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Bora Induktionsfeld - was man wissen sollte aber nicht gesagt kriegt

4,70 Stern(e) 3 Votes
Die besten Erfahrung haben wir bisher mit den Gussalu-Pfannen aus der Metro. Erschwinglich, robust und wirklich heiß.
 
Och Kinder, es ist Physik. Die Leistungsaufnahme der Herdplatte ist von bedeckendem Qerschnitt Topf/Pfanne + Material + Stufe abhängig.
Da bei Climbee schon jetzt Ende der Fahnenstange ist, helfen doch nicht NOCH BESSERE Töpfe...

Was an mir vorbeigegangen ist: Induktion gehört an einen Starkstromanschluss. Ich lese hier dauernd was von normalen Steckdosen mit 3,5kW max.

Da wäre dann unabhängig vom Herd erstmal nicht viel drin.

Richtig ist auch, dass Induktionsherde oft mehrere Töpfe auf einem Kreis haben können, der eine einzelne Maximalleistung hat, die UNTER der Summe der jeweiligen Max. für jeden einzelnen Topf liegt.

Wenn ich Herde vergleichen will, dann doch nicht einen Herd mit einer Prospektvorstellung, sondern mit einem echten Alternativherd.

Sollte bei mir 7 so stark sein wie woanders 9, sind 2x7 deutlich besser, als es sich anhört.

Mein NEFF kann seine 7,7kW voll abrufen. Von 5 Platten sind das aber 3x9 in zwei Kreisen, der Rest regelt dann auf je 6.

Ein ähnliches Konstrukt mit gesamt 11 kW kriegt auch auf 6 das Wasser zum kochen.
 
Weil sie wegen des dicken Bauches nicht nah genug an den Herd kommen? Die Situation gibts aber auch bei Ceran oder Gas.
Nein, weil der Uterus sich praktisch genau neben der Magnetspule befindet.
Technisch und physikalisch gibt es nämlich genau 0 Gründe dafür. Ein Handy strahlt mehr.
Nein. Ein Handy hat eine EM Leistung von 1 bis 5 Watt. So eine Spule dagegen von bis zu 7 KW. Faktor Tausend Mehr! Und es gilt die Leistung steigt bei Annäherung quadratisch mit fallendem Abstand.

Die Norm sieht übrigens einen Mindestabstand von 30 cm- den kann man in der Praxis nicht unbedingt einhalten, gerade nicht mit Babybauch.
 
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Ich kann verstehen, dass es einem eigenartig vorkommt, nicht gleichzeitig beide Felder auf höchster Stufe nutzen zu können. Allerdings ist das ziemlich normal für Kochfelder mit hoher Induktionsleistung und eigentlich nicht der Rede wert.
In Deinem Fall, @Climbee aber doch, denn Du hast ein 2er Kochfeld mit 3,7kW und kein 4er oder 5er mit 7,5kW. Bei letzterem kann man immerhin 2 Töpfe mit sehr hoher Leistung fahren - und das kommt beim engagierten Kochen ja durchaus vor.
Eine umfassende Küchenberatung hätte das bei der Kombination des Zweierfeldes mit dem Tepan ansprechen sollen - mangelhafte Beratung ist das dennoch noch nicht.
Nun ist es bei Induktion ja so, dass das Kochgeschirr bei der Umsetzung der "Stufe" in Hitze durchaus eine Rolle spielt und da gibt es Unterschiede in Material und Bauform. Der Tipp ist also gar nicht schlecht sich noch einen Topf anzuschaffen, der bei "Stufe7" schon aufheizt wie Bolle. Ein Eisentopf nimmt mehr Energie auf als ein Topf, bei dem lediglich die Grundplatte aus magnetischem Material ist.
Den soll der Küchenberater mal springen lassen.
 
es geht nicht darum, welche Töpfe sie hat oder sonst was. Ich verstehe es so.

Climbee hat ein(1) 2-Zonen, BORA 2.0 hier auch vollflex genannt, mit dieser Beschreibung

BORA power.PNG

pro Zone werden ihr 2.1kW versprochen, zusammen 4.2kW.
ABER der Anschlusswert ist NUR 3.7kW

Man könnte also erwarten, wenn 2 gleichwertige Töpfe mit derselben Wassermenge gleichzeitig erhitzt werden, dass das gleich lange dauert, weil pro Zone 2.1kW, aber der Anschlusswert gibt das nicht her, eine Zone kann also mehr als die andere, was sie irgendwann gemerkt hat.

Beim BORA Pure ist das anders

BORA Pure.PNG

es gibt 2 kleine Zonen hinten mit je 1.4kW und 2 große Zonen mit je 2.3kW, zusammen sind das 7.4kW, das passt also mit dem Anschlusswert wie versprochen. Ich erwarte hier nicht, dass hinten das Wasser genauso schnell heiß wird.

Starkstrom braucht man nicht in der Küche, man erzielt bessere Ergebnisse mit einem 3~ Wechselstromanschluss, umgangssprachlich wird aber oft von Starkstrom gesprochen.
 
@evelinoz

Genau. Ich meinte mit "Starkstrom" umgangssprachlich, dass man für Induktionsherde grundsätzlich mehr als die maximal abgesicherten ~3,5 kW braucht, die eine normale Haushaltsdose an einem einzelnen Kreis liefert.

Was bei @Climbee - meiner persönlichen Meinung nach - zu schwach für die Anforderungen ist, ist die GESAMTleistung der Induktion. Liegt sicher am integrierten Teppan.

Aber wer viel kocht und brät und auch 2x Töpfe gleichzeitig schnell sprudelnd kochen haben will (die Aufheizgeschwindigkeit ist ja eines der Top-Argumente für Induktion), für den wären selbst ohne Limiter 2 x 2,1kW extrem schwach auf der Brust. Es liegt also gar nicht an "2x Stufe 9 nicht möglich".

Mein Neff mit 7,7kW gesamt auf 5 Feldern reicht mir grundsätzlich. Beim Vorbereiten von großen Buffets könnte ich auf einem anderen Herd mit ~11 kW schneller und effizienter arbeiten. Dabei ist ja die Leistung entscheidend und NICHT, welche Zahl die Stufe anzeigt. mit 3,6kW insgesamt hätte ich schon alles geschmissen...

Wer viel kocht mit mehreren Töpfen/Pfannen gleichzeitig, kommt mit der Leistung einer Haushaltssteckdose für Induktion nicht hin - egal welche Marke, egal, ob da "Gastro", "Professional" oder "schießmichtot" dran steht.

Deshalb, sorry an die TE, da ihr Vielkocher der o. g. Art seid, liegt hier ein Planungsfehler EURERSEITS vor - (viel) zu wenig Leistung für die gewünschte Arbeit eingeplant. Grob sollte man sich damit als Vielnutzer nämlich schon selbst beschäftigen. Was Kataloge suggerieren... das liegt ja nicht an BORA, das machen alle.
Den für euch nutzarmen Teppan habt ihr on top - gut, passiert.

Ich als Küchenuser Marke heavy kann den Frust über die mangelnde Funktionalität für eure Bedürfnisse nachvollziehen. Jetzt kommt der Ärger hinzu, evtl auch noch ein Montagsmodell erwischt zu haben.

Wenn ihr das Kochen wirklich genießen wollt wie geplant, wäre der saure Apfel Austausch gegen anderes Modell mit deutlich mehr Schmackes ohne Teppan eigentlich mein Rat - trotz der hohen Extra-Kosten. Aber was kostet schon "Glück" bei einem lieben Hobby?
 
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