrageausfälle angenagt, der später dann eben jene kapitalgedeckte Rente ausgeben soll. Geht logisch nicht auf. Wird man aber wahrscheinlich erst merken, wenn man den Karren einmal vor die Wand gesetzt hat, wie bei so vielem.

M.E. handelt es sich ja nur um eine zeitverzögerte Nachfrage, denn das angesparte Rentenkapital soll ja dann für die eigene Rente aufgezehrt werden.
Die Beiträge der Generation, die als erste für sich selbst anspart, fallen ja nicht weg, sondern sollen vollständig vom Staat übernommen werden, ergo kein Nachfrageverlust.
chand1986 schrieb:

Nutzt halt nichts, wenn man weiß, was zu tun wäre, es aber nicht durchsetzbar ist.

Wie gesagt, man wird es (oder was ähnliches) tun müssen und es dann umsetzen, wenn die in Rente befindliche Mehrheit einerseits klein genug ist, dass die eh kaum noch nennenswerte Rente komplett vom Staat übernommen werden kann und sich die beitragszahlende Minderheit über geringere Beiträge und mehr Selbstbestimmungsrecht freut.
rentekapitalstockenergieberater