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Mehrkosten Hanggrundstück mit Baumbestand

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Hallo ihr Lieben,

nachdem das letzte Grundstück, was wir hätten kaufen können, wegen des Bodens/Hang ausschied, haben wir nun ein eigentlich absolutes Traumgrundstück gefunden.

Sackgasse, groß, umgeben von Wiesen, traumhafter Ausblick und genau da, wo wir gerne bauen würden. Günstig ist es obendrein. Traumhaft oder? Zumindest eigentlich.

Jetzt zum "eigentlich": Das Grundstück ist am Hang und es sind einige Bäume darauf. Habe mich soweit informiert bzgl der Bäume: Sie dürfen entfernt werden, es muss aber ersatzweise jeweils ein neuer Baum gepflanzt werden. Kein Problem, da wir eh (Obst)bäume wollten, aber auch mit anderen können wir uns anfreunden.
Nun macht mir aber der Hang Sorgen. Es sind rund 18 bis 20% Steigung. Die Steigung ist relativ gleichmäßig. Das Grundstück ist rund 1300 qm groß und ca 32 auf 40 Meter.

Wie kostenrelevant ist ein solcher Hang? Da wir eh unbedingt mit Keller bauen wollen, stellt ein Keller für uns keine Nachteil oder Kostennachteil dar im Vergleich zur Bodenplatte. Aber was müssen wir dennoch wegen des Hanges zusätzlich einplanen?
In welcher Preisordnung liegt eine Begradigung des Gartens?

Es geht um ein Haus mit überbauter Fläche von etwa 12x10 m. Der Boden ist Lehm und Sand.

Vielen Dank. Ich bin gespannt auf eure Antworten :)
 
Rechne mal mit min. 40000 Euro Erdaushub/Entsorgung/Hangsicherung/Entwässerung + X für Bodenaustausch, wenn der Lehm Probleme macht. Kann leicht auch noch 20 - 30 % mehr seien. Ist ohne weitere Infos schwer zu prognostizieren.
Fürs Anlegen der Außenanlagen kannste noch mal den gleichen Betrag reservieren.

Bei den Bäumen kommt es auf die Größe an. Kannst aber auch hier 250 - 500€ pro Baum und Stubbn einplanen. Für einen Laub bzw Nadelbaum müssen bei uns auch 2 Obstbäume ersatzweise gepflanzt werden.
 
Die Bäume sind grds. vernachlässigbar. Der Hang an sich wird Dir richtig (finanziell) Spaß machen.
18% sind rd. 10 Grad, also bei 40m Länge rd. 7m Höhenunterschied. Viel Erdaushub, Sicherungsmaßnahmen, Grundstücksanpassung wg/Hang, Wasser usw.
Lehm ist zur Gründung auch nicht wirklich ideal, um es vorsichtig auszudrücken.
Ich hätte auch auf T€ 50 +X nur für die Bodenmaßnahmen geschätzt + das aufwändigere Bauen.
 
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Vielen Dank für eure Antworten.

Zur Verdeutlichung mal eine Skizze des Grundstücks.

Ich habe mir vorgestellt das Haus eher nach "oben" zu setzen und eine etwas längere Einfahrt zu haben. Dadurch könnte ich das Haus weiter oben bauen und müsste nicht so viel Erdreich abtragen. Das abgetragene könnte ich dann nutzen um den unteren Teil des Gartens wieder aufzufüllen. Nachteil wäre, dass man eine etwas steilere Anfahrt zum Haus an sich hätte. Dafür wäre alles auf einer höheren Ebene.
GS.png
 
Himmelsrichtungen?

Grundsätzlich finde ich das keine gute Idee. Warum würde man eine lange, steile Einfahrt haben wollen? Was du vielleicht an Eraushub sparst, wird durch die Mehrkosten der Einfahrt und grundstücksinternen Erschließung aufgefressen.
 

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