Neubau PV DHH - Angebotsvergleich

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N

nullhorn

Hallo zusammen,

ich baue demnächst eine DHH (11,50 x 10m) mit einem 45 Grad Satteldach, keine Gauben, N/S-Ausrichtung (sprich W/O jeweils eine Dachhälfte).
So, nun habe ich 3 Angebote von PV-Anlagen vorliegen, einmal mit 10,8 kWp, 14,0 kWp und 18,0 kWp und weiß ehrlich gesagt nicht was ich brauche bzw. was genug ist.
Da das Geld nicht gerade dicke ist, möchte ich das ganze nicht unnötig überdimensionieren.
Alle 3 Anlagen haben natürlich auch Speicher mit dabei, wobei bei dem 18,0 kW Angebot beim Speicher dabei steht "nutzbare Batteriekapazität 9,60 kwh"
Betrieben wird ein 1-Mann-Haushalt + Gewerbe + WP mit FBH.

Wer sagt mir, was ich brauche und was genügt? Wenn ich die jeweiligen PV-Anlagen Firmen frage,
sagt natürlich jeder nur dass, was er gerade verkaufen will.

Grüße
Flo
 
N

nullhorn

Als Ergänzung noch, ich wohne derzeit auf 105m² Mietwohnung und habe einen Verbrauch von ca. 4000 kWh (im Schnitt der letzten 3 Jahre). Nun weiß ich nicht, wie viel ich für die WP noch brauche.
 
KingJulien

KingJulien

Welches Gewerbe denn? 24/7 oder nine to five? Mit welchem Strombedarf.
Wenns nur tagsüber ist würde ich den Gedanken an Speicher verwerfen. Oder wenn so energieintensiv dass für die Batterie nix übrig bleibt.

Generell bin ich der Meinungen ganz oder gar nicht. Also entweder das Geld ist da für Dach voll (W/O ist doch super), oder eben nicht, dann lieber noch warten.

Sehr gut beraten wirst du übrigens im PV "Kaufhaus". Quasi "nebenan" ;)

PS: Was sagen denn die Angebote pro kWp? (ohne Speicher)
 
B

Benutzer200

Wer sagt mir, was ich brauche und was genügt? Wenn ich die jeweiligen PV-Anlagen Firmen frage,
sagt natürlich jeder nur dass, was er gerade verkaufen will.
Schau online nach den Erträgen, die Du generieren kannst. Und dann überlege, ob der Speicher wirklich Sinn macht (ich gehe mal von nein aus) und was Du immer aus dem Speicher ziehen kannst (im Winter?).

Grds. gilt, je größer, desto besser und günstiger.

Preise und Qualitäten kennen wir übrigens nicht. Ansonsten mal dort nachfragen, wo über PV diskutiert wird. Da sind echte Profis unterwegs. Ich darf nur nicht den Namen nennen, sonst werde ich wieder gebannt :rolleyes:
 
N

nullhorn

Welches Gewerbe denn? 24/7 oder nine to five? Mit welchem Strombedarf.
Wenns nur tagsüber ist würde ich den Gedanken an Speicher verwerfen.
Das Gewerbe ist ehr nine2five ... Ich bedrucke Textilien und die Maschinen laufen halt 7 Tage die Woche.
Wie viel von den 4.000 kW Jahresverbrauch da Gewerbe sind, kann ich nicht sagen.

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass man STANDARD heut zu Tage einen Speicher rein baut,
weil es früher einfach nicht ging und heute die Speichermöglichkeit einfach (preis)technisch genutzt werden kann/soll/muss.
 
B

Benutzer200

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass man STANDARD heut zu Tage einen Speicher rein baut,
weil es früher einfach nicht ging und heute die Speichermöglichkeit einfach (preis)technisch genutzt werden kann/soll/muss.
Nein, der Speicher ist noch immer kein Standard, da oftmals überteuert. Nur dann überhaupt halbwegs sinnig, wenn gefördert.
Rechne doch mal aus, was der Speicher kostet bzw. Dein eigenproduzierter Strom. Denn der eigene Strom ist nicht umsonst - Du musst die Anlage haben, den Speicher, die Speicherverluste, den Eigenverbrauch versteuern usw.
Wie viel von den 4.000 kW Jahresverbrauch da Gewerbe sind, kann ich nicht sagen.
Wenn das privat und Gewerbe zusammen sind, ist der Verbrauch echt gering. Das habe ich als Single mit Homeoffice und Wasserbett ja schon fast.
 
Hangman

Hangman

Ganz einfach: Dach vollmachen, alles was geht. Und dafür den Speicher weglassen (es sei denn, er wird gefördert oder ist Fördervoraussetzung für einen neuen Standard).
 
KingJulien

KingJulien

Ich glaube ja Speicher ist heute oft "Standard", weil man das eben so macht heute.
Hat zumindest der Solarteur behauptet ;)
 
Zuletzt aktualisiert 13.08.2022
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