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ᐅ Hausbau - Vorgehensweise


Erstellt am: 10.11.2016 12:46

Elnino 10.11.2016 12:46
Hallo
Wir möchten in ländlicher Gegend (in meinem Heimatdorf) ein Haus bauen . Das Grundstück ist vorhanden , dort steht derzeit ein altes Haus , welches wir abreissen dürfen . Nun möchte ich mal fragen wie man allgemein an die Sache ran geht .

Wir haben etwaige Vorstellungen in wie fern das Haus aussehen soll vom Grundriss her (ca. 150 m² auf 2 vollen Etagen ) . Also man muss sagen das wir die Fertighausanbieter angeguckt haben und deren Grundrisse und Aufteilungen uns gefallen haben wir mal abgespeichert.
Ich möchte lieber ein Massivhaus ,als ein Holzhaus bzw in Holzständerbauweise.
Wir können einige Gewerke selber ausführen wie Elektro und Sanitär. Dach ginge auch , mein Onkel hat eine Zimmerei. Andere Gewerke liegen uns wiederum überhaupt nicht so.. Fliessen legen z.B. Heizung würden wir auch Fachleuten überlassen (Luftwärmepumpe mit Photovoltaik weil kein Gasanschluss vorhanden - oder eventuell Grabenkollektoren für Erdwärme wenn möglich)

Meine Vorgehensweise wäre nun da wir Massiv bauen wollen einen bzw mehrere Architekten mit Referenzen im Umkreis aufzusuchen und kein Fertighaus zu errichten . Mit dem Architekten kommen wir uns flexibler vor was die Auswahl an den eigenen auszuführenden Arbeiten angeht und was vergeben werden muss . (Sowie der Geräteauswahl im Bereich Heizung , Kühlung , Lüftung )
Zum Bau wollen wir trotzdem einen externen Sachverständigen (Vom Bauherreschutzbund oder ähnlichen ) hinzuziehen , der immer mal nach dem "Rechten" schaut , da man ja nicht von allem eine Ahnung haben kann .
Den Bauvertrag wollen wir auch checken lassen vor der Unterzeichnung damit dort alles soweit rechtens ist.

Ist das eine gute Angehensweise um möglichst wenig Fehler zu begehen beim Hausbau ?
Wir stehen komplett am Anfang so zu sagen außer das ein erschlossenes Grundstück mit Wasser , Strom zur Verfügung steht .

Danke für Rückmeldung

Climbee 10.11.2016 13:25
Gibt es keinen Bebauungsplan? Dann ist zumindest §34, Einfügungsgebot, gültig. Also heißt: es sollte zur Umgebungsbebauung passen. Wenn jetzt da lauter Bungalows stehen, wird das mit 2 vollen Etagen schwierig...

Am besten, ihr sucht euch einen Architekten, dessen Stil euch gefällt (anhand Referenzprojekten) und mit dem ihr auch persönlich gut könnt. Sicher, viele BU und GU bieten hauseigene Architekten an, nach eigenen Erfahrungen würde ich das nicht mehr machen sondern mir immer erstmal einen freien Architekten suchen.
Der hilft euch auch zu klären, wie ihr dort bauen dürft, was alles beachtet werden muß etc.

Dann entscheidet ihr euch, inwieweit er euch beim Bau begleiten soll/kann. Es gibt freie Architekten, die auch die bauleitung übernehmen. Da erübrigt sich der externe Sachverständige. Allerdings ist so eine Architektenbegleitung auch teuer. Ein Architekt, der von der Planung über Genehmigung und Durchführung alles begleitet kostet ca. 15% der Bausumme.

Meist kennt so ein Architekt auch genügend Gewerke. Eigenleistung ist toll, aber unterschätzt den zeitlichen Aufwand nicht! Ich würde nicht damit rechnen, daß ihr komplett Elektro, Sanitär und Zimmerei in Eigenleistung erbringt. Es sei denn, es ist egal, ob der Einzug in ein oder zwei Jahren ist. Aber auch Eigenleistung wird zur Bausumme des Hauses hinzu gerechnet und ist Richtwert für die Kosten für den Architekten (mein Bruder macht viel in Eigenleistung, führt aber penibel genau ein Bautagebuch dafür).

Elnino 10.11.2016 13:59
Danke sehr ..
Die Straße ist eine Sackgasse ... Daneben ist das Haus meiner Eltern und das derer Nachbarn hat auch 3 Etagen als 2 Familienhaus . Da glauben wir schon das es so hinpasst. Als Architekt würden wir auch einen freien nehmen und keinen einer Baugesellschaft . Elektro trauen wir uns schon zu mit 3 Elektrikern in der Familie . Es soll ja auch keine Smart Home werden sondern nur kleine Dinge wie elektrische Rollos . Kein Hausbus. Aber soweit sind wir ja noch lange nicht . Da hoffe ich das der Architekt uns dann auch ein wenig "an die Hand" nimmt und sagt was machbar ist und was nicht .

DragonyxXL 10.11.2016 14:29
Wenn ihr ganze Gewerke selbst machen wollt, wäre doch erstmal eine Zeitplanung sinnvoll. Wer kann wann wie viel Stunden/Tage/Wochen auf der Baustelle schuften? Wenn jemand außer dir an den Eigenleistungen beteiligt sein soll, hast du bereits richtig doll ernstzunehmende feste Zusagen von diesen Helfern bekommen?

Elnino 10.11.2016 15:07
Guter Einwand. Soweit sind wir noch gar nicht .. Wie gesagt voll am Anfang . Da gibts schon sehr viel zu beachten - ich merke das schon.

Danke

DragonyxXL 10.11.2016 15:10
Die Herangehensweise Architekt + Fremdfirmen + Gewerke in Eigenleistung + Bauüberwachung (ggf. durch den Architekten) erscheint aber erstmal sinnvoll. Mit Fertighausanbietern dürftest du dich sehr schwer tun was die Eigenleistung und vernünftige Schnittstellen/Gewährleistung, etc. anbelangt.
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