ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
WilderSueden19.08.22 00:18
Ja natürlich ist die Spreizung groß und junge Häuser sind hauptsächlich vom Zins- und wenig vom Energiepreisanstieg betroffen. Aber sie sind auch betroffen, wenn du dir die Rate nicht leisten kannst ist einfach egal um welches Haus es sich handelt. Und auf dem Markt gibt es auch wenig solche Häuser.
Mit ging es auch weniger um junge gebrauchte und mehr um die ganzen alten Häuser für die bis vor kurzem noch fast jeder Preis gezahlt wurde.
Mit ging es auch weniger um junge gebrauchte und mehr um die ganzen alten Häuser für die bis vor kurzem noch fast jeder Preis gezahlt wurde.
Traumfaenger19.08.22 00:35
WilderSueden schrieb:
... Aber sie sind auch betroffen, wenn du dir die Rate nicht leisten kannst ist einfach egal um welches Haus es sich handelt. ...Aber über wie viele Kreditausfälle sprechen wir denn hier? Ich lese immer nur Hypothesen was wäre wenn und was alles ganz schlimm kommen könnte. Passiert ist bisher über viele Jahre genau nichts, obwohl seit mehr als 10 Jahren dieses Szenario gerne angeführt wird und alle nur darauf warten die großen Schnäppchen zu machen. So wird nun auch schon seit dem letzten Wochenende Regen angesagt und ich muss trotzdem jeden Tag den Garten bewässern.Ich bekomme jede Menge Newsletter von Immobilienmaklern weil mich der Markt weiterhin interessiert und ich sehe darin keinen Zusammenbruch des Marktes. Wie gesagt, hier in der Region Rheinland sind es laut der oben zitierten Statistik -0,1% bis -0,4% im Durchschnitt über alle Baujahre und darin sich schon die sanierungsreifen Altbauten enthalten, die eigentlich keiner will.
Auch von der Bundesbank wird, trotz aller Warnungen vor einer Blase, immer wieder die robuste Finanzierung der hierzulande getätigten Immobilienkredite bestätigt, die in keinster Weise mit den Verhältnissen in den USA etc. vergleichbar ist.
Ich muss mir den Markt nicht schön reden, denn ich würde mich auch freuen Schnäppchen für meine Altersvorsorge kaufen zu können, aber ich sehe sie leider nicht kommen.... Ich habe mein Haus schon zu einem guten Kurs gebaut und bin fleißig bei der Abbezahlung und warte hier nun auch auf die großen Schnäppchen für die Altersvorsorge. Nur sehe ich sie leider nicht...
roteweste_119.08.22 07:45
Traumfaenger schrieb:
Ich bekomme jede Menge Newsletter von Immobilienmaklern weil mich der Markt weiterhin interessiert und ich sehe darin keinen Zusammenbruch des Marktes. Wie gesagt, hier in der Region Rheinland sind es laut der oben zitierten Statistik -0,1% bis -0,4% im Durchschnitt über alle Baujahre und darin sich schon die sanierungsreifen Altbauten enthalten, die eigentlich keiner will.Wieso sollte es den auch geben? Wohnraum wird zunehmend knapper. Besonders das Wohnen im Eigenheim ist doch schon längst ein Luxus. Dennoch liest man immer wieder Umfragen das stabil 2/3 der Deutschen im Eigenheim wohnen wollen. In Deutschland muss man also niemand lang zum Eigenheim überreden.Traumfaenger schrieb:
Ich muss mir den Markt nicht schön reden, denn ich würde mich auch freuen Schnäppchen für meine Altersvorsorge kaufen zu können, aber ich sehe sie leider nicht kommen.... Ich habe mein Haus schon zu einem guten Kurs gebaut und bin fleißig bei der Abbezahlung und warte hier nun auch auf die großen Schnäppchen für die Altersvorsorge. Nur sehe ich sie leider nicht...Bitte nicht persönlich nehmen, aber genau das ist doch einer der zentralen Punkte an der ganzen Misere. Wieso willst du noch eine Immobilie zur Altersvorsorge? Da gäbe es doch auch anderen Möglichkeiten. Meiner Meinung nach ist hier das Problem, dass der s.g. "freie Markt" als Steuerinstrument in einem Bereich grundlegender menschlicher Bedürfnisse eingesetzt wird. Klar fressen da die Starken die Schwachen. Oder anders ausgedrückt: Wohlhabend besitzt mehrere Immobilien und alle anderen droht die Altersarmut in einer Mietwohnung, die natürlich jemand anderen in irgend einer Form Rendite abwirft.Neubau202219.08.22 08:10
roteweste_2 schrieb:
Wieso sollte es den auch geben? Wohnraum wird zunehmend knapper. Besonders das Wohnen im Eigenheim ist doch schon längst ein Luxus. Dennoch liest man immer wieder Umfragen das stabil 2/3 der Deutschen im Eigenheim wohnen wollen. In Deutschland muss man also niemand lang zum Eigenheim überreden.
Bitte nicht persönlich nehmen, aber genau das ist doch einer der zentralen Punkte an der ganzen Misere. Wieso willst du noch eine Immobilie zur Altersvorsorge? Da gäbe es doch auch anderen Möglichkeiten. Meiner Meinung nach ist hier das Problem, dass der s.g. "freie Markt" als Steuerinstrument in einem Bereich grundlegender menschlicher Bedürfnisse eingesetzt wird. Klar fressen da die Starken die Schwachen. Oder anders ausgedrückt: Wohlhabend besitzt mehrere Immobilien und alle anderen droht die Altersarmut in einer Mietwohnung, die natürlich jemand anderen in irgend einer Form Rendite abwirft.Der Vorteil der Immobilie als zusätzliche Alterssicherung ist, dass Du diese Jahre lang genießen kannst und am Ende verkaufen. Was ja z.B. bei reiner Geldanlage für Aktien, etc. nicht geht.
roteweste_119.08.22 08:24
Neubau2022 schrieb:
Der Vorteil der Immobilie als zusätzliche Alterssicherung ist, dass Du diese Jahre lang genießen kannst und am Ende verkaufen. Was ja z.B. bei reiner Geldanlage für Aktien, etc. nicht geht.Leider kann ich hier im Forum manchmal nicht editieren. Ich bezog mich auf den Post von Traumfaenger, der ja schon ein Haus besitzt. Die Zweitimmobilie wäre also maximal ein Ferienhäuschen, wenn wir noch von Eigennutzung sprechen wollen.Tolentino19.08.22 08:51
Ja aber selbst dann. Man hat ja in unterschiedlichen Phasen des Lebens auch unterschiedliche Bedürfnisse an Wohnraum.
Jetzt zieh ich raus "aufs Land" damit die Kinder nen grünen Garten haben.
Im Alter, wenn ich schlechte Augen habe und mein Rücken kaputt ist, ich das Haus und den Garten also nicht mehr gut in Schuss halten kann, ziehe ich zurück in die Stadtwohnung mit Fahrstuhl die ich damals eben nicht verkauft, sondern vermietet habe. Im Alter könnte ich es mir wahrscheinlich nicht leisten dann eine Wohnung zu kaufen und eine zur Miete zu kriegen, ist auch ungewiss, in einer Metropole wie Berlin.
Abgesehen davon ist das als Investment gar nicht mal so sinnvoll eine einstellige Zahl von Wohnimmobilien zu besitzen. Schon gar keine EFHs.
Wenn, dann Mietgaragen oder sowas.
Jetzt zieh ich raus "aufs Land" damit die Kinder nen grünen Garten haben.
Im Alter, wenn ich schlechte Augen habe und mein Rücken kaputt ist, ich das Haus und den Garten also nicht mehr gut in Schuss halten kann, ziehe ich zurück in die Stadtwohnung mit Fahrstuhl die ich damals eben nicht verkauft, sondern vermietet habe. Im Alter könnte ich es mir wahrscheinlich nicht leisten dann eine Wohnung zu kaufen und eine zur Miete zu kriegen, ist auch ungewiss, in einer Metropole wie Berlin.
Abgesehen davon ist das als Investment gar nicht mal so sinnvoll eine einstellige Zahl von Wohnimmobilien zu besitzen. Schon gar keine EFHs.
Wenn, dann Mietgaragen oder sowas.
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