ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
BackSteinGotik07.05.22 08:38
se_na_23 schrieb:
Sehe ich etwas anders... Politisch ist das Einfamilienhaus unerwünscht geworden bzw wird die nächsten Jahre noch unerwünschter. Ausweisung von Einfamilienhaus Gebieten soll erschwert/begrenzt/verhindert werden. Da werden gerade die Preise für Objekte die man eigentlich wegschieben kann steigen da auf diesen Grundstücken noch ein Einfamilienhaus gebaut werden kann/darf..Das ist m.E. der "Wille" einer kleinen Blase - kommunal wird das nun richtig spannend, da die fetten Zeiten vorbei sind. Baugebiete sind eine klassische Einnahmequelle.
Und der nächste Punkt, der noch etwas dauern wird - Fachkräftemangel, der sich dann rapide bemerkbar machen wird. Die Städte, die jene Blockade durchgezogen haben, werden ganz, ganz schnell vergreisen. Politisch aufgrund der Wählerdemografie vielleicht erwünscht, aber sonst eher ungeschickt.
Die Abrisshäuser sind wegen genau der Möglichkeit schon längst auf einem Preiszenit gewesen (warum auch immer Spitzenpolitiker glauben, dass der Markt noch nicht auf die Gebrauchthäuser gekommen ist), durch die Blase über den Break-even getrieben, wo sich ein Abriss noch gelohnt hätte. Heute, mit Zinsschock + Materialpreisexplosion wohl eher der Bereich, wo die Preise am stärksten durchsacken werden. Darauf folgen die ungünstig abgetrennten Handtuchgrundstücke. Was sicher noch am längsten geht sind die jungen/frisch renovierten Gebrauchten..
motorradsilke07.05.22 09:04
ypg schrieb:
Aber sie sollte doch wenigstens eine sinnvolle Anordnung und alles Nötige haben, was „eine Wohneinheit“ erfordert. Wir reden gern bei Küchen über Ergonomie, das hat nichts mit Geschmack oder Vorlieben zu tun 😉
Was ist denn alles Nötige? Schon das wird doch Jeder anders definieren, uns reicht z.B. eine Mikrowelle mit integriertem Backofen, ein Anderer braucht noch Dampfgarer usw.
Und klar gibt es bei der Ergonomie Vorgaben, aber auch die wird nicht Jeder für sich perfekt finden. Ich habe z.B. mich an die "Regel" des Abstands von 1,20 m zwischen 2 Küchenzeilen gehalten und finde, das könnten gern 10 bis 20 cm weniger sein. Nicht schlimm, aber zeigt, dass auch Ergonomie nicht allgemeingültig ist. Mein Sohn will sich z.B. eine ganz lange Küchenzeile bauen, da würde jeder Ergonom die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Menschen sind eben keine Maschinen.
se_na_2307.05.22 09:13
BackSteinGotik schrieb:
Baugebiete sind eine klassische Einnahmequelle.Eher weniger... Wenn du denkst hier macht die Verwaltung dickes Plus kann ich dir die Illusion nehmen...
BackSteinGotik schrieb:
Die Abrisshäuser sind wegen genau der Möglichkeit schon längst auf einem Preiszenit gewesenNegativ - wenn es in die Situation kommt entweder nichts zu haben oder sowas zu kaufen werden Preise aufgerufen da zieht es dir die Füße weg... Hier gibt's Wartelisten mit dreistelliger Länge... Wenn sowas auf den Markt kommt sind die maximal 2 Tage auf kleinanzeigen online...
Ysop***07.05.22 09:15
motorradsilke schrieb:
Was ist denn alles Nötige? Schon das wird doch Jeder anders definieren, uns reicht z.B. eine Mikrowelle mit integriertem Backofen, ein Anderer braucht noch Dampfgarer usw.
Und klar gibt es bei der Ergonomie Vorgaben, aber auch die wird nicht Jeder für sich perfekt finden. Ich habe z.B. mich an die "Regel" des Abstands von 1,20 m zwischen 2 Küchenzeilen gehalten und finde, das könnten gern 10 bis 20 cm weniger sein. Nicht schlimm, aber zeigt, dass auch Ergonomie nicht allgemeingültig ist. Mein Sohn will sich z.B. eine ganz lange Küchenzeile bauen, da würde jeder Ergonom die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Menschen sind eben keine Maschinen.Genauso ist es. Und genau deswegen würde ich mir Gedanken machen, bevor die Anschlüsse stehen. Sonst passt es vielleicht für den Elektriker, aber nicht für mich. 🙂
motorradsilke07.05.22 09:18
Ysop*** schrieb:
Genauso ist es. Und genau deswegen würde ich mir Gedanken machen, bevor die Anschlüsse stehen. Sonst passt es vielleicht für den Elektriker, aber nicht für mich. 🙂Ja, klar, aber nur die Spüle sollte wegen dem Abfluss vor dem Baubeginn halbwegs klar sein. Aller andere reicht noch während des Rohbaus.kati133707.05.22 10:02
Tolentino schrieb:
Ich habe beides kennengelernt bei verschiedene Küchenstudios und Möbelhäusern Termine gehabt und muss sagen: Dafür, dass IKEA ja schon noch günstig ist, haben die ziemlich gute Küchenfachberater, die auch an kleine Details denken.Ich fand Ikea am Ende gar nicht so günstig. Wir hatten das für unsere doch recht große Küche durchgerechnet. Beim Küchenstudio war halt allerlei mit drin was mir IKEA (ohne Hacks) gar nicht bieten kann, wie zB einen hochgestellen Geschirrspüler. Dann muss man reinrechnen, dass bei den Küchenstudio-Küchen vieles drin ist, was bei IKEA bei der günstigen variante extra dazugekauft werden muss (Glas-Seitenteile bei Schubläden zB).
Und der große Knackpunkt: Der Aufbau. Via IKEA kriegt man seine Küche ja gar nicht mehr vernünftig aufgebaut. Die arbeiten ja jetzt mit TaskRabbit, und in der Region in die wir ziehen konnten sie mir lediglich anbieten, meine Scharniere an die Türen zu montieren. Lächerlich.
Also muss man das entweder selber machen, was ich bei begrenztem handwerklichen Geschick keinem empfehlen würde - Küchenaufbau ist Maßarbeit. Und dann ist sowas wirklich teuer wenn man niemanden kennt der einem das BAT machen möchte. Küchenaufbau auf Rechnung, da bist du schnell die gesamte Differenz los, die deine IKEA-Küche gespart hätte.
Ich habe viele Jahre eine Ikea Küche gehabt und war immer sehr zufrieden mit Preis-/Leistung. Aber nun habe ich das erste mal eine vom Küchenstudio, und der qualitative Unterschied ist ENORM, der preisliche gar nicht so sehr.
Das war mein kurzer Exkurs zu Küchen, vielen Dank für die Aufmerksamkeit. 😉
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