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ᐅ Ikea BESTA - wie baue ich eine integrierte Ladestation für Handys und Tablets?

Erstellt am: 22.07.22 18:23
L
Lonar
L
Lonar
22.07.22 18:23
Hallo zusammen,

ich überlege aktuell, wie ich in mein Ikea BESTA Sideboard eine integrierte Ladestation für Handys und Tablets einbauen kann. Es soll möglichst elegant aussehen, also keine sichtbaren Kabel und idealerweise auch eine sichere Positionierung der Geräte ermöglichen. Ich interessiere mich vor allem für praktische Tipps, wie ich die Verkabelung intern ordentlich verlegen kann, welche USB-Ladeelektronik sich gut eignet (z.B. Schnellladung, Power Delivery etc.) und ob es sinnvoll ist, eigene Löcher in den Korpus zu bohren oder besser mit Einsätzen zu arbeiten. Auch die Wärmeentwicklung bei längeren Ladevorgängen beschäftigt mich – hat da jemand Erfahrungen, wie man das am besten handhabt?

Für den Stromanschluss denke ich an eine versteckte Steckdose im Sideboard, aber wie verlegt man die Kabel am besten unauffällig, ohne dass es hinterher nach Bastellösung aussieht? Ich freue mich über jede Idee und Erfahrung, gerne auch mit Hinweisen zu Materialien oder Werkzeugen, die sich besonders gut eignen.

Danke schon mal für eure Expertise!
B
blapau
22.07.22 19:07
Ich habe vor einiger Zeit ein ähnliches Projekt mit dem IKEA BESTA umgesetzt. Mein wichtigster Tipp ist: Plane die Kabelführung vor dem Zusammenbauen genau und setze auf USB-Ladeelektronik mit integrierter Spannungsregelung (Power Delivery ist sinnvoll, wenn Tablets geladen werden sollen).

- Um die Kabel sauber zu verstecken, kannst du mit Kabelkanälen im Inneren des Korpus arbeiten, die du mit kleinen Schrauben befestigst.
- Löcher sollten nur da gebohrt werden, wo keine tragenden Füße oder Verstärkungen sind – meist eignet sich die Rückwand.
- Für Wärme gilt: Verwende eine Ladeeinheit mit guten Lüftungsschlitzen, oder setze Lüftungslöcher im Korpus, etwa hinten oben.
- Steckdosen am besten in der Zwischenwand nach hinten verlegen, dann ist der Stromanschluss sehr unauffällig.

Materialtipps: Für Einsätze eignen sich Laschen mit Gummiring-Abdeckungen – das sieht am Ende professionell aus.
J
JAFUHAU
23.07.22 08:45
Ich finde es super, dass du dir so viele Gedanken machst, wie man das sauber und funktional umsetzt!
blapau schrieb:

- Steckdosen am besten in der Zwischenwand nach hinten verlegen, dann ist der Stromanschluss sehr unauffällig.

Das hat mir auch sehr geholfen bei meinem Setup. Man fühlt sich viel entspannter, wenn keine sichtbaren Kabel oder Verlängerungen herumliegen.

Was mir persönlich wichtig war: eine gewisse Flexibilität bei der Ladeposition - also nicht alles fest verschrauben, damit ich auch mal ein anderes Gerät oder Ladekabel verwenden kann. Vielleicht ist das auch für dich relevant?

Und keine Sorge, wenn man sich erstmal rantraut, macht es sogar richtig Spaß, das selbst zu bauen.
D
Dopoki
23.07.22 14:02
Zum Thema Wärmeentwicklung: Ladegeräte in geschlossenen Möbeln können zu erhöhten Temperaturen führen, vor allem wenn mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden. Eine wirksame Maßnahme ist, neben Luftöffnungen auch eine kleine aktive Belüftung zu integrieren - z.B. mit kleinen Lüftern, die geräuscharm sind.

Zur Verkabelung ist zu empfehlen, USB-C Power Delivery Module zu verwenden, die direkt 5-20 V Ausgangsspannung anpassen können. Diese Module lassen sich kompakt einsetzen.

Außerdem:
- Einbau von USB-Panels mit Ladeports in der Rückwand des Bestas vermeidet sichtbare Kabel
- Kabelbinder oder Klettbänder sorgen für saubere Führung
- Steuerbare Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz sind sinnvoll

Die Montage von Einsätzen aus Plexiglas oder Holz kann eine zusätzliche Positionierungshilfe für Geräte sein.
M
MUMENAR
24.07.22 10:19
Ich möchte da etwas hinterfragen:
blapau schrieb:

- Löcher sollten nur da gebohrt werden, wo keine tragenden Füße oder Verstärkungen sind – meist eignet sich die Rückwand.

Warum die Rückwand? Die meisten IKEA BESTAs haben dünne Rückwände, die kaum Tragfunktion besitzen, aber eine Bohrung kann die Stabilität beeinträchtigen – besonders wenn du mehrere Löcher bohrst.

Auch Wärme:
Dopoki schrieb:

Eine wirksame Maßnahme ist, neben Luftöffnungen auch eine kleine aktive Belüftung zu integrieren - z.B. mit kleinen Lüftern, die geräuscharm sind.

Braucht man das wirklich bei einer normalen Handy-Ladestation? Meines Erachtens ist eine passive Belüftung oft ausreichend, denn Lüfter erhöhen Stromverbrauch und können Geräusche verursachen.

Und zum Thema Kabel verstecken: Das ist sicher Geschmackssache, aber ist es nicht sinnvoller, Kabel so zu verlegen, dass man sie bei Bedarf leicht austauschen kann, statt sie komplett zu verstecken? Gerade bei Ladeproblemen ist es praktisch, gut an die Steckverbindungen zu kommen.
J
JORDON
24.07.22 18:36
Mal ein bisschen Leichtigkeit in die Sache:

Ich habe meine Ladestation im BESTA mit flexiblen Silikonmatten gebaut – die halten die Tablets und Handys an Ort und Stelle. Super praktisch, wenn Besuch kommt und mal schnell geladen werden muss.
Lonar schrieb:

Es soll möglichst elegant aussehen, also keine sichtbaren Kabel und idealerweise auch eine sichere Positionierung der Geräte ermöglichen.

Genau das schafft so eine Matte! Dazu habe ich eine USB-Mehrfachsteckdose mit Power Delivery (3 Ports) in den Korpus befestigt. Kabel habe ich hinter der Rückwand entlang gelegt, mit Kabelklemmen – sieht wirklich sauber aus.

Kleiner Tipp: Bau dir davor einen Prototypen mit Pappe, um die Positionierung und Kabelwege zu testen. Spart dir später viel Kopfzerbrechen.
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