Die Hauptaufgabe von Smarthomes unter anderem mit KNX ist nicht einfach nur Licht und Rollläden zu schalten sondern die ganzen wiederkehrenden Vorgänge automatisch ablaufen zu lassen und auf die Umwelt angemessen und schnell zu reagieren ohne auf den Anwender/Bediener warten zu müssen.
Das Haus macht arbeiten, die ich nicht mehr machen muss. Findet meine Zustimmung, wenn dies messbare Zeit- und Arbeitsersparnis nach sich zieht.
Nun es gibt Mittel und Wege...Sprachsteuerung, diverse Sensoren usw. welche dann diese oder jene Aktion auslösen können.
Sprachsteuerung ist besser als Taster? Ja, wenn a) ein weiter Weg zu einem Taster gespart werden kann und/oder b), man nie die Hände frei hat. Aber in einem kompakten Raum reduziert sich der Vorteil auf das Einsparen von Schaltern - ob es das wert ist, ist eine individuelle Entscheidung. Immerhin ist es ökonomisch teurer bei gleichem Wirkungsgrad in solchen Fällen.
Das Problem vieler hier im Thread und auch sonst ist es sich aus der üblicher Denkweise zu lösen, dass man alles und auch wirklich alles irgendwie per Schalter bedienen muss...
Die zumindest für mich übliche Denkweise ist aber eine ganz andere: Müssen gewisse Dinge
überhaupt geregelt werden? Was ist echter Komfort und was überflüssig?
Und von den nicht-überflüssigen Elementen muss man dann noch mal hin schauen, ob sie automatisiert sinnvoll im Sinne von Zeit und Arbeitsersparnis sind, oder nicht.
Das was nach einer solchen Betrachtung übrig bleibt, ist wirklich smart im Sinne von clever, wenn man es smart macht.
Und das würde ich dann auch wollen, unabhängig vom System übrigens.
Genau diese Frage sehe ich aber häufig hinten überfallen. Die Liste z. B., die auch hier in den Thread kopiert wurde, ist ein Sammelsurium aus ein paar sinnvollen Dingen und einer übergroßen Zahl Spielereien, die einfach gemacht wurden, weil es geht. Oder weil man es so wollte? Wieso will man sowas? Die Frage führt dann zwangsläufig wieder zu einem teuren Hobby technikaffiner Menschen - ein Hobby entzieht sich aber der Bewertung nach sinnvollem Komfort, da es mental immer zuträglich ist. So bekommt für den einen Sinn, was für den anderen auf ewig Unfug bleiben wird.
"Weil es geht" ist mir als Grund für solche Anlagen aber zu wenig und nur ein Ausdruck von Fantasielosigkeit.