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Grundriss / Planung eines EFH mit Einliegerwohnung im OG

4,30 Stern(e) 3 Votes
Bin ja selber Gargenfan. Muss ja nicht sagen, was seit 2017 ohne Tor und Licht genutzt wird? Plötzlich ist sie gar nicht wichtig.
Gerade bei euch finde ich muß er Innenraum passen.
War ja nur ein Beispiel der Anbau. Wobei die Wohnung von deinem Vater auch nicht viel mehr Wohnfläche hat. Es liegt sehr viel unter der 2 m Linie.

Nimm deinen Grundriss, ziehe die Stühle noch unter den Tisch vor und zeichen Platz und Wendefläche für einen Rollstuhl ein. Mind. 1,5 m
Dazu noch einen Stellplatz für den Rollator. Türen 1 m breit, Steckdosen auf Lichtschalterhöhe usw. Würde auch eine Art Parklplatz in der Wohnung einplanen, wo deine Frau an guten Tagen den Rollator läßt, weil es im Haus noch geht oder Rollstuhl gegen Rollator gestellt werden kann. Am Besten in Gardaroben Nähe.
Im Bad würde ich mich informieren über Badewannen. Von Lift zu Rollstuhl. Vielleicht hilft es gegen Schmerzen. Mein Vater badet sehr gerne und oft.
Informiere dich über Fördermöglichkeiten. Was kann als Rezept verschrieben werden, wobei unterstützt die KFW.
Wobei ich was geht auf später schieben würde. Warum jetzt Griffe an der Toilette anbringen, wenn es noch so geht. Steckdose vorsehen, Wand verstärken, im Boden keine Leitungen in dem Bereich verlegen und dann bei Bedarf wie es benötigt wird nachsteuern.

Setzte dich mal mit @Anitra in Verbindung. Sie kann dir sicherlich einige Tipps geben.

Wie breit ist das Grundstück nochmal?
 
Bin ja selber Gargenfan. Muss ja nicht sagen, was seit 2017 ohne Tor und Licht genutzt wird? Plötzlich ist sie gar nicht wichtig.
Gerade bei euch finde ich muß er Innenraum passen.
War ja nur ein Beispiel der Anbau. Wobei die Wohnung von deinem Vater auch nicht viel mehr Wohnfläche hat. Es liegt sehr viel unter der 2 m Linie.

Nimm deinen Grundriss, ziehe die Stühle noch unter den Tisch vor und zeichen Platz und Wendefläche für einen Rollstuhl ein. Mind. 1,5 m
Dazu noch einen Stellplatz für den Rollator. Türen 1 m breit, Steckdosen auf Lichtschalterhöhe usw. Würde auch eine Art Parklplatz in der Wohnung einplanen, wo deine Frau an guten Tagen den Rollator läßt, weil es im Haus noch geht oder Rollstuhl gegen Rollator gestellt werden kann. Am Besten in Gardaroben Nähe.
Im Bad würde ich mich informieren über Badewannen. Von Lift zu Rollstuhl. Vielleicht hilft es gegen Schmerzen. Mein Vater badet sehr gerne und oft.
Informiere dich über Fördermöglichkeiten. Was kann als Rezept verschrieben werden, wobei unterstützt die KFW.
Wobei ich was geht auf später schieben würde. Warum jetzt Griffe an der Toilette anbringen, wenn es noch so geht. Steckdose vorsehen, Wand verstärken, im Boden keine Leitungen in dem Bereich verlegen und dann bei Bedarf wie es benötigt wird nachsteuern.

Setzte dich mal mit @Anitra in Verbindung. Sie kann dir sicherlich einige Tipps geben.

Wie breit ist das Grundstück nochmal?
OG oben müssen und werden wir auf jeden Fall überdenken. Vor meinem Post hier im Forum waren wir schon sehr guter Dinge. Hatten aber das wesentliche aus den Augen verloren und unser eigenes Pflichtenheft überworfen.

Türen sind 1m breit vorgesehen, das habe ich in der Feinheit aber nicht in unserer Zeichnung berücksichtigt.

Griff an den Toiletten usw.:
Das sind so Sachen, die einem im Alltag auch den Spiegel vorhalten. Aktuell brauchen wir sowas noch nicht. Wären Sie vorhanden, würde man jedes Mal darauf gestoßen werden was noch kommt. Das kann man vielleicht irgendwo als Verdrängung bezeichnen.. Naja.
Solche Sachen nachträglich zu installieren wäre auch unsere Wahl. Sofern es finanziell Sinn macht.
Wir sind handwerklich nicht ungeschickt und haben auch viele Bekannte, die vieles Abdecken könnten. Das ein oder andere nachträglich selbst zu machen wäre also kein Problem.
Unter anderen Umständen würde ich mit sehr viel Eigenleistung bauen. Da wir die Bauzeit aber irgendwo bleiben müssen möchte ich gerne "schnell" fertig werden.

Bei der Badewanne hatten wir an unsere Tochter gedacht. Das ist ein Punkt von dem man sich sicherlich trennen könnte.

Das Grundstück hat ca. 23,5m breite
 
Ich würde nichts verbauen, was jetzt nicht notwendig ist, aber vorsehen. Sich damit auseinander zu setzen ist nicht einfach, leider notwendig. Noch dazu muß man in die Zukunft schauen, was man ohne Neubau erstmal verdrängt. Siehe es als Chance. Du kannst ein Haus bauen, dass jederzeit an die Situation deiner Frau angepaßt werden kann - ohne Krankenhauslook. Verlass dich dabei nicht auf die Planer. Die meinen oft, Walk-in Dusche und breite Türen reichen - dem ist es nicht so.
Laß dich nicht von den vielen Möglichkeiten die es gibt einschüchtern oder gerate in Panik. Nicht mehr Laufen können und ein Pflegefall weil von den Schultern abwärts gelähmt und/oder geistig nicht dazu in der Lage ist ein großer Unterschied.
 
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Das Thema Alter und mögliche Pflege ist ein Schwieriges und lässt sich durch durch vorherige, bauliche Gegebenheiten nur teilweise lösen. Oftmals sind nicht die körperlichen, sondern eher die geistigen Beeinträchtigungen das eigentliche Problem, das ein Alleinleben unmöglich machen kann. Inzwischen gibt es nahezu für jede Wohnsituation technisch umsetzbare Möglichkeiten, einem Menschen das Leben in seiner Wohnung zu ermöglichen, selbst wenn bauseits vorab keine Vorraussetzungen dafür berücksichtigt wurden.
Platz bzw. Raum ist natürlich immer von Vorteil wobei ältere Menschen oftmals eher weniger Raum brauchen und auch möchten.
Natürlich kann man auch einfach "Alles" machen und dennoch wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dadurch nur ein kleiner Teil einer späteren, ganz individuellen Notwendigkeit abgedeckt sein.
Trotz Barrierefreiheit stürzt der ältere Mensch und keiner merkst es, weil z.B. der Teppich seinen Schuh bremst oder das Parkett wiederum zu glatt ist. Er vergisst, die Herdplatte auszuschalten und es bedarf eines beleuchtenden Schalters auf der Arbeitsplatte um das zu verhindern oder eines Metallbügels vom Schlosser mit ganz individuellem Maß an oder über seinem Bett, um sich hochzuziehen (da kann zuviel Platz wiederum nachteilig sein, wenn stützende Wände zu weit entfernt sind). Ich war geradezu "begeistert" davon, was es heutzutage gibt und man in einer "ganz gewöhnlichen" Wohnung umsetzen kann oder an der Normalbadewanne etc. (übertweiegend von der Kasse bezahlt je nach Pflegestufe) insbesondere dann, wenn der ältere Mensch noch geistig auf der Höhe ist. Die jeweiligen Beeinträchtigungen sind so unterschiedlich wie die Menschen unterschiedlich sind, weshalb Standardlösungen oft nur einen kleineren Teil des Problems lösen können.
Der ältere Mensch verlässt meist auch nicht mehr so oft seine Wohnung, weshalb die Treppe eher unwichtig werden kann und wenn doch, dann hilft man ihm dabei zwei oder dreimal die Woche. Wenn er nämlich das nicht mehr kann dann kann er auch andere Dinge meist nicht mehr.
Mein Hinweis geht alleine in diese Richtung, dass man aktuell genutzte Standards im Haus-/Wohnungsbau wie z.B. "Barrierefreiheit" ganz persönlich-individuell bewerten sollte. Das sehe ich übrigens identisch im Bereich der Sicherheitsrechnik im Haus, Küchengestaltung etc.
Natürlich gibt es grundsätzliche Standards, die man beachten sollte, jedoch der Löwenanteil eines für mich funktionierenden Lebens im Alter oder das eines Angehörigen wird sicher nicht überwiegend durch solche vorgegebene Standards gewährleistet, sondern richtet sich mehr nach der Individualität des Betroffenen und Bereitschaft der Helfenden.
Ich habe des öfteren gehört, dass sich Leute "sicher" fühlen, wenn sie dies oder jenes umsetzen und sich dabei mMn zu sehr auf eine Wirkung dessen verlassen anstatt sich mehr und tiefer mit der ganz persönlichen Situation zu beschäftigen und danach zu entscheiden, selbst wenn es vom Standard teilweise abweichen mag.
Der Standard per se ist ja nicht falsch, lediglich das teilweise überbewertete Vertrauen in diesen.
Daher wäre mir z.B. an Eurer Stelle wichtig, dass der Vater auf jeden Fall einen kleinen, beschattbaren Balkon/Freisitz hat, schön aus der Wohnung rausschauen und etwas vom Leben draußen sehen kann und vlt. irgendwann notfalls/übergangsweise sogar auch mal die Option besteht, dass er in Eurer Wohnung in ein em Zimmer sein könnte und vlt. die Tochter dann oben wohnt etc. Einfach solche Überlegungen unbedingt und ehrlich mit sich selbst in die Überlegungen miteinbeziehen und herausfinden, wie man solche Dinge lösen möchte/könnte neben den sinnvollen, technischen Dingen, die man später oftmals dann ohnehin je nach individuellem Bedarf noch umsetzen kann.
 
Es geht nicht primär um den Vater es geht um die Bauherrin. Da kommt der Rollstuhl sicherlich nur das wann ist unklar. Also eine relativ junge Frau. Individuell ist vieles. Die fehlende Schwelle an der Haustür, der Wendekreis ist gleich.

@Oimelwutz hat deine Frau MS?
Sind oder werden Therapien notwendig die vielleicht Daheim durchgeführt werden können oder sollen?

was gefällt dir an der Variante 2 nicht? Das es ein eigener Anbau ist oder die Burgoptik. Ich weiß nicht irgendwie erinnert mich die Dachterrasse an Zinnen.
 
Setzte dich mal mit @Anitra in Verbindung.
Den Gedanken hatte ich spontan auch schon für einen kurzen Moment, aber gleich wieder verworfen: da hat eines der Kinder eine Behinderung, es ist kein Zweifamilienhaus (war es bloß anfangs ´mal werden zu können geplant), und auch die Grundstückssituation nicht vergleichbar.
 
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