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Erstellt am: 06.08.20 11:45

Tolentino09.09.20 10:21
OWLer schrieb:

Wenn er 30°C Vorlauf meinte, dann soll das bedeuten dass der Boden dann so warm wäre. Was in die Heizungsrohre reingeht, kann man nicht kontrollieren. Er hätte all das, was wir bislang besprochen (und schriftlich festgehalten) alles völlig falsch verstanden.

Alleine diese Aussage finde ich von einem GU schockierend. Ich meine gut, er führt das Gewerk nicht aus, aber man sollte sich doch zumindest ein bisschen in allem was mit Hausbau zu tun hat auskennen, wenn man das gewerbsmäßig anbietet.

ein GÜ verweist mich immer direkt an seinen Heizi. Der will bei mir auch eher 35° Vorlauf machen, bin mir noch nicht sicher, wie ich ihm verklicker, dass ich das anders will.
Der ist so vom Typ her, ich weiß alles besser und was in Internetforen steht ist Quatsch.

Gibt es eigentlich bezüglich niedrigem Vorlauf und Verlegeabständen irgendeine andere Quelle als die einschlägigen Foren? Also, damit ich ihn evtl damit überzeugen kann?

Danke und Gruß

Tolentino
Mycraft09.09.20 10:27
Ja Physiklehrbücher da steht genau das gleiche drin.
Daniel-Sp09.09.20 11:21
Gebe eine Heizlastberechnung inklusive Auslegungsberechnung der Fußbodenheizung mit deiner gewünschten Vorlauftemperatur in Auftrag und halte ihn die Berechnung dann vor die Nase... Brauchst ja nicht erwähnen, dass du die Berechnung online beauftragt hast
T_im_Norden09.09.20 12:25
Du bezahlst also gibst du vor was du willst.
OWLer14.10.20 08:27
So habe die Berechnung vor mir liegen. Anscheinend haben wir "schlechte" Wände gekauft. Vorlauf-Temperatur mit 30°C ist nicht möglich. Da fehlt lt. Berechnung an etlichen Räumen die benötigte Heizleistung. Interessant, wie sehr der Klinker und die vielen Fenster mit unseren Wunschtemperaturen in Konflikt stehen. Ich denke nicht, dass unsere WDVS-Nachbarn ähnliche Probleme haben.

Vermutlich wird es jetzt eine Auslegung der Fußbodenheizung mit 33°C - selbst so ist das Bad noch kritisch und muss entweder elektrisch zubeheizt werden, oder ich überrede meinen Heizungsbauer zur Wandheizung.

Zum Glück hat sowohl mein GU, als auch der Heizungsbauer schon Wandheizungen verbaut. Heizungsbauer klang zwar nicht begeistert und wollte sich nicht zu den Mehrkosten äußern, aber ich nehme das mal als gutes Zeichen.
Mycraft14.10.20 11:05
Ja das ist gar nicht so selten. Es gibt Konstellationen da kommt eine Fußbodenheizung an Ihre Grenzen egal ob man da den Abstand verringert usw. die Zimmer kommen rechnerisch nicht auf die nötigen Heizwerte z.B. eben durch Fensteranzahl / -Größe /-Art usw. und auch eben durch Wandaufbau usw.

Dann muss man andere Wege gehen oder eben auch Wandheizungen einsetzen, Randzonen einbauen, Dämmwerte verbessern usw.

Allerdings ist die Theorie auch manchmal etwas anders als die Praxis und es kann sein dass man später beim drin wohnen die Temperaturen auch anders empfindet und für den einen selber das ausreicht. Zumal wir ja auch selten -20°C hier haben. Wobei das in der Regel auch kein Problem ist bei entsprechender Ausführung.
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