Ich möchte kurz erklären, wie ich bei meinem Malm Bett vorgegangen bin, um die Geräusche zu reduzieren. Vielleicht hilft das auch anderen.
1. Schrauben prüfen und festziehen, besonders die Verbindung zwischen Seitenteilen und Kopf-/Fußteil. Oft sind diese die Ursache für Bewegungen.
2. Alle Kontaktflächen, wo Holz auf Holz oder Holz auf Kunststoff trifft, mit dünnen Filzstreifen bekleben. Am besten vorher die Flächen reinigen, damit das Klebeband richtig hält.
3. Bei den Schraubverbindungen habe ich zudem ein bisschen PTFE-Band (wie beim Wasserrohr) verwendet. Das dämmt die Mikrobewegungen zusätzlich.
4. Schließlich habe ich alle Metallmuttern und Schrauben mit etwas Schraubensicherungsmittel eingeschmiert, damit sie nicht so leicht locker werden.
Wichtig: Niemals WD-40 oder sonstiges Öl direkt aufs Holz sprühen, das zersetzt irgendwann die Oberfläche.
Das Ganze hat bei mir ordentlich geholfen, das Quietschen ist so gut wie weg. Ich empfehle, in Etappen vorzugehen: Zuerst Schrauben, dann Dämpfungsmaterial, dann ergänzende Maßnahmen.
1. Schrauben prüfen und festziehen, besonders die Verbindung zwischen Seitenteilen und Kopf-/Fußteil. Oft sind diese die Ursache für Bewegungen.
2. Alle Kontaktflächen, wo Holz auf Holz oder Holz auf Kunststoff trifft, mit dünnen Filzstreifen bekleben. Am besten vorher die Flächen reinigen, damit das Klebeband richtig hält.
3. Bei den Schraubverbindungen habe ich zudem ein bisschen PTFE-Band (wie beim Wasserrohr) verwendet. Das dämmt die Mikrobewegungen zusätzlich.
4. Schließlich habe ich alle Metallmuttern und Schrauben mit etwas Schraubensicherungsmittel eingeschmiert, damit sie nicht so leicht locker werden.
Wichtig: Niemals WD-40 oder sonstiges Öl direkt aufs Holz sprühen, das zersetzt irgendwann die Oberfläche.
Das Ganze hat bei mir ordentlich geholfen, das Quietschen ist so gut wie weg. Ich empfehle, in Etappen vorzugehen: Zuerst Schrauben, dann Dämpfungsmaterial, dann ergänzende Maßnahmen.
KODAN32 schrieb:
1. Schrauben prüfen und festziehen, besonders die Verbindung zwischen Seitenteilen und Kopf-/Fußteil.\Genau das! Und außerdem: Malm ist zwar kein Monster unter den Möbeln, aber bei häufiger Belastung gibt's halt solche Geräusche. Ein fröhliches Quietschen ist aber kein Weltuntergang.
Wer dann nicht will, dass der Nachbar oder die bessere Hälfte davon wach wird, sollte die Filzgleiter nicht vergessen. Die sind günstig, einfach zu montieren und machen oft den Unterschied zwischen "wilde Geräuschkulisse" und "entspanntes Liegen".
Wenn du möchtest, kann ich auch mal eine Liste mit Bezugsquellen für Filzgleiter und passende Schmiermittel hier reinpacken. 🙂
Ansonsten viel Erfolg!
Falls jemand nicht auf Filz oder Kleber zurückgreifen will: Gummiunterlagen oder dünne Gummistreifen funktionieren auch gut. Die sind etwas haltbarer als Filz und rutschen nicht so schnell weg.
Außerdem lässt sich das Bett manchmal auch durch etwas Verändern der Position auf dem Boden "entquietschen", wenn es am Untergrund schleift oder kippelt.
Außerdem lässt sich das Bett manchmal auch durch etwas Verändern der Position auf dem Boden "entquietschen", wenn es am Untergrund schleift oder kippelt.
blaki schrieb:
Malms sind keine Monster unter den Möbeln, aber bei häufiger Belastung gibt's halt solche Geräusche.Ganz genau. Kleinere Bewegungen machen eben trotz guter Schraubtechnik Geräusche, weil die Holzteile teilweise leicht nachgeben.
Zu deiner Idee mit den Bezugsquellen: Ich finde das hilfreich, da viele bei Filzgleitern oder Gummiklebebändern auf die Qualität achten sollten. Billige gleiten schnell ab oder halten nicht gut.
Meinen letzten Tipp: Wenn du das Bett an einer Wand stehen hast, hilft es auch, die Wandfuge mit Filz oder Moosgummi zu dämmen, falls dort Geräusche entstehen. Ist ein kleiner Trick, den man nicht sofort vermutet.
Zum Thema Malm Bettgestelle leiser machen gibt’s hier ja schon einige wertvolle Tipps. Ich möchte noch einen kleinen Bonus-Tipp geben, der nicht ganz so ernst ist, aber doch hilft:
Leg neben das Bett eine kleine Flasche mit Babypuder oder Talkumpuder. Wenn du merkst, dass es wieder etwas knarzt, streue eine kleine Menge auf die Kontaktstellen (natürlich wenn das Bett aufgebockt ist). Das Pulver wirkt ähnlich wie Filz als Trockenmittel und reduziert die Reibung.
Der Vorteil: Kein Schmierfilm, keine Verschmutzung, relativ sauber und günstig.
Probier's mal aus, vielleicht ist das genau der soft Touch, den dein Malm braucht 😊
Leg neben das Bett eine kleine Flasche mit Babypuder oder Talkumpuder. Wenn du merkst, dass es wieder etwas knarzt, streue eine kleine Menge auf die Kontaktstellen (natürlich wenn das Bett aufgebockt ist). Das Pulver wirkt ähnlich wie Filz als Trockenmittel und reduziert die Reibung.
Der Vorteil: Kein Schmierfilm, keine Verschmutzung, relativ sauber und günstig.
Probier's mal aus, vielleicht ist das genau der soft Touch, den dein Malm braucht 😊
zardi schrieb:
Gummiunterlagen oder dünne Gummistreifen funktionieren auch gut. Die sind etwas haltbarer als Filz und rutschen nicht so schnell weg.Danke an alle für eure ausführlichen Tipps und Erklärungen! Ich habe gestern schon mal alle Schrauben kontrolliert und festgezogen. Dabei habe ich auch bemerkt, dass tatsächlich die Lattenrost-Auflagen am Holz schleifen.
Ich werde jetzt mal mit Filzgleitern und vielleicht auch dünnen Gummistreifen experimentieren, um zu sehen, was besser funktioniert. Auch die Idee mit Talkumpuder finde ich interessant und werde sie ausprobieren.
Falls noch jemand noch einen langfristigen Tipp hat, wie ich das Quietschen dauerhaft minimieren kann, freue ich mich sehr! Vielen Dank nochmal an alle, super Forum hier!
Ähnliche Themen