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MATHIASDO29.06.18 11:10tolokau schrieb:
Die neue Rückwand wirkt wie ein stabiler KreuzverbandInteressanter Punkt. Allerdings stellt sich die Frage, ob das originale Design mit dieser zusätzlichen Rückwand nicht ursprünglich für ausreichend Stabilität gedacht war – oder ob IKEA bewusst Material eingespart hat und damit Kompromisse macht. Eine weitere Frage ist, ob eine Verstärkung über die originalen Befestigungen hinaus negative Auswirkungen auf die Optik oder die Garantie hat.
Ich würde empfehlen, auch zu überprüfen, ob die Kommode auf einer komplett ebenen Fläche steht, da geringe Unebenheiten an Möbeln mit Füßen meist mehr Wackeln verursachen als die Konstruktion an sich.
Hallo,
zu den Vorschlägen von tolokau möchte ich ergänzend anmerken, dass neben Verstärkung der Rückwand auch das Verkleben der Verbindungen mit Holzleim eine gute Hilfe sein kann. Dabei werden Schrauben weiterhin verwendet, aber der Leim sorgt für dauerhafte Stabilität gegen Bewegungen.
Wichtig: Leim erst auftragen und dann die Schrauben anziehen, um das Holz gleichmäßig zu verpressen.
Alternativ können auch Metallwinkel eingesetzt werden, die von innen die Ecken stabilisieren. Das ist oft effektiver als nur die Rückwand zu verschrauben.
Messwerkzeuge wie eine Wasserwaage und eine kleine Kartonschablone können helfen, die genaue Passform des Verstärkungsbretts anzufertigen.
zu den Vorschlägen von tolokau möchte ich ergänzend anmerken, dass neben Verstärkung der Rückwand auch das Verkleben der Verbindungen mit Holzleim eine gute Hilfe sein kann. Dabei werden Schrauben weiterhin verwendet, aber der Leim sorgt für dauerhafte Stabilität gegen Bewegungen.
Wichtig: Leim erst auftragen und dann die Schrauben anziehen, um das Holz gleichmäßig zu verpressen.
Alternativ können auch Metallwinkel eingesetzt werden, die von innen die Ecken stabilisieren. Das ist oft effektiver als nur die Rückwand zu verschrauben.
Messwerkzeuge wie eine Wasserwaage und eine kleine Kartonschablone können helfen, die genaue Passform des Verstärkungsbretts anzufertigen.
RAKLO schrieb:
Verkleben der Verbindungen mit Holzleim eine gute Hilfe sein kannDanke, das klingt sehr sinnvoll. Durch das Verkleben könnten die Verbindungen sicher besser dauerhaft fixiert werden. Allerdings macht das die Kommode wahrscheinlich ziemlich fest und verändert ihre Demontierbarkeit, richtig?
MATHIASDO schrieb:
ob eine Verstärkung über die originalen Befestigungen hinaus negative Auswirkungen auf die Optik oder die Garantie hatOptisch will ich möglichst wenig verändern – die Kommode soll weiterhin wie vorgegeben wirken und nicht aussehen wie ein Bastelobjekt. Die Garantie ist wohl ohnehin spätestens nach Änderungen erloschen.
Gibt es Empfehlungen für Verstärkungen, die unauffällig bleiben? Eventuell können kleine Winkel oder eine dünne Platte innen eingesetzt werden?
Zu den unauffälligen Verstärkungen an der Malm Kommode:
Die beste Methode für optisch unauffällige Stabilität ist eine dünne Multiplexplatte, die exakt auf die Innenseite der Rückwand zugeschnitten wird. Verwendet wird ca. 6 mm Multiplex, da diese dick genug für Stabilität ist, aber dünn genug, um innen kaum aufzufallen.
Befestigung erfolgt mit kurzen Holzschrauben, die in die Kanten oder vorhandenen Rahmen gebohrt werden. Die Platte kann so innenflächig die Schubkastenführung umschließen, ohne sichtbar zu sein.
Zusätzlich kleine Metallwinkel in den Ecken, ebenfalls innen, stabilisieren die Verbindungen der Seitenwände zur Rückwand. Wichtig ist, dass die Schrauben und Winkel nicht die Schubladenführung oder Beweglichkeit blockieren.
Tests haben gezeigt, dass man dadurch Wackeln deutlich reduziert, ohne optische Einbußen zu haben.
Wenn du weitere Maße oder eine genaue Anleitung brauchst, kann ich das gern detaillierter ausführen.
Die beste Methode für optisch unauffällige Stabilität ist eine dünne Multiplexplatte, die exakt auf die Innenseite der Rückwand zugeschnitten wird. Verwendet wird ca. 6 mm Multiplex, da diese dick genug für Stabilität ist, aber dünn genug, um innen kaum aufzufallen.
Befestigung erfolgt mit kurzen Holzschrauben, die in die Kanten oder vorhandenen Rahmen gebohrt werden. Die Platte kann so innenflächig die Schubkastenführung umschließen, ohne sichtbar zu sein.
Zusätzlich kleine Metallwinkel in den Ecken, ebenfalls innen, stabilisieren die Verbindungen der Seitenwände zur Rückwand. Wichtig ist, dass die Schrauben und Winkel nicht die Schubladenführung oder Beweglichkeit blockieren.
Tests haben gezeigt, dass man dadurch Wackeln deutlich reduziert, ohne optische Einbußen zu haben.
Wenn du weitere Maße oder eine genaue Anleitung brauchst, kann ich das gern detaillierter ausführen.
taotis53 schrieb:
Befestigung erfolgt mit kurzen Holzschrauben, die in die Kanten oder vorhandenen Rahmen gebohrt werdenVielen Dank, das ist die Art von Anleitung, die ich gesucht habe. Eine dünne Multiplexplatte innen ist eine gute Idee.
Ritaba schrieb:
zusätzlich Holzleisten innen an die Ecken geklebt und verschraubtMit Holzleisten die Eckverbindungen verstärken, klingt gut. Muss man dafür speziellen Leim verwenden oder reicht normaler Holzleim?
Ich plane, mit diesen Maßnahmen die Kommode auszurüsten, um eine langlebige und stabile Lösung zu schaffen. Kennt jemand Tipps zum genauen Zuschnitt der Platten und Leisten, damit nichts beim Schrauben splittert?
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