Meinungen zum Haus-Grundriss erwünscht

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mir gefällt der Grundriss nicht so richtig. Der Flur wäre mir zu lang. Das Wohnzimmer und die Küche sind sehr groß, wäre da nicht eine freistehende Kochinsel viel schöner als eine
L-Lösung? Der Zugang zum Wohnzimmer erfolgt nur über eine ganz normal schmale Tür. Erstens steht diese Tür geöffnet mitten in den Raum hinein und zweitens finde ich eine doppelflügelige Tür zu so einem großen Wohnbereich schöner. Die Ankleide im Obergeschoss sieht eher aus wie ein Abstellraum, besonders im Vergleich zu den ansonsten großen Räumen. Zwei Türen ins Bad könnte ich mir gar nicht vorstellen. Meine beiden Kinder würden beide Badtüren bei jedem Toilettengang schließen und nur eine Tür wieder öffnen. Ich würde dann vom Schlafzimmer aus, immer vor der verschlossenen Türe stehen . Ist auch ein bisschen nervig immer zwei Türen zu schließen und zu öffnen, würde mir da lieber noch ein extra Kinderbad gönnen.

LG
Sabine
 
Hi Sabine ,

danke für deine Anregungen. Wir haben uns auch schon eine Küche für diesen Grundriss planen lassen, die habe ich mal beigefügt.

Ankleide können wir auch noch größer machen und vom Schlafzimmer oder Bad wegnehmen. Die 2 Türen wollten wir, dass wir aus dem Schlafzimmer nur eine Türe zu nehmen haben. Wie unsere Kinder mal damit umgehen, wissen wir noch nicht .

Der Flur ist lang, ja da geben wir dir recht, aber das ist mit dem Eingang auf der rechten Seite einfach nicht wirklich anders machbar denken ich, außer man verschiebt die Küche da hin. Dann muss aber auch jeder Gast durch die Küche ins Bad bzw. Gästezimmer. Dann hätten wir auch keine Morgensonne in der Küche und Abends keine Sonne im Wohnzimmer. Die Ausrichtung der Räume haben wir eben auch nach den Empfehlungen gestaltet.

Mit der Türe in den Wohnbereich hast Du recht, da haben wir auch schon mal eine doppelte Glas-Schiebetüre angedacht.

Gruß
Martin
 

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finde diese Küchenplanung leider alles andere als gelungen. viele eckschränke (unpraktisch) wenig auszüge (unpraktisch) Form (unpraktisch) usw usw, melde dich mal mit deiner Küche im KI-Forum zu Wort, da wird dir geholfen (auch das durchlesen anderer planungsthreads im Küchen Forum kann schon sehr helfen)
 
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Ja da hast Du hat . Die Planung war noch nicht ausgearbeitet. Da ging es erst mal darum, ob die Größe für die Küche passt und wo man da ca. preislich liegt. Aber wenn es soweit ist, werde ich dort auch noch nachfragen .

Gruß
Martin
 
Den Plan hatte mein Mann auch. Nochmal schön ein Auto restaurieren. Bis er feststellen mußte, Dienstreisen, 60+X Arbeitsstunden pro Woche und Kind, da wird es nichts mit Auto restaurieren. Garage wird normal hoch und es gibt erst mal keine Hubarbeitsbühne

Was mir auffällt:

Einliegerwohnung:
Wo soll im Schlafzimmer ein Schrank hin?
Finde das Bad sehr klein, vor allem im Hinblick auf Alter, Gehilfe und Hilfe beim Waschen und Ankleiden.
Das Wohn/Esszimmer mit Küche gefällt mir gar nicht und finde es schwer einzurichten.

Erdgeschoß: Der Flur gefällt mir nicht. Die Abstellkammer ist winzig. Besen und Staubsauger rein und es wird eng.
Gästezimmer evlt. als Kombiraum Gästezimmer und Arbeitszimmer nutzen.

Obergeschoss
riesiges Schlafzimmer, kleine Kinderzimmer und eines davon liegt noch Nichtmal schön. Das schönste Zimmer vom Schnitt ist meiner Meinung nach das Arbeitszimmer.
Schlafzimmer kleiner, Ankleide größer
Badezimmer nur 1 Türe
Lage Kinderzimmer und Arbeitszimmer tauschen.
Arbeitszimmer evtl. Kleiner dafür hat einer seinen Arbeitsplatz im EG
Hauswirtschaftsraum nach oben, wenn ihr schon überlegt Waschmaschine ins Bad zu stellen.
 
Bezüglich der Garagen wollen wir eben alles ebenerdig erreichen können, d.h. mit dem Auto in die Garage und dann auf gerader Ebene ins Haus. Vor der Garage sind in der Länge 8 Meter Platz, da kann man also locker davor parken,
... aber eben nur quer. In der Tiefe schätze ich davor nur etwa vier Meter. Dann steht ein Auto nicht vor seinem eigenen Nachtplatz ohne mit der Stoßstange auf den Bürgersteig überzuhängen komplett auf eigenem Grund und man macht abends bloß das Tor hoch um es gerade reinrollen zu lassen; sondern es steht quer vor seinem Platz und dem eines anderen Wagen.

Deswegen stelle ich das hier rein. [...] Es ist ja nicht so, dass wir in einer Stunde den Grundriss zusammen gebaut hatten und jetzt sagen, verbessert das mal bitte. Das hat uns STUNDEN an Arbeit gekostet...
Wenn einem das Gefühl für die Dimensionen fehlt, schult man es auch an hundert Entwurfsüberlegungen nicht. Das ist ja genau das, was mich an diesem Entwurf stört:

Wir sind logischerweise keine Architekten und wollen im übrigen auch kein 120 m² Haus bauen.
... nämlich, daß Ihr genau das getan habt: Ihr habt eben doch ein 120 qm Haus gebaut - nur eben viel größer. Dabei sind an manchen Stellen unverhältnismäßige Weiten entstanden, die sich aber nicht stringent durchziehen. Im Ergebnis entsteht ein 19 qm Bad, während @Curly zu Recht bemängelt, daß es (m.E. in einem Haus dieser Größe ein No-Go, erst recht im Kontrast zu vier Garagenstellplätzen) kein Kinderbad gibt. By the Way: im Versteigerungsfall macht allein das bei einer Immobilie dieser Kategorie locker zwanzig Mille Minderwert.

Dass die Mängel so grundlegend auf der konzeptionellen Ebene liegen (wobei nichts zu bedeuten hat, daß der Landrat und der Küchenplaner das nicht anmerken) ist mein Hauptmotiv, auf der Detailebene bislang nichts zu diesem Entwurf angemerkt zu haben.

Aber vielleicht öffnet Dir die Detailkritik ja den Zugang zu den Konzeptionsmängeln also will ich es einmal versuchen:

Die Höhendifferenzen - ibs. mit der umlaufenden Straße - wären mir geradezu eine Einladung, die beiden Doppelgaragen übereinander zu stellen. Wie gesagt, der kurze Weg zwischen Auto und Haustür genügt doch völlig, wenn er sich "nur" auf die Alltagsautos bezieht. Was ich in jedem Fall überlegen würde, wäre: die Baumassen durch Trennung in zwei Doppelgaragen zu entzerren, etwa klassisch beidseitig des Hauptgebäudes.

Der niveaugleiche Austritt kann gleichzeitig ja wohl nur für die Fenstertür planlinks im Eßzimmer oder für das Einliegerschlafzimmer gelten.

Eine Einliegerwohnung mit der Perspektive der Wohnung für familienangehörige Senioren würde ich niemals nicht im Erdgeschoß, niemals mit Bad so weit vom Schlafzimmer weg, und niemals ohne Zugang zum Treppenhaus der jungen Familie planen.

Die Laufrichtung der Treppe würde ich drehen. Das Arbeitszimmer würde ich nicht mit Kinderzimmern umrahmen, sondern eher in die Elternsuite einbeziehen.

Der Schornstein durchbricht die Firstpfette und macht Unterzüge für mindestens zwei Deckenplatten erforderlich.

Ich hoffe, nun wird ersichtlich, warum ich auf die für ein solches Haus unangemessen nur schrankraumige Ankleide, das Gästezimmer, das Gästebad, den Abstellraum etc. gar nicht erst eingegangen bin.

Fenster sollten übrigens damit sie als Angebotsgrundlage taugen in Anzahl und Dimension zu dem was tatsächlich bestellt wird passen. Das tun sie hier in keinster Weise.

Vier Autos sind an Eurer Situation das einzige Ungewöhnliche. Die Kombination "zwei Erwachsene (die teils daheim arbeiten) - zwei Kinder - Großeltern - kein Hund - Bonität für eine Villa" gibt es hingegen oft genug, daß man reale Gebäude ähnlich situierter Leute in die Arbeitsgrundlage einbeziehen kann.
 
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