Zum Punkt Montagerahmen / Brett noch einmal:
Diese Methode wird in der professionellen Möbelmontage genutzt, um Lasten großflächig zu verteilen und Kippmomente abzuleiten. Im DIY Bereich ist es sehr sinnvoll, wenn die Wandstruktur das erfordert.
Das Brett sollte möglichst massiv und mindestens 18 mm dick sein, idealerweise Multiplex oder Leimholz. Die Befestigung an der Wand muss mit groß dimensionierten Dübeln und Schrauben erfolgen. Anschließend wird die Kommode fest mit dem Brett verschraubt.
Vorteil:
- Lasten werden sehr gut auf die Wand übertragen
- Kippschutz ist robust und langlebig
- Vermeidet größere Eingriffe in die Kommode selbst, was die Optik erhält
Nachteile:
- Ist sichtbar, wenn keine Abdeckungen verwendet werden
- Erfordert mehr handwerkliches Geschick und Material
Für Familien mit Kindern und Altbauwände kann ich diese Lösung nur empfehlen.
Diese Methode wird in der professionellen Möbelmontage genutzt, um Lasten großflächig zu verteilen und Kippmomente abzuleiten. Im DIY Bereich ist es sehr sinnvoll, wenn die Wandstruktur das erfordert.
Das Brett sollte möglichst massiv und mindestens 18 mm dick sein, idealerweise Multiplex oder Leimholz. Die Befestigung an der Wand muss mit groß dimensionierten Dübeln und Schrauben erfolgen. Anschließend wird die Kommode fest mit dem Brett verschraubt.
Vorteil:
- Lasten werden sehr gut auf die Wand übertragen
- Kippschutz ist robust und langlebig
- Vermeidet größere Eingriffe in die Kommode selbst, was die Optik erhält
Nachteile:
- Ist sichtbar, wenn keine Abdeckungen verwendet werden
- Erfordert mehr handwerkliches Geschick und Material
Für Familien mit Kindern und Altbauwände kann ich diese Lösung nur empfehlen.
Ich möchte mich zu Wort melden, weil ich selber lange mit Malm und Kippsicherungen zu tun hatte.
Generell gilt:
- Sicherheit immer vor Optik. Kinderfreundlichkeit ist extrem wichtig.
- Bei Rigips unbedingt Metallklappdübel verwenden, Kunststoff hält oft nicht lange.
- Gegen das Kippen hilft mindestens eine Befestigung oben an der Wand, die Schrauben sollten ausreichend tief im festen Material sitzen.
- Beim Montieren: Sorgfältig vorbohren, Dübel nach Herstellerangaben setzen und Schrauben nicht zu fest anziehen, um Rigips nicht zu beschädigen.
Kleiner Tipp: Nach der Montage vorsichtig versuchen, die Kommode zu kippen. Wenn sie sich nicht bewegt, bist du auf der sicheren Seite.
Es ist sinnvoll, wenn möglich weitere Sicherungen nach unten oder zu den Seiten anzubringen – dadurch bekommst Du mehrere Lastpunkte und mehr Stabilität.
Generell gilt:
- Sicherheit immer vor Optik. Kinderfreundlichkeit ist extrem wichtig.
- Bei Rigips unbedingt Metallklappdübel verwenden, Kunststoff hält oft nicht lange.
- Gegen das Kippen hilft mindestens eine Befestigung oben an der Wand, die Schrauben sollten ausreichend tief im festen Material sitzen.
- Beim Montieren: Sorgfältig vorbohren, Dübel nach Herstellerangaben setzen und Schrauben nicht zu fest anziehen, um Rigips nicht zu beschädigen.
Kleiner Tipp: Nach der Montage vorsichtig versuchen, die Kommode zu kippen. Wenn sie sich nicht bewegt, bist du auf der sicheren Seite.
Es ist sinnvoll, wenn möglich weitere Sicherungen nach unten oder zu den Seiten anzubringen – dadurch bekommst Du mehrere Lastpunkte und mehr Stabilität.
BAUEVA schrieb:
Kennt jemand hier Erfahrungen, wie sich ein Montagerahmen hinter der Kommode auf die Stabilität auswirkt?Ich nutze montierte Holzplatten als Verteilerelemente regelmäßig bei Altbauwänden. Die stabilisieren die Befestigung deutlich und ermöglichen einfacheres Justieren der Möbel nach Montage. Das Brett sollte das Traggewicht aufnehmen, daher bei Kommoden mit Schubladen wichtig.
Wie PLOMA sagte, ist die richtige Dübelwahl und Schraubenlänge zentral. Eine Montageplatte ist aber eine sehr gute Ergänzung, vor allem wenn die Wand ungleichmäßig belastet wird oder verschiedene Materialien treffen.
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