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ᐅ Luft-Wasser-Wärmepumpe Dimensionierung im Neubau


Erstellt am: 06.08.20 11:45

Tolentino10.08.20 10:22
Ok, aber Bestand da nicht die Gefahr, dass er dann auch zu große Verlegeabstände plant? Sodass dann eine geringere VT auch nicht mehr reicht?
Oder reichen dir die 20° wirklich?
lesmue7910.08.20 10:39
Deswegen ja die Vorgabe von mir mit. max. 30°C Vorlauftemperatur und 10er Verlegung.

Als daraufhin der Einwand kam, es könnte im Bad knapp werden bei 24°C hab ich die 20°C und den bauseitigen E-Heizkörper in die Waagschale geworfen.

Wie gesagt die meistens GU's, Bauträger, Fertighausfirmen lassen sich die Anlagen von Ihrern Zulieferern (zb. vom Fußbodenheizung-Hersteller, oder Wärmepumpe-Hersteller) kostenlos auslegen, und da gilt meistens darfst ein wenig mehr sein, Hauptsache die Hütte wird warm.

Höhere Vorlauftemperaturen und große Verlegeabstände bedeutet für den GU Sicherheit in Sachen die Hütte wird warm, und gleichzeitig günstiger weil er weniger Material (Heizungsrohre, Stellantriebe, kleinere Verteiler, weniger Montageaufwand) braucht. Dafür geht deine Stromrechnung in die Höhe weil die Wärmepumpe nicht so effizient läuft wie sie könnte. Weil Deine Stromrechnung interessiert den GU nicht. Hauptsache die Bude wird warm.
tomtom7910.08.20 10:53
Du reduziert die notwendigen Raumtemperatur um die heizlast zu reduzieren? Wenn jetzt die 20 Grad nicht reichen hast ein kaltes Haus und ein Wärmepumpe die auf 99% max läuft. Lieber überall den Verlegeabstand auf 7cm oder sogar 5cm und dann die hzk eindrosseln.
Joedreck10.08.20 10:59
Es geht noch einfacher. Folgendes vertraglich festlegen:

- Raumweise Heizlastberechnung nach DIN
- 30/27/21 (Vorlauftemperatur/Rücklauftemperatur/RT) bzw 30/27/23 im Badezimmer
- Heizkreislänge auf 80m/Kreis festlegen +-10%

Dann ist der Heizungsbauer in der Pflicht diese Parameter zu erfüllen. Übrigens würde ich auch genauso vorgehen, wenn ich eine andere Heizung als Wärmepumpe plane. Warum? Weil ich dann jederzeit bei politischen Eigenheiten und Änderungen auf der sicheren Seite bin.
Tolentino10.08.20 11:00
Es geht (zumindest mir) um eine Tatktik den jeweiligen Heizi über Umwege dazuzubringen eine geringere VT einzustellen und dann entsprechend die Planung auch so auszulegen. Also wenn der schon sagt, dass wir unter 35° Vorlauf nicht kommen werden, wie ich dann mit anderen Parametern die ich ihm Vorgebe das so hindeichseln kann, dass ich danach die VT eben trotzdem auf 30° stellen kann und meine gewünschten Temperaturen einstellen kann.
Also 20° wäre mir z.B. auch zu kalt. Wäre es für mich vielleicht sogar besser zu sagen, ok mach halt 35°, aber auf keinen Fall mehr und ich will überall 23°?


ich kann mit dem Heizi nichts direkt vertraglich vereinbaren. Alles was ich kann ist ihm Wünsche (Temperatur) oder Sonderwünsche (Upgrades) mitteilen...
Ob ich ihm vorschreiben kann, wie er genau planen muss, bin ich mir nicht sicher. Angeblich macht er aber eine raumweise HLB, wobei ich mir denke, dass er die durch den Hersteller machen lässt...
face2610.08.20 11:20
Die "Vorgabe" z.B. max. 10cm VA und im Bad 8cm oder so ähnlich rührt ja einfach daher, dass man sich nicht um Rechnereien scheren will.
Wenn man eine korrekte raumweise Heizlastberechnung hat, kann man das entsprechenden berechnen. Bei mir z.B. im "Allraum" brauche ich bei 30Grad Vorlauf bei weitem keine 10cm. Da haben eben auch 15cm gereicht. 10cm bei Längen von 70-100m hätte dann eben auch paar Meter Rohr gegeben und einen Heizkreis vermutlich mehr. Habe dann meinem Heizi gesagt mach lieber im Bad etwas enger.
Es kommt ein wenig darauf an wie und in welchen Punkten man mit dem Heizi reden kann. Das ist denke ich auch sehr unterschiedlich.
Wenn man natürlich einen hat der sich auf gar nix einlässt und den verdacht hat, dass da auch nicht viel gerechnet wird, dann lieber mit den VA-Vorgaben arbeiten.
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