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TheKMKM

Streifenfundament Perimeterdämmung Anbau Beton Maurer

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Moin,

ich habe ein Problem. Wir haben ein Haus gekauft wo ein gemauerter Anbau (Streifenfundament mit dünner Betonschicht von 10cm) dran war, der aufgrund seiner Konstruktion und seinem Zustand abgerissen wurde und nur noch das Streifenfundament (80cm tief) liegen geblieben ist.
Jetzt kommt ein größerer Anbau dran und der Maurer hat das Streifenfundament erweitert. Ausgeführt werden soll das neue Fundament mit 18cm und 2 lagen Q257 laut Statiker. Darunter soll eine Perimeterdämmung. Jetzt bin ich auf die Baustelle gekommen und habe folgendes vorgefunden (siehe Bilder).

Jetzt liegt unter der Perimeterdämmung normale "Erde", Mutterboden den ich aus meiner Gartenarbeit aufgenommen habe und sich der Maurer dort bedient hat. Die Perimeterdämmung liegt auch nicht wie gewollt vollflächig und ist nicht gerade verlegt. Das kann doch so nicht richtig sein. Liegt die richtig? Morgen soll Beton kommen. Gibt es Vorschriften das Füllsand darunter muss? Auch dachte ich das eine Folie notwendig ist. Bitte helft mir.

Weitere Infos:
Auf dem Fundament kommt ein Holzständerwerk. Kein Bodengutachten vorhanden. Alte Streifenfundamente vom Anbau liegen seit 30 Jahren dort.
 

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Würde Dir gern helfen. Leider hab ich keine Erfahrung mit dem, was Du da baust. Aber das man irgendwo Muttererde unter ein Gebäude macht, habe ich noch nie gehört und müsste nach m.M. alles wieder raus.
 
Ist das auf den Fotos tatsächlich der Endzustand, direkt vor dem Betonieren?

Wieso liegt die Dämmung nicht bis an die Schalung und wieso sind da Flächen ausgespart? Und wieso bilden die eine Schürze zum Bestand aus, aber nicht nach Außen?...und die Drunterleisten gehören, meines Wissens, bei der Verwendung von Perimeterdämmung genau andersherum gelegt...und vor allem nicht exakt in Linie, sondern eigentlich immer zueinander versetzt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich später entlang der Leisten Risse im Beton bilden.

Die Folie dient dazu, dass der Beton nach unten kein Wasser verliert. Sehe ich jetzt bei entsprechender Nachbehandlung als nicht allzu kritisch, aber man fragt sich natürlich, wieso man daran spart - die 50€ sollten wohl drin sein.

Was den "Mutterboden" angeht: Die Bodenplatte liegt später auf den Fundamenten. Sofern ihr zwischen den Fundamenten nicht gerade erst alles umgegraben und damit den Boden aufgelockert habt, sollte das kein Problem sein.
 
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