(Smarte) Türsprechanlage an Fritzbox in Neubau planen

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Hallo,

bei uns kommt zeitnah der Außenputz ans Haus und ich muss mich endlich mit dem Thema Türsprechanlage auseinandersetzen. Bin aber nach mehreren Stunden Recherche eher verwirrt.
Evtl. kann ich ja hier ein paar Tipps einsammeln.

Vor allem bei folgendem "Bedarf" stoße ich an Grenzen:
Ich möchte gerne den Türöffner nicht direkt in der Anlage/außen verdrahten sondern zum Beispiel im Hausanschlussraum im Keller. Ich habe da kein gutes Gefühl, wenn ich weiß, dass jeder Laie die unverschlossene Tür an der Türsprechanlage öffnen kann.

Hier die bisherigen "Fakten"
  • Bei der Elektro Rohverlegung habe ich ein Cat7 Lan Kabel mit zur Tür gelegt - kann aber auch gegen jedes Bus Kabel getauscht/ergänzt werden.
  • WLan schließe ich aus. Bin nun am überlegen ob Bus, Lan oder DECT. Angeschlossen werden soll sie an eien Fritzbox 7590
  • elektrischer Türöffner vorhanden - soll "sicher" angeschlossen werden (im Keller?)
  • Eine Kamera ist wünschenswert aber sie zeigt direkt auf öffentlichen Raum und ist neben der Tür. sie muss also entweder mit Winkel installiert werden oder hat einen großen Erfassungsbereich
  • Ich brauche keine Monitore. Es wird eh in jeder Etage ein Fritzphone stehen. Die sollen zum annehmen genutzt werden. Auch Video lässt sich dort ja übertragen.
  • Ich brauche/will die Möglichkeit auch von unterwegs den Türanruf per Handy anzunehmen und die Tür zu öffnen (für eventuelle Paketlieferungen). Dann gerne mit Videoübertragung also per app. Evtl wäre auch ein Codefeld an der Klingel möglich. Den Code will ich aber dann jederzeit ändern können.
  • die Türsprechanlage soll sich um IP Kameras ergänzen lassen (wäre vor allem wichtig wenn keine Kamera verbaut ist).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Mycraft

Moderator
Schau dir 2N, Goliath, GIRA, Ritto, Siedle etc. pp. an alle haben das was du brauchst/willst im Programm. Eins sei aber im Vorfeld gesagt, es wird nicht günstig.
 
Ich würde mir auch überlegen, ob ich solch eine Funktion über die Fritz!Box abbilde, die ja einen eher kurzen Produktlebenszyklus hat.
 
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Ich möchte für diesen Einsatzzweck bei uns eine Doorbird D2101V installieren lassen. Diese kann mittels POE aus dem LAN-Kabel mit Strom versorgt werden. Damit kann ich dann über die mitgelieferte Doorbird-App auch von unterwegs die Gegensprechanlage und das Türschloss bedienen.

Außerdem lässt sie sich mittels SIP an die Fritzfons anbinden und bietet auch eine REST-Schnittstelle, mit der bspw. der Videostream an ein NAS o.ä. weitergeleitet werden kann.

Ich finde das Produkt auch sehr interessant, da es ein RFID-Lesegerät enthält. Damit kann ich unserem Sohn einen RFID-Chip statt eines Schlüssels mitgeben. Falls er diesen mal verlieren sollte, kann ich den Chip deaktivieren und einen neuen verwenden.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Doobird mit einem Numpad zu erwerben oder einen ekey-Fingerprint-Sensor einbauen zu lassen.

Was wichtig zu beachten ist, ist folgendes:
  • Man sollte zusätzlich den DoorBird IP E/A Tür Controller A1081 installieren, damit das Schloss/die Falle nicht einfach durch Kurzschließen der Kontakte von außen erfolgen kann
  • Die Doorbird-Produkte verlangen eine Online-Registrierung des Produkts. Die Funktionen, eine Push-Notification aufs Smartphone zu bekommen oder von unterwegs per Smartphone die Gegensprechanlage zu bedienen läuft über einen Cloud-Service in Deutschland. Ebenso ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen oder regelmäßige Firmware-Updates.
    Wichtig aber: will man den Cloud-Service nicht nutzen, lässt sich die Doorbird wie eine gewöhnliche Gegensprechanlage lokal nutzen.
  • Die Technologie, die für RFID eingesetzt wird, ist nicht kryptografisch abgesichert, d.h. der Chip lässt sich kopieren. Das ist für mich aber ein vertretbares Risiko.
  • Die Kamera bietet "nur" 720p, also kein Full-HD. Für mich ausreichend
  • Die Sprachqualität soll nicht überragend sein
  • Doorbird bietet noch kein Homekit-zertifiziertes Produkt an. Könnte sein, dass da im nächsten Jahr etwas kommt.
Ich nehme dazu auch noch eine Innenstation, damit auch mal Gäste (z.B. Verwandte) in unserem Haus von innen sehen können, wer an der Tür klingelt.

Alles in allem sind das dann so ungefähr Kosten von 1340 Euro:
  • 630 Euro DoorBird IP Video Türstation D2101V
  • 260 Euro für DoorBird IP E/A Tür Controller A1081
  • 450 Euro DoorBird IP Video Innenstation A1101
 
Ich möchte für diesen Einsatzzweck bei uns eine Doorbird D2101V installieren lassen. Diese kann mittels POE aus dem LAN-Kabel mit Strom versorgt werden. Damit kann ich dann über die mitgelieferte Doorbird-App auch von unterwegs die Gegensprechanlage und das Türschloss bedienen.

Außerdem lässt sie sich mittels SIP an die Fritzfons anbinden und bietet auch eine REST-Schnittstelle, mit der bspw. der Videostream an ein NAS o.ä. weitergeleitet werden kann.

Ich finde das Produkt auch sehr interessant, da es ein RFID-Lesegerät enthält. Damit kann ich unserem Sohn einen RFID-Chip statt eines Schlüssels mitgeben. Falls er diesen mal verlieren sollte, kann ich den Chip deaktivieren und einen neuen verwenden.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Doobird mit einem Numpad zu erwerben oder einen ekey-Fingerprint-Sensor einbauen zu lassen.

Was wichtig zu beachten ist, ist folgendes:
  • Man sollte zusätzlich den DoorBird IP E/A Tür Controller A1081 installieren, damit das Schloss/die Falle nicht einfach durch Kurzschließen der Kontakte von außen erfolgen kann
  • Die Doorbird-Produkte verlangen eine Online-Registrierung des Produkts. Die Funktionen, eine Push-Notification aufs Smartphone zu bekommen oder von unterwegs per Smartphone die Gegensprechanlage zu bedienen läuft über einen Cloud-Service in Deutschland. Ebenso ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen oder regelmäßige Firmware-Updates.
    Wichtig aber: will man den Cloud-Service nicht nutzen, lässt sich die Doorbird wie eine gewöhnliche Gegensprechanlage lokal nutzen.
  • Die Technologie, die für RFID eingesetzt wird, ist nicht kryptografisch abgesichert, d.h. der Chip lässt sich kopieren. Das ist für mich aber ein vertretbares Risiko.
  • Die Kamera bietet "nur" 720p, also kein Full-HD. Für mich ausreichend
  • Die Sprachqualität soll nicht überragend sein
  • Doorbird bietet noch kein Homekit-zertifiziertes Produkt an. Könnte sein, dass da im nächsten Jahr etwas kommt.
Ich nehme dazu auch noch eine Innenstation, damit auch mal Gäste (z.B. Verwandte) in unserem Haus von innen sehen können, wer an der Tür klingelt.

Alles in allem sind das dann so ungefähr Kosten von 1340 Euro:
  • 630 Euro DoorBird IP Video Türstation D2101V
  • 260 Euro für DoorBird IP E/A Tür Controller A1081
  • 450 Euro DoorBird IP Video Innenstation A1101
Ich interessiere mich auch für die Doorbird.
Weißt du schon, auf welcher Höhe du sie anbringst?
Und was waren beim Auswahlprozess deine Alternativen zur Doorbird?

Über eine Rückmeldung wäre ich sehr dankbar!
 
Das klingt erstmal auch sehr intesant. Ich habe die gleiche Frage wie Danvane. Warum die und keine andere?
Außerdem gibt es ja eine ganze Reihe an (zT deutlich) preiswerteren Alternativen. Es gibt ja auch Türsprechanlagen mit Kamera und 2 Monitoren auch schon für 200Eur. Was fehlt denen? Die Bewertungen der Doorbird sind gut aber auch nicht die besten. Es gibt einige die von schnellen ausfällen schreiben. Wenn ich das Geld für ein Gerät ausgebe, dass eigentlich nur ein Klingel- und Videosignal überträgt und ein anderes Gerät welches dann ein vorhandes Schloss öffnet, dann sollte es schon so sein, dass es eine ganze Weile fehlerfrei funktioniert.
 
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