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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

askforafriend22.04.22 11:08
Es kommt doch immer drauf an. Manche haben "Glück" und kommen vom Land, da wo die Familie ist und wollen auch da bauen - dann hat man vielleicht noch HomeOffice und so und kommt ganz gut rum. Manche haben auch Glück und kommen aus der Stadt, wo die Familie vielleicht schon Immobilienbesitz hat und so ein bisschen Eigenkapital sponsorn kann und dann klappts vielleicht wenigstens mit der ETW oder eben einem Häuschen auf dem Grundstück der Familie. Alles höchst individuell.

Wir sind auch beide die ersten in der Family die studiert haben und ordentlich Geld verdienen - sind auch in die Nähe einer sehr großen Stadt gezogen um dort zu arbeiten. Beide AG erlauben nun 100% HomeOffice und schon war das der Jackpot - günstig Grundstück in der Heimat auf dem Land gekauft, endlich wieder in der Heimat wo man Verein, Freunde, Familie usw hat. Ich bekomme auf LinkedIN usw auch eigentlich nur noch Jobangebote mit 100% HomeOffice, d.h. auch bei AG Wechsel ist das Safe. Wenn es hart auf hart kommt, wird halt wieder 35 Minuten in die nächste große Stadt gependelt.

Durch unseren DINK Status in den letzten 3-4 Jahren und extremer Sparsamkeit konnte man natürlich auch extrem gutes Eigenkapital aufbauen. Während unserer Bauphase sparen wir weiterhin 60% unseres Einkommens. Kind ist jetzt auf der Welt, und 1800 Euro sind auch ne ordentliche Stange Geld die man in DE bekommt plus kindergeld usw. Schaut euch mal in anderen Ländern um, da kannst 4 wochen nach der Geburt wieder auf die Arbeit rennen. Durch die Steuerprogression ist es auch cool, wenn man TZ z.B. 60% arbeitet, da hat man nicht 40% Einbußen sondern vielleicht nur 30%.

Alles extrem individuell und kommt auf den Lifestyle der Leute an. Wir als kleine Familie sind glücklich mit Familie, Freunde, Vereinen - ohne teure Autos, Markenklamotten, 5x Urlaub im Jahr usw. Wenn ich weiter zur Miete wohnen würde, würde ich weiterhin so leben und viel sparen für die Zukunft, es mir aber auch gut gehen lasse wenn ich möchte. Da wird dann nicht gespart 😉

Ich bin gespannt, was noch auf uns zukommt - der Rohbau inkl. Aufschüttungen, Stützwänden etc steht und jetzt gehts an den Innenausbau, bis jetzt sind wir von Preissteigerungen noch nicht betroffen. Ist aber auch schon teuer genug, zur Not macht man halt die ein oder anderen "Downgrades", Da fallen mir ganz viel Sachen ein, die man erstmal nicht braucht, aber schon mit einem sehr gutem Gefühl monatlich sein Eigenheim abzahlt, ohne es weiterhin dem Vermieter in Rachen zu werfen. Die würden uns wahrscheinlich per Eigenbedarf in 3-4 Jahren hier rausschmeißen, da die Tochter jetzt langsam so weit ist um mit Mann ein Haus zu benötigen 😉 Und dann mir mit Kind was suchen in 2025 zur MIete? Oh boy, das wird bestimmt billig sein.
bavariandream22.04.22 12:22
hang_häuschen schrieb:

Es muss einfach immer auf biegen und brechen das gewünschte Traumhaus am Wunschort sein. Kompromisse werden selten akzeptiert.
Beim Haus gehen wir durchaus Kompromisse ein (130 qm2, kein Keller, keine Garage, kein Schnickschnack). Aber wenn wir bei der Lage Abstriche machen würden, dann bräuchten wir gar nicht erst zu bauen. Da muss man zumindest hier in der Gegend schon sehr weit raus, bis es mal billiger wird. Dann zahlen wir zwar vielleicht 300 Euro weniger Rate im Monat, sind dann halt aber weit weg vom Schuss und verbringen dementsprechend viel mehr Zeit im Auto oder müssen uns eben damit abfinden, dass wir dort ein schlechteres Freizeit-/Bildungsangebot haben etc. Und da leidet für mich die Lebensqualität mehr drunter, als wenn ich 300 Euro weniger hab im Monat und dafür seltener ins Restaurant gehe etc.

Aber ich freue mich für euch, dass ihr euch nun erleichtert fühlt. Und ich finde 5000 Euro auch nicht viel. Würde ich in einer Gegend wohnen, in der der Mietmarkt weniger angespannt ist, wäre ich vielleicht auch weniger erpicht darauf zu bauen. Aber da man hier jetzt schon 2,5k/Monat für eine Doppelhaushälfte zahlt, will ich nicht wissen, wie hoch die Mieten in fünf oder zehn Jahren sind.
mayglow schrieb:

Das klingt als wenn ihr auf nem guten Weg seit 🙂
Wir sind eben noch 10 Schritte weiter vorne. Ich war vor nem Jahr hier aufgestoßen mit der Frage, wie sparen die Leute denn so ihr Eigenkapital an (Wie lange, wo liegt das rum, etc) und sagen wir mal, wir sind in dem Jahr weiter gekommen als wir ursprünglich dachten, aber sind halt trotzdem noch ganz am Anfang. Das Gefühl, dass wir gerade irgendwie den besten Zeitpunkt verpasst haben (FOMO eben...), ist zwar da, aber andererseits gibt's auch ne ganze Menge gute Gründe warum unser Plan halt von Anfang an war, erst in nen paar Jahren zu bauen (kein Eigenkapital; aktuell passt unsere Wohnsituation auch super zu unserem Leben: wir hätten viel zu groß gebaut für wo wir gerade stehen (Kinder geplant aber eben aktuell noch keine - muss ja auch alles irgendwie erstmal klappen); wir wussten da eh nicht was wir wollen, auch wenn sich das bessert; zum Bauen fehlt auch erstmal der Grund und Boden - man merkt schon, völlig andere Situation als bei euch). Wir hätten jetzt sagen können, wir intensivieren jetzt ganz doll die Suche und stürzen uns dann schnell schnell in eine 100-110% Finanzierung... aber gerade in der aktuellen Situation mit den krassen Preissteigerungen und wenn man sieht, wie fix bei den Leuten der Puffer verpufft 😉 , ist glaube grob an unserem Ursprungsplan festhalten, nicht verkehrt. Falls sich plötzlich doch unerwartet eher ne gute Gelegenheit ergibt, werden wir wohl nicht davor weglaufen, aber überstürzen müssen wir es auch nicht. Effektiv gegen die Steigerungen ansparen können wir wohl nicht, aber ein bisschen mehr Puffer und ein besserer Schlaf ist auch viel Wert.
In eurem Fall würd ich wohl genau dasselbe machen. Ohne viel Eigenkapital bzw. Grundstück würden wir’s unmöglich schaffen. Und wenn ihr noch dazu mit eurer jetzigen Wohnsituation glücklich seid, habt ihr ja auch keinen Stress. Gegen die Inflation anzusparen, kann zwar leider sehr frustrierend sein, aber falls ihr risikofreudiger seid als wir, könnt ihr euch ja mal mit Aktien und Kryptowährungen auseinandersetzen (wobei man da halt auch wieder viel Zeit benötigt).
haydee22.04.22 14:03
Freizeit und Bildungsangebot. Was ist da schlecht auf dem Land?
Von Clubs und Bars mal abgesehen.
Und was wird davon wirklich genutzt?
haydee22.04.22 14:04

da hattet ihr ja wirklich einen Jackpot. Glückwunsch

Baut ihr noch um oder was verschlägt dich zu uns?
44quattrosport22.04.22 14:33
haydee schrieb:

Baut ihr noch um oder was verschlägt dich zu uns?

Nun, wie geschrieben ist Bad Dürrenberg der Heimatort meiner Frau. Und meine engste Familie ist inzwischen komplett in Konstanz, mich hat abgesehen von alten Freunden wenig gehalten. Sie hätte sich das nach 20 Jahren Abwesenheit auch nicht mehr vorstellen können (hat in Jena, Koblenz und eben mit mir in Aschaffenburg gelebt). Es tut ihr aber sehr gut ihre Familie wieder um sich zu haben.

Ich fühle mich auch sehr wohl, kannte die Ecke natürlich von vielen besuchen. Strenggenommen bin ich auch Halb-Ossi, mein Vater war gebürtig aus Ilmenau.

Mit manchen Eigenheiten kämpfe ich noch. Beispielsweise Metzger (hoppla, natürlich "Fleischer") ...wer bestellt bitte Aufschitt mittels Scheibenanzahl und nicht in Gramm/Pfund? Und warum gibt es Gehacktes nur gewürzt ("wollen Sie mit Pfeffer, Knoblauch oder Salz?" Aber ich möchte doch Natur zum braten und kein Mettbrötchen machen...

Wir bauen nichts um, da sind wir pragmatisch. Innen war mit Kauf ja bereits alles renoviert, von dem zweiten Bad und noch immer vorhandenem DDR-Bodenbelag im Gästezimmer mal abgesehen. Aber der ist pflegeleicht 🙂

Natürlich hätten wir bei eigener Renovierung so Manches anders gemacht. Aber wir passen uns dem alten Haus mitsamt Anbauten an.

Thema ist natürlich noch Fassade/Dämmung, die Ölheizung von 1994 etc.
Diesbezüglich will ich aber nicht in Aktionismus verfallen und warte ab wo die Politik nun konkret hin möchte (und auch wie).
bavariandream22.04.22 18:19
haydee schrieb:

Freizeit und Bildungsangebot. Was ist da schlecht auf dem Land?
Von Clubs und Bars mal abgesehen.
Und was wird davon wirklich genutzt?
Wir wohnen dann auch ländlich, aber halt in Stadtnähe. Land ist eben nicht gleich Land. Ausgehend von München musst du halt schon richtig weit raus, bis es deutlich günstiger wird, also in sehr strukturschwache Regionen. Und dort haben die halt oft nicht die finanziellen Mittel, um Schulen, Kindergärten, Spielplätze usw. immer auf dem neusten Stand zu halten.

Solche Gegenden haben durchaus auch ihren Charme, aber es fühlt sich halt teilweise an wie eine Zeitreise. Glaub mir, wir haben uns lange mit dem Thema auseinandergesetzt und sind viel rumgefahren. Klar, einen Fußballplatz und Feuerwehrfeste gibt’s überall. Und gerade kleine Kinder haben in der Regel noch kein großes Bedürfnis nach kulturellen Angeboten. Aber ich bin auch auf dem Land aufgewachsen und war in meiner Jugend z. B. jedes Wochenende auf irgendwelchen Konzerten in der nächstgelegenen Großstadt und musste dann meist am Bahnhof übernachten, weil kein Zug mehr nachhause ging (“Mama, ich übernachte bei Freund XY”). Oder auch später habe ich auch unter der Woche viel in der Stadt unternommen. Macht dann halt schon einen Unterschied, ob ich nach einer Veranstaltung 20 Minuten heimfahre oder eben zwei Stunden, vor allem wenn ich am nächsten Tag in die Arbeit muss.

Aber wie gesagt, Land ist nicht gleich Land. Ausgehend von München musst du halt leider zwei Stunden raus, damit’s deutlich günstiger wird, und dann bist du wirklich weitab vom Schuss. Das dortige Freizeit-/Bildungsangebot ist definitiv nicht vergleichbar mit dem in bzw. rund um München. Ist halt wie immer eine Frage der eigenen Prioritäten, daher will ich solche Gegenden auch gar nicht schlechtreden. Nur für uns ist’s halt leider nix.
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