Stromcloud vs. Einspeisevergütung

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Hallo Wertes Forum,
unser Hausbauplan wurde durch Corona ziemlich torpediert aber wer das eine will muss das andere mögen.
Das gute ist wir hatten genügend Zeit alle Varianten durch zu rechnen und haben tatsächlich unseren ursprünglichen Plan Gastherme + Solarthermie verworfen da Wärmepumpe + Solar auf 20 Jahre doch günstiger wird.
Nun ist der aktuelle Plan:
Massivhaus 148m2 (Kalksandstein bis zur Dachspitze + Klinker)
Luftwärmepumpe ( Junkers Compress 7400)
PV Anlage + Speicher (noch kein Anbieter)

Nun hat unser Bauunternehmer ein Angebot von SENEC bekommen welches ein Cloudtarif beinhaltet. Klingt auf dem Papier super aber sowohl ich als auch unser Bauunternehmer sind etwas skeptisch und er forscht und rechnet aktuell nach.
Leider hab ich im Netz auch wiedersprüchliche Angaben gefunden.

Lohnt sich das Cloudsystem oder eher doch das klassische System mit Einspeisevergütung?
Was meint ihr? Gibt es hier Leute mit Erfahrungen?

vielen Dank schon mal für die Antworten.
 
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Das Angebot von SENEC kurz gefasst:
Ich trete die Einspeisevergütung an den Anbieter ab und bekomme somit den überproduzierten Strom vom Sommer im Winter zurück und kann so „theoretisch“ 100% autarkie schaffen. Zur Nutzung der cloud wird eine mtl. Gebühr fällig...
 
Die Stromcloud ist ein tolles Geschäftsmodell für den Anbieter. Der kann nämlich statt ein Produkt zu verkaufen eine langfristig renditbringende Geschäftsbeziehung mit dem Kunden eingehen. Ist voll im Trend.

und kann so „theoretisch“ 100% autarkie schaffen.
Das ist natürlich Quatsch. Autarkie hat etwas mit physischer Unabhängigkeit zu tun und nicht mit bilanzieller. Und für Letzteres kann ich ganz einfach den Verbrauch gegen die Jahresproduktion rechnen.
 
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