Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das primäre Problem beim Malm Nachttisch das verwendete Material sowie die Konstruktionsweise ist.
Der Nachttisch besteht aus mitteldichter Faserplatte (MDF) mit Folienbeschichtung, die für günstige Möbel üblich ist, aber unter mechanischer Belastung und bei häufigem Gebrauch nicht dauerhaft die Stabilität von Massivholz bietet.
Die Verbindungselemente sind in der Regel konventionelle Runddübel sowie einfache Metall-Beschläge, die sich besonders bei kleinen Verformungen im Holz schneller lockern.
Eine regelmäßige Nachjustierung der Schrauben nach einigen Wochen der Nutzung ist hier also essentiell, wird aber bei Fertigmöbeln oft nicht explizit kommuniziert.
Für bessere Stabilität empfiehlt sich die Verwendung von Möbelkleber an den Dübeln beim Zusammenbau sowie das Zusatzverstärken der Ecken mit Winkeln oder stabileren Beschlägen.
Der Nachttisch besteht aus mitteldichter Faserplatte (MDF) mit Folienbeschichtung, die für günstige Möbel üblich ist, aber unter mechanischer Belastung und bei häufigem Gebrauch nicht dauerhaft die Stabilität von Massivholz bietet.
Die Verbindungselemente sind in der Regel konventionelle Runddübel sowie einfache Metall-Beschläge, die sich besonders bei kleinen Verformungen im Holz schneller lockern.
Eine regelmäßige Nachjustierung der Schrauben nach einigen Wochen der Nutzung ist hier also essentiell, wird aber bei Fertigmöbeln oft nicht explizit kommuniziert.
Für bessere Stabilität empfiehlt sich die Verwendung von Möbelkleber an den Dübeln beim Zusammenbau sowie das Zusatzverstärken der Ecken mit Winkeln oder stabileren Beschlägen.
rondi schrieb:
Das Wackeln kommt meist durch nicht optimal gesicherte Schrauben oder Dübel.Danke, das leuchtet mir ein, aber ich habe die Schrauben mehrfach geprüft und festgezogen.
koneo schrieb:
Das Material ist recht weich und empfindlich an den VerbindungsstellenDas könnte der entscheidende Punkt sein, vor allem weil ich die Tische täglich nutze und dort immer meine Wasserflasche abstelle.
Giagau schrieb:
Eine Nachrüstung mit Metallwinkeln oder stabileren Schrauben kann helfen.Könnt ihr konkrete Beispiele geben, welche Art von Winkeln oder Schrauben sich bewährt haben? Ich bin handwerklich nicht sehr versiert, möchte aber gerne etwas tun.
Und wie sieht es mit Unterlagen an den Füßen aus – wie sollte man die wählen, um den Boden und die Stabilität zu verbessern?
Hallo brigitte,
für Metallwinkel kann ich solche einfachen L-förmigen Stahlwinkel empfehlen, wie man sie im Baumarkt für Regalbretter findet. Wichtig ist, dass sie nicht zu groß sind und gut zu den Kanten des Nachttisches passen.
Schrauben sollten möglichst selbstschneidend sein und in der Länge zur Stärke des Materials passen, etwa 3 bis 4 cm lang.
Zum Schutz des Bodens und gleichzeitig zur Stabilitätsverbesserung helfen Filzgleiter, die man unter die Tischbeine klebt. Sie gleichen kleine Unebenheiten aus und verringern Kippbewegungen.
Falls es sehr wackelt, kann man auch kleine Kunststoffkeile unterlegen, die es im Baumarkt gibt.
Hab Mut, das ist gar nicht so kompliziert! 🙂
für Metallwinkel kann ich solche einfachen L-förmigen Stahlwinkel empfehlen, wie man sie im Baumarkt für Regalbretter findet. Wichtig ist, dass sie nicht zu groß sind und gut zu den Kanten des Nachttisches passen.
Schrauben sollten möglichst selbstschneidend sein und in der Länge zur Stärke des Materials passen, etwa 3 bis 4 cm lang.
Zum Schutz des Bodens und gleichzeitig zur Stabilitätsverbesserung helfen Filzgleiter, die man unter die Tischbeine klebt. Sie gleichen kleine Unebenheiten aus und verringern Kippbewegungen.
Falls es sehr wackelt, kann man auch kleine Kunststoffkeile unterlegen, die es im Baumarkt gibt.
Hab Mut, das ist gar nicht so kompliziert! 🙂
Zum Thema Verstärkung: Achte bei Metallwinkeln darauf, dass die Schrauben möglichst in den Massivholzrahmen oder die stabilsten Bereiche eingeführt werden, um haltbar zu sein.
Manchmal ist es sinnvoll, das Möbelstück zusätzlich mit Holzleim an den Verbindungsstellen zu stabilisieren – wenn man bereit ist, etwas mehr zu investieren.
Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen können das MDF quellen lassen, was zu einem lockeren Sitz der Verbindungen führt.
Stelle sicher, dass der Nachttisch nicht direkt an Heizkörper oder bei hoher Luftfeuchtigkeit steht.
Manchmal ist es sinnvoll, das Möbelstück zusätzlich mit Holzleim an den Verbindungsstellen zu stabilisieren – wenn man bereit ist, etwas mehr zu investieren.
Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen können das MDF quellen lassen, was zu einem lockeren Sitz der Verbindungen führt.
Stelle sicher, dass der Nachttisch nicht direkt an Heizkörper oder bei hoher Luftfeuchtigkeit steht.
brigitte schrieb:
Und wie sieht es mit Unterlagen an den Füßen ausZum Thema Unterlagen: Filzgleiter sind sehr gut, wenn du den Tisch öfter verschieben möchtest, sie dämpfen Bewegungen. Für maximale Stabilität auf unebenen Böden eignen sich kleine Holz- oder Kunststoffkeile, da diese sich passgenau zuschneiden lassen und den Tisch fixieren.
Manchmal lohnt es sich auch, den Boden direkt unter dem Tisch zu prüfen – wenn dieser bei sich ändernden Bedingungen arbeitet, setzt der Nachttisch die Bewegung fort.
Ich möchte ergänzen, dass konstruktive Kompromisse bei Möbeln aus Serienfertigung wie beim Malm-Modell üblich sind.
Dank der niedrigen Herstellungskosten und der Verwendung von MDF-Platten ist das Möbelstück zwar optisch ansprechend und günstig, aber mechanisch limitiert.
Daher sollte man den Möbeltyp nicht mit massiven Holzmöbeln gleichsetzen – eine gewisse Toleranz für lockere Verbindungen sollte man einplanen und regelmäßige Nachkontrollen durchführen.
Dauerhafte Stabilität erreicht man nur mit zusätzlicher Verstärkung oder einem gezielten Umbau.
Dank der niedrigen Herstellungskosten und der Verwendung von MDF-Platten ist das Möbelstück zwar optisch ansprechend und günstig, aber mechanisch limitiert.
Daher sollte man den Möbeltyp nicht mit massiven Holzmöbeln gleichsetzen – eine gewisse Toleranz für lockere Verbindungen sollte man einplanen und regelmäßige Nachkontrollen durchführen.
Dauerhafte Stabilität erreicht man nur mit zusätzlicher Verstärkung oder einem gezielten Umbau.
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