Grundstück- und Hausfinanzierung - zusammen oder getrennt?

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Zuletzt aktualisiert 17.04.2024
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-LotteS-

-LotteS-

Stimmt. Deshalb soll es vielleicht schon im Frühjahr los gehen wenn die Rahmenbedingungen stimmen. In den Tagesthemen wurde gerade ein Baugipfel mit Geywitz, Scholz und Co. verkündet.
... und dann laeuft es so wie mit dem Z15 aus dem Dauerthread hier, dass die Förderung für viele zu bekommen ist, die Töpfe dann aber leer, man sich zwischen Traum und maximaler wirtschaftlicher Existenzgefährdung in einem monatelangen Kampf sieht und beides gleich wahrscheinlich eintritt.

Wir haben auch mal geplant mit 2% Zins und vollen KfW Töpfen - zack puff alles weg. Jetzt 3.2% Mischzins und alles viel teurer als jemals befürchtet... Absolutes mögliches Maximum an vertretbarer Finanzierungssume und Belastungsgrenze. Wir waren aber schon zu weit um noch abzuspringen und mussten da nun quasi durch.

Der Punkt, den wir hier vermitteln wollen, ist einfach: Plane nicht damit, dass es für Dich passendere und größere Förderungen gibt, und dass wenns losgeht, die Baukosten und Zinsen gleich bleiben oder sinken. Das ist alles so volatil gerade, dass eine Planung über mehr als ein/zwei Monate im Voraus einfach total nach hinten losgehen kann... Besonders bei vielen Bausteinen - klappt einer nicht, fällt das Kartenhaus zusammen.

Ebenfalls die Sache mit dem "runterrechnen" für die besten Förderungen um danach dann direkt die hohe Belastung stemmen zu müssen, um danach festzustellen, dass die Gemeinde die 500 EUR KiTa Gebühren doch wieder einführt wegen Geldmangels, die Beziehung den "beide arbeiten Vollzeit Stress" nicht hinbekommt und einer doch wieder Stunden reduziert oder whatever.

Ich für meinen Teil will Dir das keinesfalls mies machen, aber wir durchleben das alles gerade selber und es echt nicht cool. Haben zwar weniger Einkommen, aber auch weniger Kreditsumme... Es ist schön, dass Du Dir so früh Gedanken machst - aber jede Planung von heute, die mit Konditionen in frühstens einem halben Jahr plant, ist ein grosses Risiko. Besonders bei den von Dir angedachten Quadratmetern und Baukosten von einer knappen Million...
 
X

xMisterDx

Ja gut... "Bedürftige"... denen entschwebt ihr... rasch... was ihr euch so ein Haus wirklich leisten könntet...,
Das ist meine Annahme...
Stimmt. Deshalb soll es vielleicht schon im Frühjahr los gehen wenn die Rahmenbedingungen stimmen. In den Tagesthemen wurde gerade ein Baugipfel mit Geywitz, Scholz und Co. verkündet.
Volle Fahrt voraus!!! In die Privatinsolvenz....
 
11ant

11ant

... gerne auch für Dich - also bis gleich in Deinem Thread ;-)
Wie versprochen, hier bin ich also ...
meine Frau und ich haben ein Grundstück gefunden, das wir gerne kaufen bzw. werden.
Darauf wollen wir in 1 bis 2 Jahren bauen, da steht der Zeitplan noch nicht ganz und ist natürlich von den Firmen abhängig.
... obwohl dies hier ja ein Finanzierungsthread ist, aus denen ich mich weitestgehend heraushalte, und den ich entsprechend auch mitnichten durchgelesen habe. Für Finanzierungsfragen reiche ich an "meine" Susanne weiter, und meide sonst diese Rubrik hier.

Aber ich habe Dich u.a. im Thread https://www.hausbau-forum.de/threads/grundriss-stadtvilla-164-qm2-massiv-auf-hinterliegergrundstueck.46184/ schon eine ganze Weile als interessierten Mitdiskutanten bemerkt. Was soll ich da andere Threads damit kapern, Dich zu fragen, wo Du selber projektmäßig gerade stehst, also komme ich Dir hier einmal besuchen. Wenn ich das aus Deiner Threadhistorie quergelesen richtig wahrgenommen habe, bist Du ein Bauwilliger mit bereits gefundenem aber erst in 2024/25 zu bebauen beabsichtigten Grundstück im Raum Aschaffenburg (aber noch hessischerseits der Landesgrenze).

Was meint, Dein Zeitplan sei von den Firmen abhängig ? - ist Dein Grundstück ersteinmal ein Paradies für Baggerfahrer oder gar das ganze Baugebiet erst noch zu erschließen (und wie viel hast Du hier schon in den Beiträgen gelesen, in denen ich die zeitlichen Abläufe der Bauplanung erläutere und in die Du mit dem Suchbegriff "Teigruhe" findest, die m.E. die wichtigste Planungsphase ist, bevor man sein eigenes Projekt auch zu einem von Firmen macht) ?
 
H

HungrigerHugo

Danke für deinen Post.

Das Grundstück ist erschlossen und kann rund herum mit Bagger und LKW befahren werden.

Am Anfang waren wir sehr auf einen Fertighausanbieter mit Holzständerbauweise fixiert, mittlerweile können wir uns aber auch einen Massivbau vorstellen.

Unser nächster Schritt ist gerade ein Bodengutachten in Auftrag zu geben, parallel machen wir uns über Grundrisse etc. Gedanken...

Danach wollten wir einen Architekten aufsuchen und mit dessen Entwurf bei der ein oder anderen Holz- und Steinfirma hausieren gehen.
 
11ant

11ant

Unser nächster Schritt ist gerade ein Bodengutachten in Auftrag zu geben, parallel machen wir uns über Grundrisse etc. Gedanken...
Danach wollten wir einen Architekten aufsuchen und mit dessen Entwurf bei der ein oder anderen Holz- und Steinfirma hausieren gehen.
Ein Bodengutachten ist immer nützlich, egal welche Bauweise es wird, und gerne auch schon vor der Einschaltung des Architekten. Zur Weichenstellung (Justierung der Planung im Zusammenhang mit einer Vorsondierung geeigneter Umsetzungsunternehmen und idealerweise einem daraus ableitbaren Hinweis auf die im konkreten Fall geeignetere Bauweise) empfiehlt sich jedoch keinen Entwurf, sondern noch den Vorentwurf zu verwenden. Schließlich soll die Bauweisenentscheidung vor dem Einbiegen in die lange Gerade zum Entwurf getroffen werden, um in diesen einfließen zu können. Sonst würde man die LP 3 insofern unnötig (auch kostspielig) redundant erledigen, und außerdem ist das auch psychologisch günstiger, die Teigruhephase in dieser Weise zu nutzen.
 
Zuletzt aktualisiert 17.04.2024
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