LWWP Dimensionierung im Neubau

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Hi, habe noch was in der Wärmeschutzberechnung gefunden. Ist das der Ht-Wert ???
Ht-Wert ist nicht gerade prickelnd für ein Haus in Holzständerbauweise. Das sollte eigentlich besser gehen. Je besser du dein Haus dämmst, umso mehr entlastest du am Ende die LWWP. Bei A-7/W35 und A2/W35 glänzt keine der beiden LWWP mit guten COP-Werten.

D.h. ihr würdet die Wolf CHC Monoblock der Daikin 8kW vorziehen sofern ich sie in der 7kW Ausführung bekomme anstatt der 10kW?
10kW sind übertrieben. Ob nun 7kW oder 8kW ist weniger kriegsentscheidend. Die Wolf hat minimal bessere COP-Werte, aber dafür echt wenig Puffer, falls ihr (oder euer Mieter) es im Haus doch mal 1-2 °C wärmer haben möchtet, als ihr aktuell denkt.
 
Wenn es wärmer werden soll erhöht du die Vorlauftemperatur bzw. den Durchfluss , die Maximalleistung brauchst du ja nur bei A-7 bzw. NAT oder schlechter.

Im Extremfall springt halt der Heizstab ein.
 
Du reduziert die notwendigen Raumtemperatur um die heizlast zu reduzieren? Wenn jetzt die 20 Grad nicht reichen hast ein kaltes Haus und ein Wärmepumpe die auf 99% max läuft. Lieber überall den Verlegeabstand auf 7cm oder sogar 5cm und dann die hzk eindrosseln.
Ich lebte bis vor kurzem 40 Jahre in nem mittelprächtig gedämmten Altbau mit 20°C Raumtemperatur von daher reichen uns die 20°C dicke aus. Wie gesagt kommt ja dann noch ein E-Heizkörper hinzu, sollten mir wirklich im Bad 1-2°C fehlen, und zur Not kann man noch an der Heizkurve bzw spielen oder die Vorlauftemperaturen wirklich um 1-2°C anheben.

Wichtig ist in dem Zusammenhang halt auch das Du einen entsprechenden Volumenstrom für die Wärmepumpe hast, der sich je nach Rohrquerschnitt und Verlegelängen ergeben sollte. Und wenn Dir dein Heizungsbauer zb dann nur 25er Verlegeabstände mit 14er Rohr verlegt und die ERR noch ein paar Heizkreise abwürgt kann es auch mall eng werden mim mindest Volumenstrom
 
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@tomtom79 Es geht (zumindest mir) um eine Tatktik den jeweiligen Heizi über Umwege dazuzubringen eine geringere VT einzustellen und dann entsprechend die Planung auch so auszulegen. Also wenn der schon sagt, dass wir unter 35° Vorlauf nicht kommen werden, wie ich dann mit anderen Parametern die ich ihm Vorgebe das so hindeichseln kann, dass ich danach die VT eben trotzdem auf 30° stellen kann und meine gewünschten Temperaturen einstellen kann.
Also 20° wäre mir z.B. auch zu kalt. Wäre es für mich vielleicht sogar besser zu sagen, ok mach halt 35°, aber auf keinen Fall mehr und ich will überall 23°?

@Joedreck
ich kann mit dem Heizi nichts direkt vertraglich vereinbaren. Alles was ich kann ist ihm Wünsche (Temperatur) oder Sonderwünsche (Upgrades) mitteilen...
Ob ich ihm vorschreiben kann, wie er genau planen muss, bin ich mir nicht sicher. Angeblich macht er aber eine raumweise HLB, wobei ich mir denke, dass er die durch den Hersteller machen lässt...
Entschuldige, hab ich im falschen Zusammenhang geschrieben. Das geht eher in Richtung VOR Unterschrift beim GU. Da ist es eh sinnvoll soviel wie möglich vorher zu verhandeln. Das wäre für mich persönlich ein Punkt den ich mit aufnehmen würde.
 
- Raumweise Heizlastberechnung nach DIN
- 30/27/21 (VLT/RLT/RT) bzw 30/27/23 im Badezimmer
- Heizkreislänge auf 80m/Kreis festlegen +-10%
Ob man das bei jedem GU in den Vertrag reinbekommt? Wird eher die Ausnahme sein, dass ein GU sich vertraglich so festlegen lässt, oder er wird es sich teuer bezahlen lassen. Frage in die Runde, wie sind da so die Erfahrungen?
 
Ob man das bei jedem GU in den Vertrag reinbekommt? Wird eher die Ausnahme sein, dass ein GU sich vertraglich so festlegen lässt, oder er wird es sich teuer bezahlen lassen. Frage in die Runde, wie sind da so die Erfahrungen?
Da wird es nicht sonderlich viele Erfahrungen geben. Stimmt aber, werden nicht viele machen. Ich tendiere daher grundsätzlich auch eher zu kleinen GUs bzw Einzelvergabe.
Ähnlich wird es sich aber bei zb Steckdosen verhalten. Dann kam hier schon oft die floskel: das besprechen sie individuell nach der Unterschrift mit dem Elektriker... Für mich eine Katastrophe und mit ein Grund lieber zu sanieren als zu bauen.
 
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